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Perlenlexikon

Wegen ihrer außergewöhnlichen Schönheit wurden Perlen stets mit Göttinnen wie Aphrodite oder Venus in Verbindung gebracht. Viele Kulturen sahen in ihnen ein Symbol von Macht, Luxus und Reinheit. Und auch heute noch üben sie eine unvergleichliche Anziehungskraft auf uns aus.

Die Geschichte der Perlen

Als einer der größten Schätze des Paradieses beschrieben, gehören Perlen nach wie vor zu den kostbarsten Preziosen dieser Welt. Ausgrabungsfunde und literarische Quellen belegen, dass Perlen bereits seit über 4000 Jahren Menschen in ihren Bann ziehen und in wertvollen Schmuckstücken als zierendes Element Verwendung finden. Ihre Faszination ruht auf ihrer Seltenheit sowie ihrer wunderschönen Gestalt, was sie zum absoluten Luxus-Artikel avancieren ließ.

Naturperlen

Unter Naturperlen verstehen wir die in der Natur, ohne Zusatz des Menschen, sowohl im Meer als auch im Süßwasser entstandenen Perlen. Diese werden auch als echte Perlen bezeichnet und entstehen durch Zufall, wenn ein fremdes Objekt in das Gewebe einer Muschel dringt.

Durch einen Schutzmechanismus sondert die Auster Perlmutt, ein Gemisch aus kristallinen und organischen Substanzen, ab. Schicht um Schicht wird auf diese Weise der Fremdkörper mit Perlmutt überzogen, bis sich nach längerer Zeit eine wunderschöne Perle bildet.

Zuchtperlen

Mit dem Wissen um die Entstehung einer Perle wurde der Grundstein für Zuchtperlen gelegt und es musste nicht mehr nach den seltenen Kostbarkeiten getaucht werden.

Ein fremdes Objekt wird dafür bewusst in die Zuchtmuschel eingesetzt. Wie in der Natur ummantelt die Auster den Eindringling mit Perlmutt, bis der Fremdkörper in einer Perlenhülle verschlossen ist und die begehrten Juwelen des Meeres entstehen.

Verschiedene Perlenarten und ihre Besonderheiten

Perlen symbolisieren Reinheit, Schönheit und Luxus. Dabei beeinflussen verschiedene Faktoren ihre Farben und Formen und lassen so eine unendliche Vielfalt traumhafter Perlen entstehen.

Akoya-Zuchtperle

Akoyaperlen sind die feinsten Zuchtperlen, die nur im Salzwasser vorkommen und in der Auster Pinctada martensii heranwachsen. Sie stammen hauptsächlich aus den Meeresregionen um Mittel- und Südjapan sowie China. Sie weisen runde oder tropfenförmige Formen auf und die Größe variiert von 1 bis 7 Millimeter. Akoya-Zuchtperlen bezaubern durch ihren weißen, creme und roséfarbenen Schimmer sowie ihren zarten Lüster.

Schmuck mit Akoya-Zuchtperlen

Muschelkernperlen

Muschelkernperlen werden nicht wie Zuchtperlen in einer Auster gezüchtet, sondern aus Muschelkern gefertigt. Das ist eine harte organische Substanz im Inneren der Muschel, welches zu runden Kugeln geschliffen und poliert wird.

Das aus der Auster gewonnene Perlmutt wird zu feinem Pulver verarbeitet, mit farblichen Pigmenten versetzt und in mehreren Lagen auf die Muschelkernkugel aufgetragen. Dabei entstehen wunderschöne Muschelkernperlen, mit einem auffallenden Glanz, die ihre Vorbilder sogar durch ihre außergewöhnlichen Farb- und Formvielfalt übertreffen können.

Schmuck mit Muschelkernperlen

Südsee-Zuchtperlen

Die Südseeperle gilt als wertvollstes Juwel unter den Zuchtperlen. Sie reifen in der Auster Pinctada maxima heran, die in den Meeresregionen des Indischen und Pazifischen Ozeans mit Schwerpunkt in australischen Gewässern beheimatet ist.

Für die Entstehung einer Perle benötigt sie mehrere Jahre, ist aber mit einer Größe von 8 bis 22 mm eine der größten und seltensten Perlen überhaupt. Daher zählen Südsee-Zuchtperlen zu den teuersten Perlen, deren Farbspektrum von Weiß, Silber bis Goldfarben variiert. Selbst kleine Unebenheiten an ihrer Oberfläche gelten nicht als Makel, sondern als Zeichen von individuellem Charakter.

Schmuck mit Südsee-Zuchtperlen

Süßwasser-Zuchtperlen

Süßwasserperlen sind bestimmte Perlen, die nicht im Salzwasser, sondern in Binnengewässern gezüchtet werden. Obwohl sie nicht den schimmernden Glanz der Salzwasser-Perlen besitzen und meist ohne Kern gezüchtet werden, haben sie aufgrund ihrer Form- und Farbvielfalt sowie ihrer Widerstandsfähigkeit eine besondere Ausstrahlung und erfreuen sich großer Beliebtheit. Durch eine spezielle Zuchttechnik können sogar bis zu 50 Perlen in einer Auster in einem Zeitraum von zwei bis sechs Jahren entstehen.

Tahiti-Zuchtperlen

Eine außergewöhnliche Perle ist die Tahitiperle, die in der schwarzlippigen Auster Pinctada margaritafera bei den Inseln Französisch-Polynesiens entsteht. Diese Austern stechen aufgrund ihrer Größe und ihrer Eigenschaft, naturfarbene schwarze Zuchtperlen wachsen zu lassen, hervor.

Charakteristisch reicht ihr Farbspektrum von Anthrazit über Dunkel-und Silbergrau bis hin zu einem schillernden Grün mit einem Hauch von Rosé. Die hochwertige Qualität des Perlmutts sowie die Brillanz der Farben sind von so besonderer Natur, dass sie auch als „Königin der Perlen“ bezeichnet werden.

Schmuck mit Tahiti-Zuchtperlen

Perlenzucht

Perlen üben seit jeher eine magische Faszination aus und werden noch immer in aufwendigen Prozessen für Schmuckliebhaber gezüchtet. Als Vorreiter der Perlenzucht gilt der Japaner Kokichi Mikomoto, der es als Erster erfolgreich schaffte verwertbare runde Perlen heranwachsen zu lassen. Über viele Jahre perfektionierte er seine Technik und so gelang es ihm dem Ideal der Naturperlen möglichst nahezukommen. Heutzutage sind die Unterschiede zwischen Zucht- und Naturperlen mit dem bloßen Auge kaum noch zu erkennen, so vollkommen und rein sind die gezüchteten Juwelen.

Qualität der Perlen

Perlen zählen zu den wertvollsten Preziosen und dienen den Menschen seit Jahrtausenden als kostbarer Schmuck. Die Bewertung der Perlen ist sowohl von Form und Farbe als auch Größe, Glanz und Oberflächenbeschaffenheit abhängig.

Größe

Die Größe einer Perle wird mit einem Durchmesser in mm gemessen und beeinflusst entscheidend den Preis. Zwischen 6 bis 8 mm liegen derzeit die meistverkauften Perlen.

Oberflächenbeschaffenheit

Eines der wichtigsten Faktoren ist die Oberflächenbeschaffenheit der Perle, um ihre Qualität festzustellen. Je glatter, makelloser und glänzender die Oberfläche, desto höher ihr Wert.

Lüster

Unter dem Lüster ist die Brillanz und Reflexion der Perle zu verstehen. Minderwertige Perlen weisen oftmals nur einen trüben Glanz auf, wohingegen ein stark glänzender Schimmer hohe Qualität bedeutet.

Farbe

Die Hauptfarben der Südsee-Zuchtperlen variieren von Weiß, Silber, Rosé und Gold. Dunklere Farbtöne kommen nur bei der Tahiti-Zuchtperle vor. Lediglich die Akoya-Zuchtperlen müssen farblich nachbehandelt werden, um eine schönere Nuance zu erzielen.

Form

Bei den Perlenformen wird unterschieden zwischen:

  • vollkommen runden Perlen, die am begehrtesten sind
  • leicht unrunden Perlen (Unebenheiten bis 5 %)
  • ovalen Perlen
  • halbbarocken Perlen
  • barocken Perlen von sehr unregelmäßiger Form
  • tropfenförmigen Perlen die gerne für Anhänger oder Ohrschmuck verwendet werden
  • geringten Perlen mit Streifen

Graduierung von Zuchtperlen

A-AAA SystemBeschreibung
Gem GradeMakellos mit exzellentem Glanz
AAA
  • Mindestens 90 % der Oberfläche ist makellos
  • Nur ein dunkler bzw. tiefer Einschluss, der durch die Bohrung oder Fassung unkenntlich wird
  • Sehr guter Glanz
AA+
  • Mindestens 80 % der Oberfläche ist makellos
  • Nur ein oder zwei dunkle bzw. tiefe Einschlüsse, die durch die Bohrung oder Fassung völlig oder fast unkenntlich werden
  • Guter bis sehr guter Glanz
AA
  • Mindestens 70% der Oberfläche ist makellos
  • Nur ein oder zwei dunkle bzw. tiefe Einschlüsse, die durch die Bohrung oder Fassung fast unkenntlich werden
  • Guter bis sehr guter Glanz
A+
  • Mindestens 40 % der Oberfläche ist makellos
  • Dunkle bzw. tiefe Einschlüsse auf 10 % der Oberfläche
  • Mittlerer bis sehr guter Glanz
A
  • Mindestens 60 % der Oberfläche zeigt Mängel/Schäden
  • Dunkle bzw. tiefe Einschlüsse und oder weiße Flecken auf bis zu 20% der Oberfläche
  • Geringer bis sehr guter Glanz

Tipps für die Perlenpflege

  • Perlen sind wasserscheu! Perlen kommen zwar aus dem Wasser – zum Duschen, Baden, Schwimmen und Putzen sollten Sie sie aber unbedingt abnehmen. Auch starke Sonneneinstrahlung und Schwimmbäder sollten Sie mit den Perlen meiden.
  • Es empfiehlt sich, einmal im Jahr Perlenketten, die viel getragen werden, neu knoten zu lassen, denn jede Perlenseide leiert im Laufe der Zeit etwas aus.
  • Perlen lieben es, wenn sie „unter sich“ sind. Es ist besser für die Erhaltung der Schönheit Ihrer Perlenschmuckstücke, sie separat von anderen Edelsteinen und Goldschmuck aufzubewahren, eingehüllt in Samt, weichen Stoff oder Leder.
  • Parfüm oder Haarspray enthalten Chemikalien, die den Lüster der Perle mindern können. Um das zu vermeiden, sollten Sie Ihren Perlenschmuck erst anlegen, wenn Sie Ihr Make-up beendet haben, bzw. die Partien aussparen, an denen Ihre Kleinodien ihren vollen Schimmer und Glanz entfalten sollen.
  • Es ist besser, Perlen nicht am Strand oder beim Baden zu tragen, da Sonnencreme, Waschlotion und Chlor die natürliche Oberfläche der Perle angreifen können.
  • Nach dem Tragen empfiehlt es sich, die Perlen mit einem weichen Tuch oder feinen Leder abzureiben – Ihre Perlen werden es Ihnen mit sanftem Schimmer danken.
  • Ihre Perlen fühlen sich am wohlsten auf Ihrer Haut, sie brauchen Körperwärme, Licht und Beachtung. Deshalb tragen Sie Ihre Perlen so oft Sie können und wollen, denn für das Schmuckkästchen sind sie viel zu schade.


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