Kosmetik-Lexikon

Kosmetik-Lexikon

A

A-Vitamin

Vitamin A, auch Retinol genannt, gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Etwa zwei Drittel des täglichen Bedarfs werden über Fleisch, Innereien, Milchprodukte und Eier gedeckt; ein Drittel durch Obst und Gemüse. Orangefarbene und gelbe Ost- und Gemüsesorten enthalten eine Vorstufe des Vitamin A, so genannte Carotinoide oder Provitamin A, woraus der Körper selbst Vitamin A bilden kann. Das Vitamin wird nach der Aufnahme in der Leber gespeichert und dann über das Blut zu den Körperzellen transportiert. Es ist wichtig für das Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und Schleimhäuten, die Blutkörperchen, den Stoffwechsel sowie für den Sehvorgang. Schwangere benötigen es besonders für die Entwicklung des Embryos und der Plazenta.

Acethylsalicylsäure

Besser bekannt unter dem Markennamen Aspirin ist die Acethylsalicylsäure wegen ihrer schmerzstillenden, entzündungshemmenden und blutverdünnenden Wirkung ein gern genutzter Arzneistoff. Auch zur Behanldung von Akne eignet sich dieser antrimikrobielle Inhaltsstoff hervorragend. In Kosmetika hingegen dient sie in geringer Konzentration als Konservierungsstoff.

acetonfrei

Aceton ist eine farblose Flüssigkeit und wird als Lösungsmittel für Harze, Fette und Öle und als Nagellackentferner sowie Plastikkleber verwendet. Da es entfettet und die Haut austrocknet, sollte man bei Nagellackentfernern jedoch auf acetonfreie Produkte zurückgreifen.

Akne

Akne ist die häufigste Erkrankung der Haut. Die gewöhnliche Akne beginnt in Jugendjahren und verschwindet meist bis zum dritten Lebensjahrzehnt von allein. Entzündete Talgdrüsen sind die Ursache für die typischen Pickel, Paspeln und Pusteln. Der Verlauf ist überwiegend harmlos; jedoch braucht die Behandlung ihre Zeit. Betroffene können den Heilungsprozess durch spezielle Reinigungs- und Pflegeprodukte unterstützen. In schlimmeren Fällen kann ein Arzt verschiedene Salben und Medikamente verschreiben.

Alanine

Alanine sind nicht essenzielle Aminosäuren, die in fast allen Eiweißstoffe und so auch in der Haut vorkommen. Sie halten den leicht sauren Oberflächenfilm aufrecht und binden die Feuchtigkeit in der Haut.

Algen

Algen sind kleine Wassergewächse, die weder Stängel, Wurzeln noch Blätter besitzen, rein botanisch dennoch zu den Pflanzen zählen. Ihre Artenvielfalt ist so enorm, dass ihr Größenspektrum von mikroskopisch klein oder bis hin zu mehreren Metern Länge variiert. Sie sind so reich an Mineralien, Spurenelementen, Aminosäuren, Proteinen, Vitamin B sowie C wie kein anderes Naturprodukt und wirken dadurch besonders vitalisierend auf Haut, Haare und Nägel. Das macht sie zu einem geschätzten Inhaltsstoff in Kosmetika, denn Algenextrakte glätten die Haut und spenden ihr Feuchtigkeit. Darüber hinaus haben Algen eine abschwellende und weichmachende Wirkung. Als Zusatz in Nahrungsergänzungspräparaten entgiften und entschlacken sie den Körper, indem sie auf den Stoffwechsel und den Säure-Basen-Haushalt einwirken.

Alkohol

Reiner Alkohol bzw. Ethanol wird in kosmetischen Produkten als Lösungsmittel eingesetzt und wirkt desinfizierend. Doch er steht im Verdacht, die Struktur des Haares oder der Haut extrem auszutrocknen und damit den Alterungsprozess zu fördern. In Kosmetika wird daher auf Cetylalkohol zurückgegriffen. Dieser ist in Form von dünnen, weißen Plättchen erhältlich. Er ist damit ein starker Konsistenzgeber und im Gegensatz zu Ethanol hautfreundlicher, da er der Haut keine Feuchtigkeit raubt, antimikrobiell, desodorierend und reinigend wirkt.

Allantoin

Der pflanzliche Wirkstoff Allantoin findet sich in Beinwell, Weizenkeimen und Rosskastanien, kann inzwischen aber auch synthetisch hergestellt werden. Geschätzt für seine hautberuhigende und reizmildernde Wirkung fördert es die Zellerneuerung und Regeneration von abgestorbenem Gewebe, weshalb es neben Wundsalben und Arzneimitteln auch gern in verschiedene Kosmetikprodukten genutzt wird. In Sonnencremes schützt Allantoin zum Beispiel vor Hautirritationen durch UV-Einstrahlung, in Deodorants und Rasierwassern vermindert es Reizungen. In Kombination mit den Wirkstoffen Bisabolol oder Aloe Vera verstärkt der Wirkstoff die glättenden und regenerativen Effekte. Auch in Mundpflegeprodukten wird Allantoin eingesetzt: Hier beugt es Zahnfleischrötungen sowie -bluten vor und sorgt so für ein gepflegtes Lächeln.

Allergie

Der Begriff Allergie bezeichnet eine Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe, auch Allergene genannt. Meist äußert sie sich mit Symptomen, die mit entzündlichen Prozessen einhergehen.

Aloe Vera

Die Aloepflanze, auch Aloe Vera genannt, ist eine äußerst vielseitige Heilpflanze. Vom Aussehen erinnert sie an einen Kaktus, gehört jedoch in die Familie der Liliengewächse. Das aus den Blättern gewonnene gallertartige Gel ist reich an Vitaminen, Mineralsalzen, Aminosäuren, Enzymen und verdauungsfördernden Fermenten - viele Gründe warum schon die Mayas auf ihre Heilkräfte vertrauten. Äußerlich angewandt hilft sie dank seiner kühlenden Wirkung bei Insektenstichen, Brand- und Schnittwunden, Verdauungsstörungen sowie Hautausschlägen. Auch bei Verstauchungen, Zerrungen und Sehnenentzündungen kann die Aloe Vera die Heilung beschleunigen. Darüber hinaus wird sie wegen ihrer antibakteriellen und feuchtigkeitserhaltenden Wirkung auch für Schönheitsmasken, in Gesichtscremes, Shampoos und Haarwasser genutzt. Aber auch innerlich hilft die Aloe. Als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen soll ihr Saft den Körper stärken und beleben.

Amarantöl

Amarantöl wird aus den Samen des Amarant, einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt, gewonnen. Es ist reich an Eiweiß, Mineralstoffen und Proteinen. Außerdem enthält Amarantöl viel Calcium, Magnesium, Eisen und Zink. Da es überwiegend aus ungesättigten Fettsäuren und hautidentischen Fettkomponenten besteht, wird es von der Haut besonders gut aufgenommen. Amarantöl wirkt rückfettend. Dadurch hilft es die natürliche Feuchtigkeit zu erhalten und unterstützt die Haut bei der Regeneration. Amarantöl gilt als sehr gut verträglich. Es wird in reichhaltigen Cremes für trockene Haut, Massageölen und Babypflege verwendet. Darüber hinaus ist es ein beliebter Anti-Falten-Wirkstoff.

Ananas

Die Ananas enthält sehr viele Vitamine. Ihre hervorstechendsten Eigenschaften sind die Hautstraffung, die Fältchenglättung und die Hautklärung. Ananaspflegeprodukte sind deshalb ideal für unreine Haut mit Pickeln. Ananasextrakt kann die Talgproduktion regulieren, indem verstopfte Poren gereinigt werden und der Talgabfluss wieder funktioniert. Anananasextrakt kann aber auch für eine jünger aussehende Haut sorgen. Denn er steigert die Feuchtigkeitsbindung in der Hornschicht und kann die Kollagensynthese ankurbeln. Ananas enthält Bromelain. Es stärkt das Bindegewebe, vermehrt Elastin und damit die Elastizität des Bindegewebes, löst Hautverhärtungen und abgestorbene Hornteilchen der Deckschicht, aktiviert die Hautdurchblutung und lockert Verkrampfungen im Unterhautzellgewebe. Der Saft aus dem Fruchtfleisch löst den verhärteten Fettfilm und alte Fettsäuren von der Hautoberfläche. Nach der Behandlung sieht die Haut rosig und jugendlich aus.

Anti-Aging

Anti-Aging bezeichnet Produkte und Maßnahmen, die zum Ziel haben, den natürlichen Alterungsprozess des Körpers hinauszuzögern und die Lebensqualität sowie das Wohlbefinden zu erhöhen. Verwendet wird dieser Begriff in der Medizin, von Ernährungswissenschaftlern, von Kosmetikherstellern oder auch Sportwissenschaftlern.

Anti-Falten

siehe Anti-Aging

Antioxidantien

Antioxidantien oder Radikalfänger sind biochemische Substanzen, die so genannte freie Radikale im Körper unschädlich machen und ungesunden Oxidationsvorgängen entgegenwirken. Zu ihnen gehören vor allem Vitamin A, Vitamin B 2, Vitamin C, Vitamin E und Q 10. Freie Radikale können die Erbsubstanz, die Zellmembranen und körpereigenes Eiweiß schädigen und damit zu einer vorzeitigen Hautalterung führen. Sie werden sowohl in der Atmosphäre durch Ozon und hohe UV-Belastung, als auch im Körper durch psychischen oder körperlichen Stress gebildet. Nahrungsmittelrückstände, Nikotin, Alkohol, Medikamente oder eine Strahlentherapie können die Bildung von freien Radikalen begünstigen. Um den Körper effektiv vor diesen schädlichen Einflüssen zu schützen, werden in Hautcremes und Körperlotionen vermehrt Inhaltsstoffe mit antioxidativer Wirkung eingesetzt.

Après Sun

Mit Après Sun, Après Soleil oder After Sun werden spezielle Produkte bezeichnet, die nach einem Sonnenbad verwendet werden, um die Haut zu besonders pflegen und die Bräune zu verlängern.

Aprikosenkernöl

Dieses hochwertige Öl wird aus den Kernen reifer Aprikosen gewonnen. Es besteht wie Mandelöl zu etwa 65 Prozent aus einfach ungesättigten Fettsäuren und ist reich an Vitamin E und B. Aprikosenkernöl wird fast ausschließlich in der pflegenden Kosmetikprodukten eingesetzt. Es verleiht der Haut Elastizität und Geschmeidigkeit, sie zieht schnell ein und hinterlässt ein samtig weiches Gefühl. Aprikosenkernöl speichert die Feuchtigkeit und wirkt in Seifen rückfettend. Es wird daher besonders zur Pflege von trockener Haut empfohlen. Auch pur ist es eine Wohltat: Bei der Bauchpflege von Schwangeren, als Haarkur oder auch als Massage- und Badeöle erfreut sich Aprikosenkernöl großer Beliebtheit.

Aquafill

Bei Aquafill handelt es sich um einen Faltenfüller. In Form eines Gels wird der Wirkstoffkomplex auf die Haut aufgetragen, um Feuchtigkeit in die Falten schleusen. Die Falten werden aufgefüllt, Poren verkleinert. Dadurch kann die Haut frischer, geschmeidiger und praller erscheinen. Aquafill besteht aus natürlichen Lipiden, Gerstengrasextrakt und Hyaluronsäure. Beigemischtes Allantoin und Aloe Vera helfen zusätzlich die Haut zu regenerieren.

Arganextrakt

Der Extrakt aus den Früchten des marokkanischen Arganbaumes enthält viele Proteine und Antioxidantien. Er spendet Feuchtigkeit und kann Fältchen mindern sowie einen Lifting-Effekt der Haut bewirken.

Arganöl

Wie der Arganextrakt wird Arganöl aus dem marokkanischen Arganbaum gewonnen. Es zeichnet sich durch seinen intensiven Duft, seine goldene Farbe und einen hohen Vitamin-E-Gehalt aus, weshalb es besonders vor freien Radikalen schützt und sich besonders für trockene, beanspruchte und reife Haut und Haare eignet. Es ist zudem auch in Form von Kapseln zur Nahrungsergänzung erhältlich.

Arnika

Eine Flasche Arnikatinktur war früher ein fester Bestandteil jeder Hausapotheke. Arnika hilft bei Blutergüssen, Quetschungen, Zerrungen und Verstauchungen sowie bei rheumatischen Schmerzen. Dank ihrer durchblutungssteigernden und entzündungshemmenden Wirkungen wird sie auch gerne in der Kosmetik eingesetzt. Darüber hinaus wirkt Arnika auch besänftigend, schützend und regenerierend auf die Haut. Als Verwendungsmöglichkeit werden Tinkturen, Aufgüsse und Salben genannt. Arnika wirkt auch wärmend, als Inhaltsstoff von Massageölen. Massageöle mit Arnika werden auch Hautfunktionsöle genannt.

Aromatherapie

Eine Aromatherapie setzt auf die Wirkung ätherischer Öle, die den Körper und Geist in Balance bringen sollen und dabei gleichzeitig die Haut pflegen. Wohlduftende Essenzen entwickeln dabei durch das Einatmen oder das Einmassieren in die Haut ihre volle Wirkung. Man sollte jedoch immer darauf achten, dass die Öle aus ökologischem Anbau stammen.

Augenringe

Unter Augenringen versteht man im Allgemeinen Schwellungen unterhalb der Augen, wobei auch erschlaffte Lidhaut oder Tränensäcke so bezeichnet werden können. Grund hierfür sind entweder überschüssiges Wasser im Gewebe oder auch Fettpolster unter den Augen. Übermüdung und Aufregung können Augenringe verstärken. Doch man kann etwas tun: Ausreichend Wasser, viel Vitamin-C, eine eisenreiche Ernährung, genügend Schlaf und Erholung können Abhilfe schaffen. Zusätzlich kann auch eine Lymphdrainage helfen.

Avocadoöl

Avocadoöl wird aus dem in Mittelamerika beheimateten Avocadobaum gewonnen. Der bis zu 20 m hohe Baum gehört zu den Lorbeergewächsen. Das aus der Pflanze gewonnene Avocadoöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, Phytosterinen, Vitamin A und Vitamin E. Avocadoöl hat als Speiseöl kaum Bedeutung, vielmehr wird das hochwertige Pflanzenöl in der Kosmetik verwendet. Das Öl wird traditionell als Pflegemittel angewendet, um die Haut vor dem Sprödewerden und Austrocknen zu schützen. Es lässt sich sehr gut auf der Haut verteilen und zieht schnell ein. Viele hochwertige Cremes enthalten Avocadoöl. Ideal ist Avocadoöl für trockene und spröde Haut.

B

B-Vitamin

Unter dem Begriff Vitamin B sind acht Vitamine zusammengefasst, die als Vorstufen für Koenzyme dienen: Hierzu gehören Vitamin B1 oder Thiamin, B2 oder Riboflavin, B3 oder Niacin, B5 oder Pantothensäure, B6 oder Pyridoxin, B7 oder Biotin bzw. Vitamin H, B9 oder Folsäure, B12 oder Cobalamin. Mit Ausnahme von Vitamin B12 kommen die B-Vitamine in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln wie z. B. in Leberprodukten oder Fisch bzw. Brokkoli, Spinat oder Grünkohl vor. Die B-Vitamine unterstützen die Protein- bzw. Kohlenhydrataufnahme und fördern die Aufnahme von Sauerstoff im Körpergewebe. Diese Vitamine sind alle wasserlöslich und werden über den Darm aufgenommen. Außer dem Vitamin B12 können sie jedoch vom Körper nicht gespeichert werden.

Bad Hair Day

Wer kennt ihn nicht? Mit Bad Hair Day umschreibt man Tage, an denen mit dem Haupthaar nichts mehr anzufangen ist. Weder Kämmen noch Bürsten, weder Legen noch Toupieren, weder Gel noch Spray, nicht einmal erneutes Waschen führt zur gewünschten Frisur. Am besten man wählt zwischen einem Pferdeschwanz oder einer dekorativen Kopfbedeckung, um solche Tage zu überbrücken, denn mysteriöserweise lässt sich das Haar am nächsten Tag wieder wie gewohnt frisieren.

Baobab

Der afrikanische Baobab bzw. Affenbrotbaum liefert ein besonders feuchtigkeitsspendendes Kernöl. Seine Extrakte, die aus den Blättern gewonnen werden, enthalten natürliche Säuren, die helfen den hauteigenen Fett- und Feuchtigkeitsfilm wiederherzustellen. Außerdem ist der Baobab reich an Provitamin A und Vitamin C. Er beruhigt die Haut und wirkt entzündungshemmend sowie antioxidativ.

Base Coat

Base Coat ist die englische Bezeichnung für den Unterlack, der vor der eigentlichen Farblackierung auf die Nägel aufgetragen wird, um Rillen auszugleichen und vor Verfärbungen zu schützen. Die Nägel können damit leichter lackiert werden und der Lack haftet besser. Darüber hinaus macht der Unterlack die Nägel widerstandsfähiger, kann ein vorzeitiges Abblättern oder Absplittern verhindern und so die Haltbarkeit des Nagellackes verlängern.

Basisnote

Unter Basisnote versteht man den eigentlichen Duft eines Parfüms, welcher sich erst bis zu einer Stunde nach Auftragen entwickelt und von der individuellen Hautstruktur abhängt. Die Basisnote hält im Gegensatz zur Kopfnote durch ihre schweren Inhaltsstoffe am längsten an, weshalb man in diesem Zusammenhang auch von der letzten Duftphase spricht.

Bergamotte

Das Öl der Zitrusfrucht Bergamotte gibt dem „Kölnisch Wasser“ seinen charakteristischen Geruch. Sein Hauptinhaltsstoff das Thymol wird auch in Mundwasser, After Shaves, Lotionen, Cremes und Seifen verwendet. Bergamotte gilt wegen seiner erheiternden, aufmunternden Energie und seines erfrischenden Aromas als echter Stimmungsaufheller. Sie duftet klar, frisch, lebhaft und spritzig.

Beta-Carotin

Beta-Carotin, auch als Provitamin A bekannt, ist lediglich in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Besonders gute Lieferanten sind gelbe bis orangefarbene Früchte und dunkelgrünes Blattgemüse wie Spinat, Brokkoli und Feldsalat. Dieser Wirkstoff kann UV-Strahlen absorbieren und wirkt deshalb als natürlicher Sonnenschutz für unsere Haut. Beta-Carotin wirkt außerdem als Antioxidans. Zu beachten ist, dass Beta-Carotin ein fettlöslicher Stoff ist und daher vom Körper nur verwendet werden, wenn er auch gleichzeitig Fett zu sich nimmt - Beta-Carotin-reiche Lebensmittel also immer mit einem Tropfen Pflanzenöl zubereiten.

Bienenwachs

Schon im alten Ägypten nutzte man Bienenwachs als kosmetisches Produkt. Man schätzte den süßlichen Honiggeruch und verarbeitete es in Cremes und Salben. Bienenwachs wird durch Abschmelzen von Bienenwaben in heißem Wasser gewonnen. Es wird gereinigt und für viele kosmetische Produkte verwendet. Besonders geeignet ist das Wachs als Hautschutz für trockene, spröde Haut. Weil es einen wachsigen Film auf der Haut hinterlässt, wird es vor allem in Handcremes häufig eingesetzt. Mit seinen rückfettenden Substanzen ist Bienenwachs der ideale Wirkstoff, um rissige Haut zu regenerieren.

Bio-Lifting

Bio-Lifting ist eine Form des Face-Liftings, bei der jedoch die Falten ganz ohne Skalpell oder Laser entfernt werden. Es gibt verschiedene Methoden. Zum einen wird die Haut mit biologischen Substanzen unterspritzt, um die Falten anzuheben und das Gesicht ebenmäßiger zu machen. Zum anderen wird ein spezielles, durchblutungsförderndes Gel auf Stirn, Nase, Wangen und Kinn aufgetragen und anschließend mit Metallstäbchen versehen. Diese werden wiederum an Niedrigfrequenzstrom angeschlossen, um damit die Muskelaktivität zu stimulieren und die Haut zu straffen.

Bioton

Biotin oder auch früher Vitamin H bzw. B7 genannt ist der Wirkstoff für Haut, Haare und Nägel schlechthin. Es ist vor allem in Getreideprodukte, Nüssen, Sojabohnen und Hülsenfrüchten sowie im Eigelb und verschiedenen Innereien enthalten. Eine ausreichende Versorgung mit Biotin ermöglicht, wie fast jedes B-Vitamin, einen optimalen Zellstoffwechsel und die Regeneration der Zellen. Die Haut wird erneuert und damit stets frisch sowie geschmeidig gehalten. Gleichzeitig stärkt und festigt es zudem die Haare von der Wurzel auf und sorgt für einen schönen Glanz. Auch Finger- und Fußnägel profitieren. Sie werden glatter und makelloser.

Bisabolol

Bisabolol ist vorwiegend im ätherischen Öl der Kamille enthalten. Es besitzt die gleiche entzündungshemmende und antiseptische Wirkung wie reine Kamille, jedoch mit geringerem Allergiepotential. Einsatzgebiete sind daher Hautschutz- und Hautpflegemittel für empfindliche oder problematische Haut, wobei der Wirkstoff auch verschiedenen Cremes, Salben und Lotionen beigemischt wird. Wegen der hohen Verträglichkeit wird Bisabolol darüber hinaus für Sonnenschutz- und Après-Sun-Produkten, ja sogar in Säuglingspflegemitteln eingesetzt.

Bleaching

Beim Bleaching wird der Zahnschmelz mittels einer chemische Behandlung der Zahnoberfläche aufgehellt.

Blush

Blush ist der englische Begriff für Rouge.

Body-Wrapping

Body-Wrapping ist eine Methode zur Bekämpfung von Cellulitis. Kompressionswickel mit Algen, Mineralschlamm und Fango sollen die Durchblutung und Lymphzirkulation ankurbeln, den Körperumfanges verringern, das Bindegewebe festigen, kleine Fettpolster abbauen und die Rückbildung der Haut in Folge einer Geburt oder einer großen Gewichtsabnahme begünstigen. Die Anwendung erfolgt immer in zwei Schritten. Die entsprechenden Körperstellen werden zuerst mit einer speziellen Creme massiert und danach mit einer lockern und einer strafen Lage Folie eingewickelt. Im Anschluss folgt eingehüllt in eine Decke oder Heizdecke eine einstündige Ruhepause, in der die Inhaltsstoffe ihre Wirkung entfalten sollen.

Botox

Botulinumtoxin, kurz Botox, ist ein natürliches, neurotoxisches Protein, das von einem Bakterium produziert wird. In der Neurologie wird es bereits seit fast 20 Jahren bei Erkrankungen mit erhöhter Muskelaktivität eingesetzt, denn Botox ist ein Nervengift und blockiert die zu den Muskeln führenden Nerven, die normalerweise Reize übertragen. Wird Botox unter die Haut gespitzt, wird diese Reizweiterleitung und mit ihr auch die Faltenbildung unterbrochen. Botox lähmt die Gesichtsmuskeln nicht vollständig, sondern "entspannt" sie lediglich. Diese Wirkung ist zeitlich jedoch auf etwa vier Monate begrenzt. Experten diskutieren dennoch, wie gefährlich solche Botulinumtoxin-Injektionen für das Gesicht und die Mimik sind.

Bürstenmassage

Bürstenmassagen regen den Kreislauf an und fördern die Durchblutung. Bei dieser Massagetechnik wird der Körper mit Handschuhen oder Bürsten aus Naturhaar in kreisförmigen Bewegungen von der Fußsohle über den Fußrücken, den Knöchel, Unter- und Oberschenkel, die Hüfte und den Po in Richtung Herz massiert. Am Ende werden Finger, Arme und Schultern gebürstet.

C

C-Vitamin

Vitamin C oder Ascorbinsäure gehört zu den wichtigsten Vitaminen, da es im menschlichen Körper vielfältige Schutzfunktionen erfüllt und essentiell für den Aufbau von Bindegewebe, Zähnen, Zahnfleisch und Knochen ist. Vitamin C muss über die Nahrung zugeführt werden, da der Körper es nicht selbst produzieren kann. Als Lieferanten gelten vor allem frisches Obst und Gemüse, insbesondere Paprika, Zitrus- und Beerenfrüchte sowie Kartoffeln. Vitamin C unterstützt das Immunsystem bei der Abwehr von Infekten. Seine Hauptfunktionen sind die antioxidative Wirkung, der Schutz der Zellen und die Entgiftung des Organismus. Zudem wirkt Vitamin C als natürliches Antihistamin bei Allergien und begünstigt die Aufnahme und Verwertung von Eisen im Körper.

Camouflage

Der Begriff Camouflage stammt aus dem Französischen und bedeutet Tarnung. Bei der Camouflage handelt es sich um ein deckintensives, wasserfestes, hitzebeständiges und weitgehend abriebfestes Spezialprodukt, das zur Kaschierung von Narben, Verbrennungen, Feuermalen, Tätowierungen und anderen Hautanomalien verwendet wird.

Care

Care ist der englische Begriff für Pflege und wird gern für kosmetische Produkte gewählt.

Carnitin

siehe L-Carnitin

Cellulitis

Cellulitis wird auch als Orangenhaut bezeichnet, denn die unschönen Dellen in der Haut erinnern an die Schale der Zitrusfrucht. Je mehr Fett oder Flüssigkeit im Gewebe eingelagert wird, desto offensichtlicher treten die Vertiefungen hervor. Verantwortlich dafür sind in erster Linie nicht Übergewicht oder der Fettanteil, sondern ein erschlafftes Bindegewebe. Auch schlanke Frauen sind betroffen, weil diese Schwäche erblich ist und mit dem Alter weiter zunimmt. Regelmäßige Bewegung kann Abhilfe schaffen, da sie die Haut strafft und verhindert, dass sich neue Fettzellen bilden. Mit gezielten Rollmassagen kurbelt man die Durchblutung an, was das Hautbild zusätzlich verbessern kann. Auch die richtige Ernährung spielt eine Rolle. Eine vollwertige Kost in Verbindung mit Zitrusfrüchten ist ideal, um Säure- und Fettansammlungen im Gewebe zu vermeiden.

Collagen

siehe Kollagen

Concealer

Ein Concealer besitzt einen hohen Pigmentanteil. Er deckt daher Falten, Hautunreinheiten, Augenringe oder Pigmentflecken perfekt ab und bereitet das Make-up vor. Er wird als Stift, Creme oder Flüssigcreme angeboten und sollte immer eine Nuance heller als der eigene Hautton sein.

Conditioner

Der Conditioner oder auch die (Haar-)Spülung gehört zur Basispflege der Haare. Er bleibt nach der Wäsche kurze Zeit im Haar und versorgt es mit Proteinen und Wirkstoffen, die die Schuppenschicht sofort glätten. Dadurch wirkt das Haar geschmeidiger, glänzt und ist leichter kämmbar.

Cosmeceuticals

Der Begriff Cosmeceuticals setzt sich aus den englischen Begriffen cosmetic und pharmaceutical zusammen. Er umfasst im Allgemeinen hochwirksame Produkte, die von Dermatologen, Schönheitschirurgen und Kosmetikindustrie gemeinsam entworfen werden, um nicht nur medizinische, sondern auch kosmetische Hautprobleme zu lösen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf wenige, dafür aber hochkonzentrierte Inhaltsstoffe setzen.

Couperose

Eine Couperose ist eine anlagebedingte Gefäßerweiterung im Gesicht. Bei dieser Erkrankung bilden sich kleine Krampfadern bzw. "geplatzte Äderchen", die rötlich-bläulich durch die Haut schimmern und oft netzartig erscheinen. Betroffene sollten Saunabesuche, Sonne, starke Temperaturschwankungen, Alkohol, scharfes Essen, Kaffee und schwarzen Tee vermeiden.

Creme

Als Creme bezeichnet man flüssige bis pastenartige Salben oder Emulsionen, die der Hautpflege dienen. Im medizinischen Bereich handelt es sich meist um eine Öl-in-Wasser- oder Wasser-in-Öl-Emulsion. Im Gegensatz zu fetthaltigen Pasten zieht die Creme schneller in die Haut ein, lässt sich besser verteilen und besitzt wegen des hohen Wasseranteils einen kühlenden Effekt.

D

D-Vitamin

Unter Vitamin D fasst man eine Gruppe von fettlöslichen Vitaminen zusammen, die den Kalziumhaushalt regulieren und an der Mineralisation der Knochen beteiligt sind. Es kommt im Wesentlichen in Fettfischen vor, ist aber auch in verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten. Die Zufuhr über die Nahrung ist jedoch von geringerer Bedeutung, da gesunde Menschen ihren Bedarf an Vitamin D bei ausreichendem Einfluss von Sonnenlicht selbst decken können. Streng genommen wird Vitamin D wegen seiner Aufgaben im Körper heute allerdings nicht mehr zu den Vitaminen, sondern zu den Hormonen gerechnet.

Dekorative Kosmetik

Dekorative Kosmetik umschreibt die Verschönerung des Körpers durch äußere Einwirkung. Dazu gehören das richtige Schminken und Abdecken von Hautstellen sowie Falten und die Produkte hierfür ebenso wie Tätowierungen, Piercings und anderer Körperschmuck.

Deodorant

Ein Deodorant, kurz Deo, hilft den Körpergeruch zu beseitigen. In Form von Pumpzerstäubern, Sprays, Roll-ons oder Sticks überdeckt es Schweißgeruch und vermindert die Bildung geruchserzeugender Bakterien.

Dermatologie

Die Dermatologie ist der Fachbegriff für jenes Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Haut beschäftigt. Der Zusatz "dermatologisch getestet" bei Kosmetika bedeutet demnach, dass ein Dermatologe - also ein Hautarzt - bei den Tests der Produkte anwesend war.

Destillate

Destillate sind Nebenprodukte bei der Herstellung von ätherischen Ölen durch Wasserdampfdestillation, einem Trenn- und Reinigungsverfahren für Flüssigkeiten. Sie können zur Reinigung und Pflege der Haut oder auch zur Erfrischung zwischendurch verwendet werden. Als Gesichtswasser können sie pur verwendet werden - in selbsthergestellten Cremes ersetzen sie das Wasser. Einige Destillate wie beispielsweise das Rosen- und Orangenblütendestillat können darüber hinaus auch in der Küche als Würzmittel Anwendung finden.

Detox

Detox leitet sich vom englischen detoxification ab und bedeutet Entgiftung. Die Detox-Idee geht davon aus, dass eine ungesunde Ernährung, Alkohol oder Nikotin den Menschen nicht allein krank und dick machen können, sondern auch Spuren unterschiedlicher Chemikalien, die durch Luft, Wasser und unser Essen in den Organismus gelangen, negative auf den Körper einwirken. Diese unerwünschten Stoffe lagern sich dann als Schlacken ab. Um den Organismus bei der Befreiung von diesen schädlichen Substanzen zu unterstützen, gibt es spezielle Detox-Produkte wie Tees, Duschgels, Shampoos und Nahrungsergänzungsmittel oder auch eine eigene Detox-Ernährung.

Detoxophane

Detoxophane ist ein Extrakt, das aus der Gartenkresse gewonnen wird. Es entgiftet die Haut, wirkt reinigend und aktiviert die Bildung hauteigener Detox-Enzyme sowie Antioxidantien. Damit schützt es die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen wie z.B. Zigarettenrauch, Abgasen oder Smog.

Dexpanthenol

Der Medikamentenwirkstoff Dexpanthenol, auch als Pantothenol, D-Panthenol oder Panthenol bekannt, wird im Körper zu Pantothensäure bzw. Vitamin B 5 umgewandelt. Bekannt ist es unter dem Handelsnamen Bepanthen, was vor allem bei Haut- und Schleimhautverletzungen verwendet wird, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Diamagen

Diamagen-Konzentrat mit echtem Diamantpuder kann helfen, die Anzeichen vorzeitiger Hautalterung zu mildern. Der Wirkstoffkomplex unterstützt den natürlichen Collagen-Gehalt der Haut, denn es wirkt seinem Abbau entgegen und unterstützt so das natürliche Gleichgewicht der Haut. Das Hautbild wird spürbar glatt, die Faltentiefe kann reduziert werden.

Distelöl

Distelöl wird aus den Samen der Saflor- oder Färberdistel gepresst, einer Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihren Namen Färberdistel verdankt sie den intensiv gelb-roten Blütenblättern, aus denen der Flavonoidfarbstoff Carthamin extrahiert werden kann. Distelöl zeichnet sich durch einen ausgesprochen hohen Linolsäure-Gehalt aus. Daneben finden sich im Distelöl Vitamin A und K. Für fettige Haut ist Distelöl ideal. Vitamin K zeigt sich wirksam in der Behandlung von Haut, die zu Couperose und Rosacea neigt. Auch dunkle Augenringe, oft durch eine Schwäche des oberflächlichen Kapillarsystems der Haut verursacht, werden mit Färberöl intensiv gepflegt.

E

E-Vitamin

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, das in seiner naturbelassenen Form reichlich in verschiedenen pflanzlichen Ölen vorkommt und neben Vitamin C und A zu den wichtigsten Antioxidantien zählt. Als solches kann es zum Beispiel das Risiko für Krebserkrankungen verringern und macht freie Radikale unschädlich, die zum Beispiel durch Stress, Rauchen oder Sonneneinstrahlung auf den Körper einwirken. Vitamin E unterstützt zudem die Abwehrkräfte des Körpers, schützt die Gefäße vor Ablagerungen und beugt dadurch Arteriosklerose vor, indem es die Zellmembranen stabilisiert und die Lebensdauer der roten Blutkörperchen verlängert.

Eau de Parfum

Mit geringerem Duftanteil als ein Parfum, hier liegt der Anteil zwischen 15 bis 30 Prozent, besitzt das Eau de Parfum etwa zehn bis 14 Prozent Duftstoffe. Damit ist es weder schwer und aufdringlich noch verfliegt dieser Duft mit der ersten Windböe.

Eau de Toilette

Im Vergleich zum Parfum besitzt das Eau de Toilette einen deutlich geringeren Anteil an Duftstoffen von nur sechs bis acht Prozent. Der leichte, unaufdringliche Duft eignet sich daher besonders gut als für den Alltag, verfliegt jedoch binnen weniger Stunden.

Ectoin

Ectoin ist eine natürliche Substanz, die aus Mikroorganismen gewonnen wird, die an Orten überleben, wo eigentlich kein Leben möglich ist: In der klirrenden Kälte des Eises, im kochend heißen Geysiren, in Salzseen, in der trockenen Wüstengebieten oder in der Tiefe des Meeres. Ectoin wirkt als Wasserspeicher und schützt die Zellen vor dem Austrocknen - ein idealer Wirkstoff für Kosmetika, denn auch bei menschlichen Hautzellen stärkt es die Widerstandsfähigkeit gegen Umweltbelastungen und Stressfaktoren wie Hitze, Trockenheit oder starke Sonne.

Ekzem

Ein Ekzem ist ein Sammelbegriff für nicht ansteckende Entzündungen der Haut. Es kann entweder vereinzelt oder auch großflächig am ganzen Körper auftreten und wird oft von Juckreiz begleitet. Ekzeme können nässend oder trocken und schuppig sein. Sie können von Medikamenten, Kosmetika, Chemikalien, Kleidung oder auch der Nahrung hervorgerufen werden. Auch neurodermitische Entzündungen werden als Ekzem bezeichnet. Hinsichtlich der Wahl der Pflegeprodukte sollte man auf milde, nicht reizende Inhaltsstoffe achten.

Emulgator

Emulgatoren sind Hilfsstoffe in Emulsionen. Sie dienen dazu, dass sich die Bestandteile der Gemische nicht sofort wieder trennen und damit über einen längeren Zeitraum stabil sowie haltbar bleiben.

Emulsion

Unter einer Emulsion versteht man ein fein verteiltes Gemisch zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten wie zum Beispiel Wasser und Öl. Sie sind in zahlreichen Kosmetika enthalten. Öl-in-Wasser-Emulsionen verteilen sich besonders gut auf der Haut und ziehen schnell ein, während Wasser-in-Öl-Emulsionen einen schützenden Feuchtigkeitsfilm auf der Haut zurücklassen.

Enzym

Enzyme sind Eiweißverbindungen, die alle wichtigen Stoffwechselprozesse im Körper erst ermöglichen. Sie sind erforderlich für Wachstum, Verdauung, Fortpflanzung und Atmung. Diese sogenannten "Bio-Katalysatoren" beschleunigen, verlangsamen und steuern Lebensvorgänge und bewirken, dass der Körper aus der Nahrung Energie aufnehmen kann. Es besteht kein Zweifel: Ohne Enzyme würde unser Organismus nicht funktionieren. Für die Kosmetik sind Enzyme, die am Aufbau und Abbau des Collagens beteiligt sind, besonders interessant. Bekanntlich nimmt die Collagensynthese in der Haut mit dem Alter ab und der Collagenabbau zu. Das hauteigene Vitamin C bewirkt die Aktivierung der collagenbildenden Enzyme. Je weniger Vitamin C vorhanden ist, umso mehr wird die Collagenbildung gedrosselt. Auch das Vitamin E spielt bei diesem Vorgang eine wichtige Rolle. Beide Vitamine sind daher entscheidende Inhaltsstoffe einer Anti-Aging-Hautpflege.

Extensions

Extensions sind künstliche Haarverlängerungen, die entweder mit Echt- oder mit Kunsthaar geleistet wird.

Extrakt

Ein Extrakt ist der Auszug bzw. die Lösung eines bestimmten Wirkstoffes aus einem Stoffgemisch.

Eye Shadow

siehe Lidschatten

Eyeliner

Ein Eyeliner verleiht den Augen mehr Ausdruck. Er ist in verschiedenen Farben als Stift mit Mine, in Tubenform mit eingebautem Pinsel oder zum selbst anrühren erhältlich. Das Auftragen erfordert etwas Übung: Um den Augen Kontur und Form zu geben, sollte der Strich dünn und gleichmäßig am Wimpernkranz gezogen werden.

F

Facelifting

Ein Facelifting ist ein chirurgischer Eingriff zur Bekämpfung von Falten, bei dem die Haut gestrafft wird. Meist werden die Augen- und Stirnpartie nicht behandelt, weshalb ein Facelifting mit einem Stirnlifting und/oder einer Lidkorrektur kombiniert wird.

Färberöl

(siehe Distelöl)

Farnesol

Farnesol kommt in einigen ätherischen Ölen wie zum Beispiel in Lindenblüten-, Moschuskörner- oder Orangenblütenöl, vor. Die ölige Flüssigkeit verströmt einen leichten Duft nach Lindenblüten und Maiglöckchen. Es wirkt antibakteriell gegen die Bakterienstämme, die Schweiß abbauen und den damit verbundenen Geruch verantworten. Farnesol ist daher in vielen Deodorants oder Fußcremes zu finden.

Feuermal

Ein Feuermal bezeichnet eine gutartige, angeborene Fehlbildung der kleinen Gefäße in der Haut, die als rote bis dunkelrote Flecken am ganzen Körper auftreten können und ohne Behandlung ein Leben lang verbleiben. Feuermale können entweder mit einem Laser operativ entfernt oder alternativ mit Camouflage abgedeckt werden.

Flavonoide

Flavonoide sind Extrakte aus Pflanzen, die die Wirkung von freien Radikalen vermindern. Zudem können sie schädliche Enzyme, die der Haut die Elastizität nehmen, neutralisieren.

Fluid

Ein Fluid unterscheidet sich von einer Creme durch seine Konsistenz. Fluids enthalten wenige Fette bzw. Öle, sind flüssiger und spenden mehr Feuchtigkeit als eine Creme. Ein Feuchtigkeitsfluid fühlt sich auf der Haut leichter an und zieht schneller ein.

Foundation

siehe Grundierung

French Manicure

French Manicure bezeichnet ein Design der Fingernägel, bei dem die Natürlichkeit im Mittelpunkt steht. In der klassischen Variante wird die Nagelspitze weiß gestaltet, der restliche Nagel mit einem farblosen Lack behandelt.

Fruchtsäure

Fruchtsäuren sind als mehr oder weniger sanfte Schäl- und Peelingmittel in Kosmetikprodukten populär geworden. Sie sind auch als AHAs (Alpha-Hydroxy-Acids) bekannt. Meist werden sie aus Orangen, Weintrauben, Zitronen und Äpfel gewonnen. Fruchtsäuren lösen abgestorbene oder verhornte Hautpartikel ab und stimulieren die Zellerneuerung, weshalb sie den Teint frischer und strahlender erscheinen lassen und häufig in Peelings Anwendung finden. Zudem verbessern sie den Feuchtigkeitsgehalt in der Haut, da sie die wasserbindenden Eiweiße vermehren. Pigmentstörungen und Falten können ebenfalls mit den natürlichen Säuren gemildert werden. Auch in der Haarpflege kommen sie zum Einsatz: Mit ihren feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften versorgen sie normales und trockenes Haar optimal. Bei empfindlicher Haut sollte man jedoch auf andere Pflegeprodukte zurückgreifen, da Fruchtsäuren Hautreizungen verursachen können.

Fructose

Dieser Einfachzucker kommt in der Natur vor allem in Früchten oder im Honig vor und wird gern als Zuckeraustauschtoff verwendet. Im Körper wird die Fructose über den Darm aufgenommen und in der Leber abgebaut. Weil Fruchtzucker langsamer in den Blutkreislauf gelangt als Rohrzucker, wird er in Diät-Lebensmitteln verwendet und eignet sich für Personen mit Diabetes. In Kosmetika hat Fructose eine leicht feuchthaltende Wirkung.

G

Gel

Ein Gel ist ein halbfestes, transparentes Produkt, das aus mindestens zwei Komponenten besteht: Einem festen, fein verteilten Stoff und einer Flüssigkeit - meist Wasser. Es gibt verschiedene Geltypen: Wasserfreie Oleo-Gele, ölfreie Hydrogele und Öl-/Wasser-Gele. Sie werden entweder als Trägermedium für Salben und Cremes oder auch als Haargel zum Formen einer Frisur verwendet.

Gesichtsmaske

Gesichtsmasken unterscheidet man nach ihrer Verwendung. Creme- und Gel-Masken werden mit Pinsel oder Spatel aufgetragen und anschließend mit den Fingerspitzen im Gesicht verteilt, wobei die Augenpartie grundsätzlich ausgespart wird. Nach einer Einwirkungszeit von 15 - 20 Minuten werden sie mit einem feuchten Tuch oder Wattepads und warmen Wasser abgenommen. Bei Schaummasken, die fast vollständig in die Haut einziehen, müssen nur die Überreste entfernt werden. Andere Masken wie die so genannten Peel-off-Masken werden abgezogen bzw. abgerubbelt. Die Auswahl an Masken und deren Pflegewirkung ist groß - für jeden Hauttyp ist die richtige dabei.

Ginger

siehe Ingwer

Ginkgo

Die aus China stammende Pflanze ist nicht nur wegen ihrer fingerförmigen Blätter schön anzusehen, sondern überzeugt auch wegen ihrer medizinischen Wirkung. Als Tee, Extrakt, Tinktur oder Tabletten kann man den Ginkgo für die Förderung der Durchblutung einsetzen. Wer Ginkgo-Extrakte einnimmt, steigert offenbar auch sein Denkvermögen. In Kosmetika wird er gern verwendet, weil er vor freien Radikalen schützt und die Blutgefäße stärkt.

Ginseng

Der Ginseng ist ein altes Naturheilmittel. Man könnte ihn als Allheilmittel bezeichnen. Der Ursprung des Ginsengs liegt in Asien, wo er bereits seit mehr als 2000 Jahren als Heilmittel zum Einsatz kommt. Er ist ein wesentlicher Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Ginseng wird hauptsächlich zur Stärkung von Körper und Geist eingesetzt. Er wirkt stimulierend und gegen Müdigkeit und Schwäche. In der Kosmetik wird Ginseng wegen seiner enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine als Pflege für gesunde und schöne Haut eingesetzt. Er wirkt positiv auf den Zellstoffwechsel und fördert die Mikrozirkulation des Blutes in den feinen Blutgefässen, wodurch die Hautzellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Ginseng stärkt und schützt die Haut, verbessert ihre Widerstandsfähigkeit, beschleunigt die Erneuerung der oberen Hautschicht, wirkt stimulierend auf die Bildung des hauteigenen Kollagens, verfeinert das Hautbild und verfügt über eine straffende Wirkung.

Glukose

Glukose wird auch häufig als Dextrose oder Traubenzucker bezeichnet und ist ein Einfachzucker, der von allen Zuckerarten am schnellsten vom menschlichen Körper aufgenommen wird - ein purer Enegierlieferant. In Kosmetikprodukten wird sie wegen ihrer feuchtigkeitsbewahrenden Wirkung verwendet.

Glycerin

Glycerin ist ein dreiwertiger Alkohol, der wegen seiner rückfettenden, hydroskopischen Wirkung gern in Kosmetika eingesetzt wird. Es speichert Feuchtigkeit in der Hornschicht und verbessert die Wasserbindung zwischen den Zellen. Die Haut wird vor dem Austrocknen geschützt und wird weicher.

Glycolsäure

Glycolsäure, auch Hydroxy-Essigsäure genannt, gehört zu den Fruchtsäuren. Man findet sie in unreifen Weintrauben, Zuckerrüben, Zuckerrohrsaft, in Rosmarin oder den Blättern des wilden Weins. In der Kosmetik wird Glycolsäure in Peelings und Cremes verwendet um verhornte Haut oder abgestorbene Zellen abzulösen und die Bildung neuer Zellen anzuregen. Zudem steigert Glycolsäure die Elastizität der Haut, indem sie das Vermögen, Feuchtigkeit zu binden, erhöht.

Gold

Gold ist nicht nur ein begehrtes Material in der Schmuckverarbeitung, sondern auch als Spurenelement am menschlichen Hormonhaushalt beteiligt. Es kann helfen das Stützgewebe der Haut wieder aufzubauen. Durch seine lichtreflektierenden Eigenschaften wirkt das Edelmetall als Weichzeichner und sorgt dafür, dass die Haut jugendlich erscheint. Es wird zudem eine beruhigende und zugleich antibakterielle Wirkung nachgesagt. Ein Vorteil für die Kosmetikindustrie ist die hohe Verträglichkeit von Gold bei empfindlicher und zu Allergien neigender Haut.

Granatapfel

Der Granatapfel gilt als einer der ältesten Kulturpflanzen und Heilfrüchte und wurde bereits in der Bibel erwähnt. In der Kosmetik hat sich der Granatafel mittlerweile fest etabliert. Kein Wunder, denn er weist erstaunlich viele hautpflegende Eigenschaften auf: So enthält der Granatapfel die wichtigen Vitamine C und E, Beta-Carotin, Zink, Selen und Polyphenole (gesunde Stoffe in äußeren Pflanzenschichten). Auch als Anti-Aging-Wirkstoff wird er eingesetzt. Granatapfel schützt die Hautzellen vor freien Radikalen. Seine antioxidative, zellschützende Kraft ist dreimal so hoch wie die von grünem Tee oder Rotwein. Darüber hinaus sagt man dem Granatapfel auch eine Optimierung des Zellstoffwechsels nach. Auch gegen Hautirritationen kann der Wunderapfel mit seinen Flavonoiden (Antioxidantien auf Pflanzenbasis) wirken. Das pflegende Granatapfel-Kernöl beruhigt gereizte und trockene Haut. Bei Mischhaut ist der Fruchtsaftextrakt des Granatapfels ideal, weil es die Poren verfeinert und für ein ebenmäßigeres Hautbild sorgen.

Grundierung

Die Grundierung oder Foundation bildet die Basis für ein Make-up. Man kann dabei zwischen deckender, transparenter, flüssiger, puderiger oder cremiger Grundierung wählen. Gemein ist allen Produkten, dass sie den Teint ebenmäßig erscheinen lassen sollen.

Grüner Tee

Grüner Tee ist nicht nur ein köstlich schmeckendes Getränk, das dem Körper guttut. Er ist auch ein beliebter Wirkstoff in Kosmetika. Denn grüner Tee ist reich an Polyphenolen (gesunde Stoffe in äußeren Pflanzenschichten) und Flavonoiden. Diese Antioxidantien auf Pflanzenbasis fangen freie Radikale ab. Sie schützen also die Haut und beugen vorzeitiger Faltenbildung vor. Grüner Tee hat hundertmal mehr Antioxidantien als Vitamin C. Auch die antibakterielle Eigenschaften dieses Tees sind ideal z.B. gegen unreine Haut. Darüber hinaus kann grüner Tee die Haut stärken, ihr neue Vitalität schenken, sie widerstandsfähiger und schön glatt machen. Vor allem auch in Anti-Cellulite-Kosmetika wird grüner Tee eingesetzt. Grüner Tee verbessert die Durchblutung und regt den Lymphfluss an. Er verbessert die Hautstruktur und schützt sie vor dem Verblassen. Grüner Tee kann das äußere Erscheinungsbild von Cellulite und Dehnungsstreifen mildern.

Gurke

Gurken bringen gerade nach einem heißen Tag eine erfrischende Kühle und Feuchtigkeit für die Haut. Wegen der milden Inhaltstoffe kann die Gurke bei allen Hauttypen angewandt werden. Ihr Saft beruhigt Juckreiz, entfettet die Haut und hat eine bleichende Wirkung auf Pigmentflecken. Außerdem hat sie eine reinigende, erfrischende Wirkung und verfeinert die Poren. Aus Salatgurken kann man selbst Masken für müde Augen oder Packungen sowie Masken gegen fettige und trockene Haut herstellen.

H

Haarmaske

Haarmasken wie auch Spülungen und Kuren dienen der besonderen Haarpflege und glätten insbesondere poröse Spitzen. Häufig werden sie jedoch falsch aufgetragen, denn solche Produkte gehören nicht auf den Ansatz, sondern werden nur in Spitzen und Längen verteilt. Andernfalls werden die Haare zu schwer und liegen platt am Kopf an.

Haarspitzenkur

siehe Haarmaske

Haartonic

Ein Haartonic oder Haarwasser ist streng genommen kein Pflegeprodukt für die Haare, sondern für die Kopfhaut. Ein Tonic soll so die Spannkraft erhöhen und stärken. In Kosmetika wird es oft verwendet, um das Haar leichter zu frisieren, es zu parfümieren oder zu erfrischen. Es gibt aber auch spezielle Produkte gegen Schuppen, trockene Kopfhaut oder Haarausfall.

Hagebutte

Die ungiftigen Früchte der Hundsrose und anderer Wildrosen nennt man Hagenbutten. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden. Es ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2 – und somit ideal als intensiver Pflegeanteil. Hagebuttenkernöl wird auch Wildrosenöl oder Muskatrosenöl genannt. Hagebuttenkernöl wird aus den Früchten der Wildrose gewonnen und weist einen hohen Gehalt an essenziellen Fettsäuren auf. Das Öl ist optimal zur Pflege von trockener, schuppiger und rissiger Haut, für fettige Haut ist es jedoch ungeeignet.

Hamamelis

Hamamelisextrakt, welches aus der Zaubernuss gewonnen wird, gilt als Wundermittel bei fettiger Haut. Er befreit von Schmutz und Glanz ohne dabei auszutrocknen. Außerdem verfeinert die Hamamelis das Hautbild, indem sie vergrößerte Poren zusammenzieht und die Talgproduktion vermindert. Außerdem besitzt sie eine entzündungshemmende und erfrischende Wirkung, weshalb sie auch gerne in Gesichts-, Haar- und Rasierwässern verwendet wird.

Hautaufbau

Das größte Organ des Menschen - die Haut - besteht aus verschiedenen Schichten mit jeweils unterschiedlichen Funktionen. Man unterscheidet die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und das darunter liegende Unterhautfettgewebe (Subcutis). Der sichtbare der Teil der Oberhaut ist die Hornhaut, die laufend erneuert wird. Die Lederhaut ist fest mit der Oberhaut verbunden und besteht aus kollagenen Fasern, die der Haut Reißfestigkeit und Spannkraft verleihen. Die Unterhaut besteht aus Fettzellen, die als Energie- und Wärmespeicher dienen.

Hautrötung

Hautrötungen können verschiedene Ursachen haben: Bei gesunder Haut tritt sie auf, wenn sie beispielsweise nach einer warmen Dusche besonders gut durchblutet ist. Übermäßiges Sonnenbaden verursacht ebenfalls Hautrötungen bis hin zum Sonnenbrand. Diese Rötungen hingegen sind schmerzhaft, die Haut spannt und reagiert empfindlich auf Berührungen. Ferner treten Hautrötungen als Überempfindlichkeitsreaktionen auf Kosmetika oder falscher Behandlung auf. Sie klingen meist von allein ab, wenn man das entsprechende Produkt wieder absetzt. In Extremfällen kann sich jedoch ein auch Ekzem entwickeln, das gegebenenfalls vom Hautarzt behandelt werden muss.

Heilerde

Bei Heilerde handelt es sich um ein Pulver, das aus Lehm gewonnen wir und sich durch einen hohen Mineralstoffgehalt an Kieselsäure, Kalzium oder Magnesium auszeichnet. Als Packung wirkt sie bei unreiner Haut und Hautkrankheiten antiseptisch, entgiftend und beruhigend. Innerlich kann sie bei Nagel- und Haarwuchsstörungen eingenommen werden. Dabei bindet sie auch überschüssige Magensäure und hilft bei Durchfall, Übersäuerung, Sodbrennen und Magen- und Darmbeschwerden.

Herznote

Die Herznote umschreibt das Herz eines Parfums. Sie wird erst nach dem Auftragen des Duftes erkennbar, hält dafür aber länger an. Sie verbindet Kopf- und Basisnote, weshalb man bei ihr auch von einer zweiten Phase der Duftentfaltung spricht.

Hibiskusblüten

Hibiskus wird oft auch als Rote Malve oder Afrikanische Malve genannt. Zwar gibt es über 300 Hibiskus-Arten, als Heilkraut wird aber nur der Hibisci sabdariffae eingesetzt. Hibiskus gehört zu den Malvengewächsen und verfügt über eine relativ hohe Konzentration an Vitamin C, aber auch Weinsäure und Zitronensäure. Hibiskusblüten haben eine antibakterielle Wirkung. Daher wird in der Volksmedizin Hibiskus bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Bekannt ist der Hibiskustee. Es handelt sich dabei um einen tiefroten Tee, den man heiß oder kalt trinken kann. In der heißen Jahreszeit ist kalt getrunkener Hibiskustee eine wohltuende Erfrischung. In der Kosmetik werden die Hibiskusblüten wegen ihrer hohen Konzentration an Vitamin C vielfältig eingesetzt: als Radikalfänger, als Kollagenankurbler und als schneller Wundheiler. Darüber hinaus hat Hibiskus auch zellschützende Eigenschaften. Hibiskus erfrischt und belebt die Haut.

Highlighter

Ein Highlighter ist ein Make-up-Produkt, mit welchem bestimmte Gesichtspartien betont werden wie z.B. heller Lidschatten oder Glanzcremes.

Honig

Die alten Römer bezeichneten den Honig als "Himmelsmedizin": Sie nutzten ihn, um die Haut zu beruhigen und raue Stellen zu glätten. Auch Kleopatra gab für ein geschmeidiges Körpergefühl immer eine Portion Honig in ihr Milchbad. Das sogenannte Gelée Royale, der Futtersaft, mit dem die Honigbienen ihre Königinnen aufziehen, verfügt über viele Proteine, Vitamine und Spurenelemente und zaubert so einen besonders schönen Teint. Trockene Haut kann wirkungsvoll geglättet werden und frühzeitiger Faltenbildung kann vorgebeugt werden. Auch Haarpflegemittel mit Gelée Royale machen strapaziertes Haar wieder weich und gesund.

Hormonspiegel

Die Hormonumstellung während bzw. nach den Wechseljahren verschuldet meist Veränderungen der Haut, denn der Hormonspiegel beeinflusst auch ihr Erscheinungsbild. Östrogen, das weibliche Geschlechtshormon, ist z.B. an der Bildung von Kollagen beteiligt, das für die Speicherung von Wasser in der Haut verantwortlich ist und sie dadurch glättet und strafft. Durch den sinkenden Hormonspiegel geht in den ersten fünf Jahren nach der Menopause etwa ein Drittel des Hautkollagens verloren, die Haut verliert an Elastizität, wird trocken und faltig. Auch die Haare sind von den Veränderungen betroffen, sie wirken oft dünn und spröde, es kann zu verstärkten Haarausfall kommen. Eine ausreichende Flüssigkeitszunahme, rückfettende und feuchtigkeitsspendende Cremes oder Lotionen können Abhilfe schaffen.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein sehr beliebter Wirkstoff gegen Falten. Dabei handelt es sich um einen hauteigenen Stoff, der im Alter abnimmt. Die Haut wirkt weniger elastisch bzw. prall und erste Falten entstehen. Hyaluron-Säure gilt als erstklassiger Feuchtigkeitsbinder: Ein Gramm speichert bis zu sechs Liter Wasser. Chemisch gesehen ist sie ein Mehrfachzucker, der mittlerweile künstlich im Labor hergestellt werden kann und daher gern in der Dermatologie als Füller bei der Unterspritzung von Falten wird. Zudem hat sie die Kosmetikindustrie auch als Inhaltsstoff in Anti-Falten-Produkte für sich entdeckt.

Hydration

Unter Hydration versteht man die Ablagerung von Wassermolekülen. Kosmetikprodukte mit dem Zusatz Hydration wie z.B. Gesichtsmasken, Shampoos oder Cremes versuchen einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt auszugleichen.

Hydrolipidfilm

Der Hydrolipidfilm wird auch als Säureschutz- oder Hydrolipidmantel bezeichnet und sorgt für das Gleichgewicht der Hautflora. Er setzt sich aus dem Hauttalg und dem auf der Hautoberfläche befindenden Schweiß zusammen. Er schützt so die Haut vor dem Eindringen schädlicher Mikroorgansimen und vor Schadstoffen. Er verhindert auch den Verlust von Feuchtigkeit in der Haut und bewahrt die Oberhaut vor dem Austrocknen. Vorsicht ist geboten: Intensives Reinigen, falsche Pflege, das Klima, Hormone oder Medikamente können dieses natürliche Schutzschild angreifen.

hydrophob

Hydrophob bedeutet "Wasser meidend" und umschreibt im Zusammenhang mit Kosmetika Produkte, die eine besondere Wasserfestigkeit aufweisen. Hydrophobe Stoffe wie z.B. Vaseline oder Paraffin werden daher auch gern als Grundlage für Salben verwendet.

hydroskopisch

Hydroskopisch bedeutet "Feuchtigkeit bzw. Wasser an sich bindend". Beispielsweise wirken Vitamin E und Glycerin wasseranziehend und schützen die Haut so vor dem Austrocknen.

I

in vitro

Ein Kosmetikprodukt mit der Kennzeichnung "in vitro" wurde im Reagenzglas und nicht im Tierversuch getestet.

INCI

INCI ist eine Abkürzung für International Nomenclature Cosmetic Ingredient. Aus Gründen des Verbraucherschutzes müssen sämtliche Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes auf der Verpackung in der so genannten INCI-Deklaration genannt werden.

Ingredients

Ingredients ist der englische Begriff für Inhaltsstoffe.

Ingwer

Der Wurzelstock des Ingwers ist nicht nur in der Küche beliebt, sondern kann auch gesundheitlich viel Gutes bewirken, weshalb die Knolle schon seit Jahrhunderten eine große Rolle in der chinesischen und indischen Medizin spielt. Die Wurzel kann Magen-Darm-Beschwerden lindern und hilft, der Reisekrankheit vorzubeugen. Er kann dabei frisch oder getrocknet zur inneren aber auch äußeren Anwendung genutzt werden. Aber auch die Kosmetikindustrie hat den Ingwer inzwischen für sich entdeckt: Das Öl aus der Wurzel ist bekannt für seine wärmende Wirkung und die Fähigkeit, den Körper zu aktivieren und zu vitalisieren. Es enthält auch den Scharfstoff Gingerol, welcher die Mikrozirkulation, den Blutfluss in den kleinsten Gefäßen des Körpers, stimuliert und antiseptisch wirkt.

J

Jasmin

Das feine Jasminöl riecht intensiv, honigsüß und blumig mit fruchtig-kräuterartiger Note. Der Duft soll anregen, gelassener zu werden und Stress abzubauen. Auf der Haut pflegt das Öl, wirkt beruhigend, spendet Feuchtigkeit und eignet sich besonders für trockene Haut. Auch bei Akne ist es dank seiner antiseptischen Wirkung gut geeignet.

Jojobaöl

Der Jojobastrauch wächst in Arizona, Nordmexiko und Israel. Die Nüsse dieser Wüstenpflanze enthalten ein hochwertiges Öl, dessen Zusammensetzung in der Pflanzenwelt einzigartig ist. Streng genommen handelt es sich nämlich nicht um ein Öl, sondern um ein Wachs, das bei Kälte dicklich und bei Wärme flüssig wird. Diese Eigenschaft führt dazu, dass das Jojobaöl nicht ranzig wird und fast unbegrenzt haltbar ist, was es zu einem der besten Basisstoffe für Kosmetikprodukte macht. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig: Reich an Fettsäuren ist es ein hervorragendes Pflegeöl, das die Haut vor Austrocknung schützt, geschmeidig macht und zusätzliche Feuchtigkeit speichert. Es dringt schnell in die Haut ein, hinterlässt dabei aber keinen schmierigen Ölfilm. Zudem ist es entzündungshemmend und beruhigend, weshalb es für nahezu jeden Hauttyp passend ist. Es wird zudem als Basis für ätherische Öle und Sonnencremes sowie als Massageöl gegen Schwangerschaftsstreifen verwendet. Als Emulgator in selbstgefertigten Cremes überzeugt es mit einem natürlichen Lichtschutzfaktor von drei bis vier und unterstützt eine lang anhaltende Bräune. Auch für die Haare eignet sich Jojobaöl hervorragend als Pflege für trockener Spitzen.

K

Kajal

Meist wird der Kajal als Augenkonturenstift benutzt. Als Strich wird er oberhalb, meist aber unterhalb des Auges aufgetragen. Er ist in verschiedenen Farben erhältlich und wird aus unterschiedlichen Pflanzenölen, Wachsen, Fetten sowie Kohle und Eisenhydroxiden hergestellt.

Kakaobutter

Kakaobutter wird direkt aus der Kakaobohne gewonnen und wird wegen seiner intensiv pflegenden Eigenschaften geschätzt. Das Fett spendet Feuchtigkeit und ist daher für trockene und empfindliche Haut besonders geeignet ist. Reine Kakaobutter schmilzt beim Auftragen und zieht schnell in die Haut ein. Dabei kühlt sie leicht und macht die Haut wunderbar zart.

Kamille

siehe Bisabolol

Kastanie

Die Kastanie eignet sich besonders bei Venenproblemen. In Salben und Cremes beigemischt stärkt ihr Wirkstoff Aescin die Venenwände, wodurch der Austritt von Flüssigkeit aus dem Blut ins Gewebe verhindert wird und Wasseransammlungen abgebaut werden. Daneben lindert die Kastanie Schmerzen und Schwellungen.

Keratin

Keratin ist die Grundsubstanz, aus der Haare und Nägel bestehen. Dieser Eiweißbaustein ist für die nötige Spannkraft, Stabilität und Festigkeit verantwortlich. Es erhöht die Elastizität der Haare und gibt ihnen mehr Schwung, weshalb dieser Wirkstoff häufig in Haarpflegeprodukten zu finden ist.

Kieselerde

Das wichtigste Element der Kieselerde ist die Kieselsäure, die das Spurenelement Silicium enthält und wichtig für festes Bindegewebe und Nägel sowie straffe Haut ist. Dieses kann vom Körper nicht allein gebildet werden. Ein Mangel führt daher oft zu brüchigen Nägeln, Haaren und Verminderung der Spannkraft des Bindegewebes.

Koffein

Koffein ist nicht nur ein Wachmacher, sondern regt auch den Fettabbau an, weshalb es auch ein guter Wirkstoff in Anti-Cellulitis-Produkten ist. Es regt die Mikrozirkulation an und dringt hundertprozentig in die Haut ein.

Kollagen

Kollagen bildet das Stützgerüst des Bindegewebes und galt daher nicht umsonst jahrelang als beliebtestes biologisches Füllmaterial für die Unterspritzung von Falten und Lippen. Das seilartige Eiweiß verbindet die Zellen, wodurch der Haut Festigkeit und Elastizität verliehen werden. Mit zunehmendem Alter stellt der Körper jedoch weniger Kollagen her - ein Grund warum die Haut ihr jugendliches Aussehen verliert. Kollagenhaltige Cremes versuchen, diesen Abbau auszugleichen, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Regeneration anzukurbeln.

Konservierungsstoffe

Neben den eigentlichen Wirkstoffen enthalten kosmetische Produkte häufig auch Konservierungsstoffe, die dazu dienen, das Produkt über einen längeren Zeitraum haltbar zu machen und vor Bakterien zu schützen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen natürlichen und chemischen Konservierungsstoffen. In der Naturkosmetik werden gern die Stoffe Kaliumsorbat und Benzylalkohol zur Konservierung verwendet. Kaliumsorbat wird aus den unreifen Früchten der Eberesche gewonnen, Benzylalkohol entsteht als Zwischenprodukt des Eiweißstoffwechsels. Chemische Konservierungsstoffe sind z.B. Triclosan, Cethylpyridinium, Methylparabeen oder Sodium Benzoate. Einige Konservierungsstoffe stehen im Verdacht Allergien auszulösen oder auf Dauer gesundheitsschädigend zu sein. Daher müssen alle Konservierungsstoffe in der INCI-Deklaration auf der Verpackung angegeben werden.

Konzentrat

Ein Konzentrat kann eine Flüssigkeit oder ein Pulver sein, welches reine Stoffe ohne oder nur mit einem geringen Anteil von zusätzlichen Füllstoffen oder Lösungsmitteln enthält. Ein Konzentrat ist sehr ergiebig, da vor der eigentlichen Verwendung durch erneute Zugabe eines Füllstoffes bzw. des Lösungsmittels das ursprüngliche Volumen wieder hergestellt wird.

Kopfnote

Die Kopfnote beschreibt den ersten Eindruck eines Parfums und macht durch leichte Nuancen auf den Duft aufmerksam. Diese Note verfliegt bereits nach wenigen Minuten wieder und dient eher der Vermarktung eines Parfums. Man spricht deshalb auch von der ersten Duftphase.

L

L-Carnitin

Bei L-Carnitin handelt es sich um einen vitaminähnlichen Stoff, der im menschlichen Organismus in Leber, Niere und Gehirn gebildet wird. Es spielt eine wichtige Rolle beim Energiestoffwechsel der Zelle und dem Transport von Fettsäuren und hat daher in den letzten Jahren Aufsehen als Fettverbrenner und natürliches Dopingmittel erregt. Der angebliche Fatburner-Effekt wird auch in Kosmetika genutzt: So soll L-Carnitin in Cremeform von außen den Abbau von Cellulitis unterstützen.

Lavendel

Um das Lavendelöl zu gewinnen, werden die Blüten im Dampf destilliert. Das ätherische Öl ist nicht nur pflegend, sondern wirkt bei kleinen Verbrennungen, Wunden und Hautunreinheiten auch entzündungshemmend. Lavendel ist auch als Badezusatz beliebt, da seine Wirkstoffe die Muskulatur entspannen und beim Stressabbau helfen. Der typische süß-balsamische Duft mit einem feinen blumig-waldigen Unterton wirkt beruhigend und harmonisierend, was den Lavendel auch zu einem bedeutenden Parfumrohstoff macht.

Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist ein Maß für die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln. Er gibt an, um wie viel der Eigenschutz der Haut verlängert wird. Ein LSF 20 heißt folglich, dass man sich 20-mal länger in der Sonne aufhalten kann, als es der natürliche Schutz der Haut zulässt. Ein heller Hauttyp kann ungeschützt bereits nach zehn Minuten Sonnenbestrahlung einen Sonnenbrand bekommen, wohingegen ein dunkler Hauttyp eine Eigenschutzzeit von etwa 30 bis 40 Minuten besitzt.

Lidschatten

Lidschatten oder Eye Shadow gibt es in allen erdenklichen Farben, aber auch in verschiedenen Formen: Als Puder, Creme oder Mousse ist er auf dem Markt zu finden. Cremiger Lidschatten hält nicht so lange, glänzt dafür mehr. Pudriger Lidschatten kann mit transparentem Puder fixiert werden, um das Absetzen in der Lidfalte zu verhindern. Die Verwendung ist leicht: Er wird mithilfe eines Applikators, Pinsels oder auch der Finger auf dem Augenlid bis unter die Augenbraue aufgetragen. Grundsätzlich empfiehlt sich folgendes Schminkmuster: Ein heller Ton wird als Grundierung aufgetragen, ab der Lidfalte und auf dem äußeren Augenlid kann ein dunklerer Ton die Augen optisch öffnen. Mit der richtigen Technik können beispielsweise Schlupflider kaschiert oder kleine Augen optisch vergrößert werden.

Lilie

Die Lilie stammt aus Syrien und gehört der Familie der Liliengewächse an. Seit der Antike gilt die Lilienblüte als Symbol der Reinheit und der Schönheit, aber auch des Todes. Sie schmückte die Wappen der Könige Frankreichs bis zur französischen Revolution. In der Kosmetik wird die Lilie aufgrund ihrer weich machenden, klärenden, schützenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften verwendet. Wegen ihrer Heilwirkung empfahl bereits Hildegard von Bingen die Verwendung von Weiße-Lilien-Extrakt bei oberflächlichen Wunden.

Lip Gloss

Ein Lip Gloss enthält weniger Farbpigmente als ein Lippenstift, weshalb er auch nicht so lange haftet. Vorteil ist jedoch, dass er dadurch das Licht besser reflektiert und die die Lippen voller erscheinen lässt. Lip Gloss gibt es in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen, transparent oder mit Glitzerpartikeln. Meist sind ihm auch pflegende und feuchtigkeitsspendende Substanzen beigemischt.

Lipide

Lipid ist ein Sammelbegriff für Fette und fettähnliche Stoffe, die wasserunlöslich sind. Als größter Energielieferant und -speicher des Körpers gehören sie zu den Grundbausteinen der Ernährung. Auch in Kosmetika spielen sie eine große Rolle. Lipide sind alle Fettstoffe, die sowohl natürlichen Ursprungs sind als auch aus Erdöl hergestellt sind. Ihre Aufgabe ist, die Haut vor dem Austrocknen und schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Sie spenden Feuchtigkeit und glätten die Hautstruktur.

Lipliner

Bevor man einen Lippenstift benutzt, sollte man Lipliner auftragen, um die Lippen zu akzentuieren und zu verhindern, dass die Farbe "ausläuft". Man kann ihn dabei nutzen, um die Lippen optisch zu vergrößern oder zu verkleinern. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass er farblich zum Lippenstift passt. Idealerweise ist ein Lipliner eine Nuance heller als die Farbe des Lippenstifts.

Liposome

Liposome sind winzig kleine Kügelchen, die aus einem Wasserkern und einer Fetthülle bestehen. Sie werden in Lotionen, Cremes, Reinigungsmilch, Make-up und Lippenstiften eingesetzt und wirken dabei als Transportmittel für Nährstoffe und Feuchtigkeit. Ihre Hülle besteht aus den gleichen Bausteinen wie die Zellwände, weshalb die Haut sie besonders gut aufnimmt. Im Inneren können die Liposome dann ihre Pflegesubstanzen besonders zielgerichtet freisetzen.

Lippenstift

Verführerische Lippen garantiert: Der Lippenstift erfreut sich seit über 125 Jahren großer Beliebtheit. Es gibt ihn in unzähligen Farben, mit und ohne Glanz und in unterschiedlicher Textur. Er enthält Wachse, Öle, unterschiedliche Pflegestoffe und Farbpigmente. Die Farbe sollte auf den Hauttyp abgestimmt sein.

Lotion

Bei einer Lotion handelt es sich um eine flüssige Emulsion, die zur Reinigung und Pflege der Haut bestimmt ist. Oft findet man sie unter der Bezeichnung Reinigungs-, Körper- (Body-) oder Feuchtigkeitslotion. Wasser bildet ihre Grundlage. Je nach Verwendungszweck wird sie mit Alkohol, Tensiden oder anderen Wirkstoffen angereichert.

M

Macadamiaöl

In seinem optimalen Lebensraum – mit subtropischem, feuchtem Klima – wächst der Macadamiabaum bis zu einer Höhe von 15 Metern. Der stattliche immergrüne und hartlaubige Baum wird älter als 50 Jahre und beginnt erst im Laufe der Zeit, Nüsse zu tragen. Macadamianüsse liefern ein wertvolles Öl, das leicht in die Haut eindringt, sie glättet und ihr seidigen Glanz verleiht. Es ist für alle Hauttypen geeignet und kann als Ersatz für Nerzöl eingesetzt werden. Wie dieses hat es einen hohen Anteil an Palmitoleinsäure, die unseren hauteigenen Fettsäuren sehr ähnlich ist, kommt aber fast ausschließlich in tierischen Fetten vor. Macadamiaöl zieht schnell vollständig in die Haut ein, macht sie geschmeidig und weich. Es wirkt regenerierend, glättet kleine Fältchen und macht die Haut widerstandsfähiger. Aber auch die Haare – vor allem trockenes und sprödes Haar sowie gespaltene, dünne Haarspitzen – profitieren von den positiven Eigenschaften dieses Öls.

Make-up

Ein Make-up umfasst alle Produkte der dekorativen Kosmetik. Zu einer umfassenden "Verschönerung" gehören mehrere Schritte: Nach der Grundierung betont man die Augenbrauen mit einem Augenbrauenstift. Das Augen-Make-up besteht darüber hinaus aus dem Eyeliner oder Kajal, Lidschatten, Highlighter und Mascara. Am Ende werden die Lippen mit einem Lippenstift, Lipliner und/oder etwas Lipgloss geschminkt.

Mandelöl

Mandelöl ist ein sehr feines und pflegendes Öl. Es wird aus den Nüssen durch Kaltpressung gewonnen und ähnelt in seiner Zusammensetzung dem Aprikosenkernöl. Wie dieses besitzt Mandelöl einen sehr hohen Anteil von einfach ungesättigten Fettsäuren, enthält Linolsäure und ist reich an Vitamin B und E. Es eignet sich besonders zur Hautpflege aller Hauttypen und macht die Haut samtig weich und zart, weshalb es auch gern als Massageöl eingesetzt wird.

Mascara

siehe Wimperntusche

Matrixyl

Matrixyl wird als Alternative zu Botox gehandelt. Es handelt sich dabei um ein natürliches Mikrokollagen, das die hauteigene Kollagensynthese fördert. Als ein Bestandteil der extrazellulären Matrix des Hautgewebes wird es in Kosmetika von den Hautzellen erkannt und kann seine Wirkung rasch entfalten. Matrixyl ist daher ein beliebter Inhaltsstoff in Anti-Falten-Cremes. Es kann Falten in Anzahl und Tiefe reduzieren und die natürliche Regeneration stimulieren.

Mikro-Struktur-Formel

Die Mikro-Struktur-Formel ist ein besonderer Inhaltsstoffkomplex, der in Produkten von Beate Johnen zu finden ist. Die spezielle Age-Control-Wirkstoffformel wird exklusiv nach einer Geheimrezeptur hergestellt. Feinste Emulsionen "verschmelzen" dabei mit der Haut und können unter der Oberfläche ihre volle Wirkung entfalten.

Mikrodermabrasion

Bei der Microdermabrasion handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des (kosmetischen) Peelings. Das Wort "Microdermabrasion", auch Mikrodermabrasion oder Dermabrasion genannt, bedeutet soviel wie "kleinste Hautabtragung". Hautunebenheiten wie Aknenarben, Mutter- und Feuermale, Schwangerschaftsstreifen, Pigmentflecken, ja sogar Falten sollen dabei gemindert werden. Auch zur Hautverjüngung im Gesicht, Hals, Dekolleté und Rücken wird das schonende und zugleich hochwirksame Verfahren empfohlen.

Mindesthaltbarkeit

Kosmetika, die im ungeöffneten Zustand länger als 30 Monate haltbar sind, müssen angeben, wie lange sie nach dem ersten Öffnen noch verwendet werden können, ohne dass eine Schädigung zu erwarten ist. Produkte, die weniger als 30 Monate halten, müssen dagegen ein exaktes Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung aufweisen. Die Mindesthaltbarkeit wird meist in Form eines Tiegelsymbols mit der Zeitangabe wie z.B. 8 M für "acht Monate" angezeigt.

Mineralien

Mineralien bzw. Mineralstoffe werden auch als Mengenelemente bezeichnet, da ihr Anteil an der Gesamtkörpermasse mehr als 0,1 Prozent beträgt. Zu ihnen zählen essenzielle Stoffe wie Calcium, Chlor, Kalium, Magnesium, Natrium, Schwefel und Phosphor. Mineralien sind am Aufbau von Zähnen und dem Knochenskelett beteiligt, regeln den Blutdruck, Nerven- und Muskelfunktionen, steuern Enzyme und sind für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts wichtig. Auch die Kosmetikindustrie hat die Mineralien für sich entdeckt und hat unter anderem mineralisches Make-Up auf dem Markt gebracht. Der Vorteil des Produkts ist, dass es sich schützend über die Haut legt ohne dabei die Poren zu verstopfen. Wegen der guten Verträglichkeit eigenen sich mineralisch angereicherte Kosmetika auch bei Couperose, Akne und für zur Allergie neigende Haut. In dekorativer Kosmetik können mineralische Pigmente zudem helfen Falten optisch reduzieren.

Mineralöle

Mineralöle sind Fette und Öle, die man durch die Destillation von Erdöl gewinnt. Sie werden in Kosmetikprodukten als Ersatz für pflanzliche Öle verwendet, da sie in Gewinnung und Aufbereitung kostengünstiger sind und lang gelagert werden können. Der Nachteil ist jedoch, dass sie einen leichten Film auf der Haut hinterlassen können und damit die hauteigene Feuchtigkeitsregulation verhindern. Zudem stehen Produkte mit Mineralölen im Verdacht, Allergien zu begünstigen und sich in Lymphknoten, Leber und Nieren abzulagern.

Mischhaut

Eine glänzende T-Zone bei ansonsten normaler bis trockener Körperhaut und schnell fettende Haare kennzeichnen die Mischhaut. Sie bedarf sanfter, aber konsequenter Pflege, der unterschiedlichen Körperpartien. So benötigt die T-Zone entfettende, die Wangen und der restliche Körper feuchtigkeitsspendende Produkte.

Moisturizer

Moisturizer ist der englische Begriff für Feuchtigkeitscreme.

Moschus

Moschus - der König unter den Düften - wird aus den Drüsen des Moschusochsen gewonnen und ist aufgrund des vom Aussterben bedrohten Tieres sehr begehrt und zugleich teuer. Mittlerweile kann Moschus jedoch auch synthetisch hergestellt werden. Der Duft ist Bestandteil vieler Parfums. Er riecht fein holzig, animalisch sowie leicht süßlich und soll zudem erogen wirken.

Mousse

Ein Mousse ist ein schaumartiges Produkt, welches besonders leicht zu verteilen und angenehm aufzutragen ist. Es gibt unter anderem Feuchtigkeits- oder Reinigungsmousse für die Haut, aber auch Farbmousse für die Tönung der Haare.

N

Nachtcreme

Abends braucht die Haut eine andere Pflege als am Morgen, da sie in der Nacht andere Bedürfnisse hat als am Tag. Durch die richtige Nachtcreme tankt der Hautstoffwechsel auf, Defizite des Tages werden ausgeglichen und die Haut kann regenerieren. Spurenelemente, Öle, Fettsäuren sowie Vitamine A und E bilden dabei die Basis, die von regenerationsunterstützenden Inhaltsstoffen ergänzt wird. Zudem sollte eine Nachtcreme immer auch passend auf die Tagespflege abgestimmt sein.

Nachtkerzenöl

Nachtkerzenöl wird aus den Samen der Gemeinen Nachtkerze (Oenothera biennis), einer aus Nordamerika stammenden Pflanze, die heute in ganz Europa verbreitet ist, gewonnen. Bereits die nordamerikanischen Indianer verwendeten die Nachtkerze als Heilpflanze. In der Kosmetik wird Nachtkerzenöl gegen trockene, raue und schuppige Haut eingesetzt: Es reguliert den Zellstoffwechsel, beugt dem Feuchtigkeitsverlust vor und gibt der Haut Elastizität. So kann es auch den Hautalterungsprozess verlangsamen. Bei Akne oder fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut reguliert Nachtkerzenöl die Talgproduktion. Auch zur unterstützenden Behandlung von Allergien wird Nachtkerzenöl eingesetzt und stellt das natürliche Gleichgewicht der Haut wieder her.

Nail Polish

Nail Polish ist der englische Begriff für Nagellack. Dieser ist in zahlreichen Farben oder auch als Klarlack erhältlich und wird mit einem Pinselchen auf die Fuß- oder Fingernägel gestrichen. Er besteht hauptsächlich aus Lösungsmitteln und Farbpigmenten, wobei auch pflegende Inhaltsstoffe beigemischt werden. Ein perfektes Ergebnis erzielt man mit der Verwendung von Unterlack (Base Coat) und Überlack (Top Coat). Bei der Entfernung sollte man auf acetonfreie Produkte zurückgreifen.

Nano

Der Vorsatz Nano bezeichnet ein Milliardstel einer Einheit. Die Kosmetikindustrie verwendet Nanopartikel gezielt als Transportmittel für Wirkstoffe in die tieferen Hautschichten.

Nasolabialfalten

Falten bzw. Fältchen, die von den Nasenflügeln aus bis zu den Mundwinkeln führen, werden als Nasolabialfalten bezeichnet. Als Ursache werden vor allem Gesichtsbewegungen und eine ausgeprägte Mimik ausgemacht.

Naturkosmetik

Naturkosmetika unterliegen bestimmten gesetzlichen Auflagen, so dass man bei der Verwendung auf haut- und umweltfreundliche sowie gesundheitserhaltende Rohstoffe vertrauen kann. So wird Naturkosmetik in der Regel aus natürlichen Stoffen hergestellt - mit Ausnahme von naturidentischen Konservierungsstoffen und Emulgatoren. Die Rohstoffe werden bei der Verarbeitung nicht chemisch behandelt. Meist besitzen Naturkosmetika eine besonders hohe Verträglichkeit und enthalten hautwirksame Pflanzenstoffe in konzentrierter Form.

Neurodermitis

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die rote, schuppende und im Extremfall nässende Hautekzeme auslöst und fast immer von starkem Juckreiz begleitet wird. Die Ursachen sind so zahlreich wie die Behandlungsmethoden. UV-Licht-Therapien, die Behandlung mit bestimmten Ölen, Gerbstoffen und Teer-Präparaten oder die medikamentöse Beeinflussung des Histaminstoffwechsels sind je nach Patient unterschiedlich geeignet, die Symptome zu mildern. Gegen den Juckreiz werden in der Regel kortisonhaltige Medikamente verschrieben. Betroffene sollten auf besonders milde, nicht reizende Pflegeprodukte zurückgreifen.

O

Öl-in-Wasser

Bei der Öl-in-Wasser-Emulsion besteht der Kern des Gemischs aus Öl und wird von Wassermolekülen umschlossen. Solche Emulsionen verteilen sich daher besonders gut auf der Haut und ziehen schnell ein.

Olivenöl

Olivenöl enthält große Mengen an Vitamin E sowie ungesättigte Fettsäuren. Es schützt die Haut vor zellschädigenden freien Radikalen, macht sie elastisch und kittet trockene bzw. raue Stellen. Olivenöl kann sowohl pur als Massageöl als auch als Zusatzstoff für geschmeidige Haut in Kosmetika verwendet werden. Ein Pluspunkt dabei: Es duftet angenehm. Auch in Haarpflegeprodukten wird es genutzt, um das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Kopfhaut zu entspannen.

OPC

OPC ist die Abkürzung für „oligomere Proanthocyanidine“. Es handelt sich dabei um einen hauptsächlich in Traubenkernen natürlich auftretenden Stoff, der zur Gruppe der Flavonoide gehört und einen antioxidativen Schutz vor freien Radikalen ausübt. Man vermutet, dass OPC die Gefäße stabilisiert und fördernde Wirkung auf die Blutzirkulation haben, weshalb es häufig in Anti-Aging-Produkten enthalten ist.

Orangenduft

Der Duft der Zitrusfrucht gilt als wichtiger Grundstoff für Parfums und wird wegen seiner erfrischenden, belebenden Wirkung auch gern in Shampoos, Duschgels und Massageölen verwendet.

Orangenhaut

siehe Cellulitis

Overnight

Overnight-Kosmetika sind Produkte, die ihre Pflegewirkstoffe über Nacht entfalten und unterstützen damit besonders den Regenerationsprozess der Haut.

P

Panthenol

siehe Dexpanthenol

Papaya

Als Kolumbus die Papaya entdeckte, nannte er sie spontan "Frucht der Engel". Die Papaya wirkt entschlackend und entgiftend und kann bei regelmäßiger Verwendung vor vorzeitiger Alterung und Verdauungsproblemen schützen. Neben den Vitaminen A und C enthalten Papayas ein eiweißspaltendes Enzym, das Papain. Dieses sowie das enthaltene Beta-Carotin wehren zellschädigende freie Radikale ab und lassen uns länger jung aussehen. In den Kernen finden sich ungesättigte Fettsäuren, die positiv auf den Zellstoffwechsel wirken und besonders Haut und Haar zugute kommen. Kosmetika, die mit Papaya angereichert sind, wirken erfrischend und belebend.

Parabene

Parabene sind Konservierungsstoffe, die kosmetische Mittel haltbar machen. Parabene schützen vor allem wasserhaltige Produkte vor dem Verderben durch Keime. Sie sollen eine sichere Verwendung der Kosmetik über einen längeren Zeitraum gewährleisten.

Paraffin

Paraffin wird bei der Destillation von Mineralöl gewonnen und wird häufig in Pflegeprodukten eingesetzt, da es kaum Allergien auslöst. Es ist wasserunlösöich und hinterlässt auf der Haut einen Film. Kritiker befürchten, dass es daher die Haut austrocknen kann. Andere Stimmen jedoch sehen keine Bedenken für die Hautatmung.

Peeling

Der Begriff kommt vom englischen to peel, was schälen bedeutet. Bei einem Peeling handelt es sich um eine intensive Tiefenreinigung, die locker sitzende Hornschüppchen und tote Hautpartikel abträgt, die Haut stimuliert und sie aufnahmefähiger für Wirkstoffe macht. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen mechanischen, chemischen und biologischen Peelings, je nach Art der "Schälpartikel". Ein Peeling sollte man jedoch nur einmal in der Woche anwenden, um die Haut nicht zu reizen.

Peptide

Peptide sind in der Natur als Botenstoffe und Hormone verbreitet und werden in Oligo- und Polypeptide unterschieden. Sie nehmen eine bedeutende Stellung in der Hautpflege ein, so werden Peptide beispielsweise zur Stimulation der Kollagenherstellung in Cremes und Lotionen verarbeitet. Jedoch ist ihre Wirkung meist nicht dauerhaft und schwindet wieder, sobald das Produkt abgesetzt wird. Dies gilt vor allem für die Peptide mit muskelentspannender Wirkung, die gegen Mimikfältchen helfen sollen.

Perlen-Extrakt

Perlen sehen nicht nur hübsch aus, sie machen dank ihrer Anti−Aging−Wirkung auch schön. Sie versorgen die Haut mit Mineralien und wichtigen Eiweißstoffen, deren körpereigene Produktion mit zunehmendem Alter nachlässt. Als fein gemahlene Extrakte in Cremes kurbeln sie die Durchblutung an, lassen müde Haut frischer schimmern und polstern Fältchen von innen auf.

Pfefferminze

Die ätherischen Öle der Pfefferminze wirken antiseptisch, antibakteriell und antifungal (gegen Hefen und Schimmelpilze). In der Kosmetik kommt die Pfefferminze vor allem in Pflegeprodukten für fettige, unreine und großporige Haut zum Einsatz. Die Minze klärt und erfrischt. Ideal sind Gesichtsdampfbäder mit Pfefferminze. Die erfrischende und angenehm kühlende Wirkung können Sie auch in Fußbädern oder in Fußcremes genießen.

Phyto

Der Zusatz "Phyto" bedeutet pflanzliche Herkunft.

Pigmentflecken

Pigmentflecken sind dauerhafte und fehlgeleitete Ablagerungen des hauteigenen Farbstoffs Melanin. Sie können am ganzen Körper auftreten, angeboren oder später erworben sein. Sommersprossen, Leber- und Alters- bzw. Sonnenflecken gehören zu dieser Kategorie.

Plisseefältchen

Plisseefältchen befinden sich zwischen der Oberlippe und der Nase. Zur Behandlung dieser feinen Fältchen stehen derzeit Seren, Botox oder injizierbare bzw. implantierbare Füllmaterialien zur Verfügung. Zudem versprechen auch spezielle Cremes Abhilfe.

Protection

Produkte mit dem Zusatz "Protection" dienen dem besonderen Schutz von Haut und Haaren.

Proteine

Proteine oder auch Eiweiße sind Makromoleküle, die aus langen Peptidketten mit mehr als 100 Aminosäuren aufgebaut sind. Sie gehören zu den Grundbausteinen aller Zellen. Auch Kollagen zählt zu den Proteinen. In Kosmetika werden gern Soja- oder Weizenproteine verwendet, weil sie einen glättenden Film auf Haut oder Haaren hinterlassen und Feuchtigkeit spenden.

Puder

Puder mattiert die Haut, lässt sie samtig erscheinen und sorgt für einen langen Halt des Make-ups. In der Kosmetik gibt es verschiedene Produkte: Losen Puder, Kompaktpuder, Puder in Erd- und Brauntönen, Rouge oder Körperpuder. Lose Puder schützen die Haut vor dem Austrocknen, gleichen kleine Unebenheiten aus und verfeinern die Poren. Bei fettiger Haut und Mischhaut eignet sich öl- und talkumfreies Kompaktpuder, der der Haut den Glanz nimmt. Bei trockener und empfindlicher Haut sollte man auf ein Produkt mit pflegenden Eigenschaften zurückgreifen. Um der Haut einen Hauch von Sommerbräune zu verleihen, verwendet man Bronzepuder, den man entweder im ganzen Gesicht oder als Rouge oder Lidschatten auftragen kann.

Q

Q 10

Das Coenzym Q 10 findet sich in jeder Körperzelle und ist an der Sauerstoffaufnahme und ihrer Energieproduktion beteiligt. Es schützt gemeinsam mit Vitamin C und E vor freien Radikalen und bindet schädlichen Sauerstoffmoleküle im Körper. Mit zunehmendem Alter oder als Folge von Stress nimmt die Konzentration von Q 10 in den Zellen jedoch ab. Durch besondere Anti-Aging-Pflegeprodukte soll ein altersbedingter Mangel von Q 10 ausgeglichen werden. Die Kosmetikindustrie nutzt daher die zellschützende und zellerneuernde Wirkung von Q10 vor allem in Hautcremes.

Quaddeln

Quaddeln sind meist juckende, hellrote Schwellungen auf der Oberhaut. Sie sind die typische Begleiterscheinung bei einer Nesselsucht, können aber auch nach einem übermäßigem Sonnenbad als allergische Reaktion auftreten. Meist bilden sie sich nach nach wenigen Minuten bis einer Stunde von selbst wieder zurück, falls nicht sollte man einen Hautarzt aufsuchen.

Quark

Quark ist reich an Calcium und eignet sich nicht nur zum Kochen oder Backen, sondern auch für die Schönheitspflege. Das eiweißreiche Molkereiprodukt wirkt reinigend sowie stärkend und kann mit den richtigen Zutaten versetzt aber auch adstringierend oder feuchtigkeitsspendend wirken. In selbsthergestellten Gesichtsmasken ist Quark längst kein Geheimtipp mehr.

Quaste

Bei einer Quaste handelt es sich um ein pinselähnliches Instrument, mit dem loses Puder auftragen wird. Die Spitze der Quaste wird in das Puder getaucht und dann abgeklopft. Das in den Härchen verbleibende Puder wird anschließend auf die Haut gebracht. Quasten sollten regelmäßig mit etwas Shampoo und lauwarmem Wasser gereinigt werden.

R

(Freie) Radikale

Freie Radikale sind aggressive chemische Verbindungen, die sowohl in der Atmosphäre durch Ozon und UV-Belastung, als auch im Körper durch Stress gebildet werden können. Sie entstehen meist durch eine unvollständige Verbrennung von Sauerstoff oder einen gestörten Fettstoffwechsel. Nahrungsmittelrückstände, Nikotin, Alkohol, Medikamente oder eine Strahlentherapie können zudem ihre Bildung auslösen. Wenn freie Radikale im Übermaß auf den Organismus einwirken, können sie ihm erheblich schaden, denn sie verändern das Erbgut und die Zellmembranen. Weiterhin gilt als gesichert, dass ein Zusammenhang zwischen der übermäßigen Produktion von freien Radikalen und dem Alterungsprozess bzw. dem Auftreten von degenerativen Erkrankungen, wie Herzerkrankungen und Schlaganfall, Krebs und Arteriosklerose besteht. Da der Organismus in einem hohen Maß mit aggressiven Stoffen konfrontiert wird, ist es umso wichtiger, dass er über ein Schutzschild verfügt. Hierbei spielen Antioxidantien eine wichtige Rolle.

Radikalfänger

siehe Antioxidantien

Regeneration

Regeneration bzw. Zellerneuerung umschreibt die allgemeine Fähigkeit Zellen, Gewebe oder Organe neu zu bilden. Zellen wie die der Herzmuskeln oder der Netzhaut bleiben das ganze Leben bestehen, wohingegen zum Beispiel Hautzellen ständig erneuert werden. Diverse Kosmetika unterstützen und beschleunigen die Regenerierungseffekte der Haut positiv wie zum Beispiel bestimmte Peelings oder Nachtcremes. Sie versprechen eine strahlende, straffende Wirkung sowie eine Verminderung von Falten.

Reinigung

Die optimale Pflege des Gesichts beginnt mit einer gründlichen Reinigung. Sie entfernt Schmutz-, Fett- und Schweißrückstände, die sich während des Tages oder der Nacht auf der Haut abgelagert haben und ihr schaden können - eine morgendliche und abendliche Reinigung ist daher unumgänglich. Am besten benutzt man ein mildes, auf den Hauttyp abgestimmtes Reinigungsmittel, das die Haut nicht unnötig strapaziert. Das abschließende Auftragen von Gesichtswasser belebt und erfrischt die Haut. Ein Tipp: Bei starkem Augen-Make-up erleichtern spezielle Produkte das Abschminken.

Reiskeimöl

Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften und seiner beruhigenden Wirkung wird Reiskeimöl in der Kosmetik speziell auch für sensible Haut eingesetzt. Darüber hinaus kommt Reiskeimöl auch in vielen Sonnenschutzpräparaten zum Einsatz, weil die im Öl enthaltenen Tocotrienole, Tocopherole und das Oryzanol als schützende und antioxidierende Substanzen wirken und γ-Oryzanol zudem eine natürliche Sonnenschutzfunktion besitzt. Seine feuchtigkeitsspendende und nährende Wirkung macht es auch zu einem idealen Bestandteil für Shampoos.

Reiskleie

Als Reiskleie bezeichnet man den dünnen, nährstoffreichen Teil des Reiskorns. Dieser befindet sich zwischen dem Reiskorn und dessen Schale. Sie setzt sich zusammen aus der Samenschale, der Fruchtwand, der Aleuronschicht und dem Embryo des Reiskorns. Der Reiskeim enthält neben den wertvollen nährstoffreichen Komponenten des Reises (u.a. Fett und Protein), auch Vitamin E und Lecithin. Man erhält die Reiskleie als Nebenprodukt bei der Befreiung der braunen Roh-Reiskörner von ihren Schalen.

Rejuvenation

Rejuvenation bedeutet Verjüngung und meint im kosmetischen Zusammenhang die Eingrenzung von Alterungsprozessen.

Repair

Kosmetika mit dem Zusatz "Repair" dienen der Stärkung bzw. dem gezielten Aufbau von Haut, Haaren und Nägeln. Brüchige Haare und Nägel sowie geschädigte Hautzellen werden repariert.

Resveratrol

Resveratrol gilt als Wirkstoff des Weines, denn er ist ein Hautbestandteil von Traubenschalen und schützt die Weintraube vor Pilz-, Bakterien- und Virusbefall sowie vor schädlichen Umwelteinflüssen. Für den Menschen gilt er als wirksames Antioxidans und wird daher gern in Kosmetika beigemischt.

Retinol

siehe Vitamin A

Ringelblumen (Calendula officinalis)

Das angenehm duftende Ringelblumenöl ist ein bekanntes Massageöl mit äußerst wohltuender Wirkung. Darüber hinaus sind Ringelblumen mit ihren antibakteriellen Eigenschaften aber auch ein altes Naturheilmittel für die Wundheilung. In der Kosmetik wird das Ringelblumenöl vor allem für trockene und empfindliche, leicht gerötete Haut eingesetzt. Rissige Hände beispielsweise werden wieder glatt und schön. Auszüge aus Ringelblumen wirken abschwellend, entzündungshemmend und beruhigen die Haut. Ringelblumenöl ist dank seiner entzündungshemmenden Eigenschaften auch bei Sonnenbrand ideal.

Rosen

Der Extrakt aus Rosenblütenblättern gehört zu den wichtigsten Parfümrohstoffen. Rosen enthalten Flavonoide, Gerbstoffe sowie Wein- und Apfelsäure. Sie stärken die Abwehrkräfte und erfrischen. Rosenwasser verfeinert darüber hinaus die Poren.

Rosenholz

Rosenholz wirkt antimikrobiell, deodorierend und lindert leichte Schmerzen. Zudem pflegt es trockene, empfindliche und fettige Haut. Das ätherische Öl des Rosenholzes ist besonders selten und ist deshalb eines der teuersten überhaupt. Rosenholzöl duftet nach Maiglöckchen und gilt als aphrodisierend. Dieser edle Duft wird gerne für Parfums, in der Kosmetik und für hochwertige Badezusätze verwendet.

Rouge

Rouge dient dazu, den Teint so zu verändern, dass die Wangen röter und damit jugendlicher bzw. gesünder erscheinen. Es besteht häufig aus einem Puder, das mit rotem Farbstoff versetzt ist.

S

Schuppen

Schuppen entstehen, wenn der Prozess der Hauterneuerung zu schnell abläuft. Man unterscheidet dabei zwischen trockenen und fettigen Schuppen. Die trockene Form findet sich gleichmäßig auf dem Kopf verteilt. Als weiße Pünktchen rieseln sie ab und sind auf der Kleidung zu erkennen. Meist treten sie bedingt durch große Hitze, zu heißes Duschen oder Föhnen auf.
Fettige Schuppen hingegen werden durch eine Funktionsstörung der Talgdrüsen verursacht. Zur Behandlung eignet sich in beiden Fällen die regelmäßige Anwendung von speziellen Shampoos.

Seidenproteine

Seidenproteine enthalten bestimmte Eiweiße, die dem Aufbau der menschlichen Haut ähneln. Sie sind daher besonders verträglich und gelangen in Schichten der Haut, die anderen Wirkstoffen nicht zugänglich sind. Sie wirken wie kleine Schwämmchen, die das 300-fache an Feuchtigkeit ihres Gewichts speichern können - ideal für trockene und empfindliche Haut. Seidenproteine schützen außerdem vor UV-Strahlen und lassen den Teint gesund erscheinen.
Auch in der Haarpflege kommen sie zum Einsatz. In Shampoos und Spülungen glätten sie das Haar, sorgen für intensiven Glanz und verbessern die Widerstandsfähigkeit.
Flüssige Seidenlösungen stecken darüber hinaus auch in Foundations, Pudern, Lippenstiften oder auch Lidschatten. Dabei erleichtern sie das Auftragen, sorgen für ein zartes Hautgefühl und machten die Produkte farb- und hitzebeständig.

Selbstbräuner

Selbstbräuner dienen der Färbung der äußeren Hornhautschichten ohne dabei die pigmentbildenden Zellen zu aktivieren. Der Wirkstoff Dihydroxyaceton dringt dabei in die oberen Schichten der Haut ein und färbt diese bräunlich. Dieser chemische Prozess benötigt je nach Produkt bis zu acht Stunden und muss wegen der natürlichen Zellerneuerung alle drei bis vier Tage wiederholt werden. Um Unregelmäßigkeiten in der Bräune zu vermeiden, empfiehlt es sich vor der Anwendung ein Peeling zu machen und die Haut gründlich zu reinigen.

Serum

Ein Serum ist ein Produkt, das durch die hohe Konzentration eines bestimmten Inhaltstoffes eine besondere Wirkkraft zeigt. Seren sind häufig in Haarkuren zu finden; in Cremes wirken sie gegen Fältchen, Altersflecken, Cellulitis oder pflegen trockene, reife und beanspruchte Haut.

Shape

Kosmetika mit der Bezeichnung "Shape" sind Produkte, die den Körper in Form bringen bzw. die Haut straffen und die Durchblutung anregen sollen.

Sheabutter

Sheabutter ist ein talgähnliches Fett, das aus den Nüssen des afrikanischen Karitébaumes gewonnen wird. Sie kann entweder pur auf die Haut aufgetragen werden oder dient als Grundstoff in Kosmetika. Sie wird bei der Pflege von trockener und beanspruchter Haut verwendet, da sie rückfettende sowie beruhigende Eigenschaften besitzt und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut positiv beeinflusst. Darüber hinaus glättet sie, gibt Elastizität, verhindert die Schuppenbildung und beugt der Hautalterung vor. Zudem kann sie den Regenerationsprozess bei Hautverletzungen beschleunigen.
Positive Nebeneffekte: Wegen dem natürlichen Lichtschutzfaktor von drei bis vier und der langen Haltbarkeit müssen Produkten mit Sheabutter keine künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffe zugesetzt werden. Damit sind diese Kosmetika auch für Allergikern gut verträglich.

Silikon/Silikonöl

Silikon ist ein künstliches Lipid, das aus Silizium und Sauerstoff besteht und in der Umwelt nicht abgebaut werden kann. In Kosmetikproduktion sorgt es in Ölform für ein glattes Hautgefühl, bewirkt eine optimale Verteilung und verlängert die Dufthaftung. Zudem ist es wasserabweisend, weshalb Silikon gern für Handcremes genutzt wird.
In der Haarpflege, speziell in Spülungen, soll Silikonöl für einen schönen Glanz sorgen. Die Haare werden dabei einzeln mit einem leichten Film überzogen, was brüchige Spitzen kittet. Kritische Stimmen merken jedoch an, dass Silikon auf die Dauer das Haar beschweren kann und damit auch die Aufnahme von Dauerwellen oder Colorationen beeinträchtigt bzw. die Haut austrocknet.

Skin

Skin ist der englische Begriff für Haut, der von der Kosmetikindustrie gern für verschiedene Produkte verwendet wird.

Soja

Sojabohnen enthalten Spurenelemente, Vitamine und viel hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Für Vegetarier, die sich gesund ernähren möchten, ist Soja deshalb in Form von Tofu als Fleischersatz beliebt. Sojabohnenöl wird aus den Bohnen der Glycine max Pflanze gewonnen, die in gemäßigten Klimazonen der USA, Brasiliens, Argentiniens und Chinas angebaut wird. Durch Extraktion oder Auspressen wird aus der Sojabohne rohes Sojabohnenöl gewonnen. Das Öl enthält Triglyceride, die hauptsächlich die Omega-6-Fettsäure Linolsäure enthalten.
In der Kosmetik gilt Soja als Anti-Aging-Substanz, als Faltenkiller und als Feuchtigkeitspender. Und das kommt nicht von ungefähr, denn der Gehalt an Antioxidantien, sprich Vitaminen, macht Soja tatsächlich zu einem Wirkstoff mit intensiv schützenden und pflegenden Eigenschaften. Kosmetika mit Soja sind aber vor allem wegen der Isoflavone geschätzt. Diese gehören zur Gruppe der Phytohormone. In Anti-Aging-Cremes sollen die hormonähnlich wirkenden Isoflavone der nachlassenden Kollagen- und Elastinbindung der Haut entgegenwirken. Schon seit einigen Jahren finden Isoflavone Verwendung bei Wechseljahresbeschwerden von Frauen. Sie sind in der Lage ohne Nebenwirkungen dem Hormonmangel entgegenzuwirken.

Sonnenallergie

Bei einer Sonnenallergie kommt es einige Stunden bis wenige Tage nach UV-Einwirkung an den bestrahlten Körperpartien zu verschiedenen Symptomen auf der Haut: Rötungen, Knötchen, Bläschen, Pusteln und polsterartigen Verdickungen, verbunden mit intensivem Brennen und starkem Juckreiz. Betroffene sollten daher die Sonne meiden. Eine Sonderform ist die so genannte Mallorca Akne. Eine Sonderform der Sonnenallergie ist die Mallorca-Akne. Sie tritt häufig während des Sommerurlaubs in südlichen Ländern auf. Es handelt sich jedoch nicht um eine echte Allergie, sondern um eine Unverträglichkeit.

Sonnenflecken

Sonnenflecken oder auch Altersflecken sind bräunliche, linsenförmige und medizinisch harmlose Flecken, die vorwiegend am Handrücken, an den Unterarmen und im Gesicht meist ab 40 Jahren auftreten können. Die nachlassende Spannkraft der Haut führt zu einer ungleichmäßigen Ansammlung von Melanin, dem Pigment das für die Hautfärbung zuständig ist. Auch kommt es aufgrund langjähriger Sonneneinstrahlung zu einer immer höheren Produktion dieser Pigmente.

Strixx-Effekt

Strixx-Effekt ist eine Kosmetiklinie von Beate Johnen, die gegen Dehnungsstreifen und zur Kontrolle von sichtbaren Zeichen der Hautalterung entwickelt wurde.

T

T-Zone

Zur T-Zone gehören die Gesichtspartien Kinn, Nase und Stirn, sie bilden optisch gesehen den Buchstaben T. In diesem Bereich ist die Aktivität der Talgdrüsen besonders hoch ist, weshalb diese Stellen vermehrt zu Glanz und Unreinheiten neigen.

Tagescreme

Die Tagescreme ist im Gegensatz zur Nachtcreme weniger reichhaltig, um einen unangenehmen Fettglanz auf der Haut zu vermeiden und die Verwendung von Make-up oder anderen Kosmetika vorzubereiten. Sie ist jeweils auf trockene, empfindliche, problematische oder zu Unreinheiten neigenden Haut abgestimmt und sollte die Nachtcreme sinnvoll ergänzen. Hochwertige Tagescremes enthalten zusätzlich einen Lichtschutzfaktor. Daneben gibt es auch getönte Cremes, die der Haut auch ohne Make-up einen frischen Teint verleihen.

Talgdrüse

Talgdrüsen befinden sich überall am Körper. Sie produzieren ein Fettgemisch und sorgt so dafür, dass die Haar- und Hornschicht der Haut geschmeidig bleibt. Bei einer Überproduktion wirken Gesichts- und Kopfhaut sehr schnell fettig. In diesem Fall kann man mit mattierendem Puder und entsprechenden Shampoos gegensteuern.

Teint

Teint ist ein anderer Begriff für Haut- bzw. Gesichtsfarbe.

Tenside

Tenside sind waschaktive Substanzen. Das bekannteste unter ihnen ist die Seife. In Shampoos, Spülungen und Waschlotionen übernehmen Tenside die Reinigungswirkung, können aber auch als Lösungsmittel oder Emulgatoren eingesetzt werden. Sie reduzieren die Oberflächenspannung des Wassers, wodurch der Schmutz auf der Haut eingehüllt und entfernt wird.

Tiegelsymbol

siehe Mindesthaltbarkeit

Top Coat

Top Coat ist der englische Begriff für Überlack. Der farblos glänzende Lack wird zum Schutz vor dem Absplittern und der Rissbildung über den farbigen Nagellack aufgetragen. Die Nageloberfläche wird dadurch zusätzlich gehärtet und widerstandfähiger.

Traubenkernöl

Das aus den Traubenkernen gewonnene Öl gilt wegen seiner geringen Ausbeute als wahre Kostbarkeit. Traubenkernöl ist eine gute Quelle für natürliches Vitamin E und enthält viele antioxidative Stoffe, wovon reife Haut besonders profitiert. Reich an Lecithin zieht Traubenkernöl sehr schnell ein und ist besonders gut bei fettiger und Mischhaut geeignet. Der hohe Anteil an Linolsäure im Traubenkernöl erhält die Flexibilität der Haut und beugt Verhornungen vor, indem es den Talgfluss bewahrt.

U

Unreinheiten

Gerät die Haut aus der Balance, sind Unreinheiten, Pickel und große Poren vorprogrammiert. Als Ursachen kommen Stressphasen, Hormonschwankungen, Umwelteinflüsse und auch die Ernährung in Frage. Konsequente Pflege mit klärenden Reinigungsprodukten helfen Hautunreinheiten in den Griff zu bekommen. Besonders geeignet sind die Wirkstoffe Salicyl- und Milchsäure, Zink oder Vitamin-A-Säure. Sie wirken antibakteriell und klären die Haut.

Urea

Urea ist der Fachbegriff für Harnstoff, dem Endprodukt des Eiweißstoffwechsels. Es hält die Feuchtigkeit zurück und kann bei Schuppenflechte oder Neurodermitis helfen, da Urea mit seinem wasseranziehenden Effekt die weitere Austrocknung der Hornhaut verhindert. Auch in Kosmetika wird Harnstoff gern verwendet. Bei trockener und spröder Haut wird es als feuchtigkeitsbindende Substanz verwendet. Es wirkt hoch konzentriert, aber auch bakterienabtötend, juckreizmildernd und antibakteriell, was Urea zu einem guten Wirkstoff bei unreiner Haut macht.

V

Veilchen

Aus den Blättern des Veilchens wird ein aromatisches Öl hergestellt, das intensiv bzw. laubartig riecht und eine blumige Note besitzt. Veilchenduft wird daher gern in Parfums verwendet.

W

Wasser-in-Öl

Bei einer Wasser-in-Öl-Emulsion besteht der Kern des Gemischs aus Wasser und wird dabei von Öl umschlossen. Solche Emulsionen hinterlassen auf der Haut einen schützenden Fettfilm.

Weißer Tee

Er soll eine verjüngende und lebensverlängernde Wirkung haben, und er zählt wohl zu den kostbarsten Teesorten der Welt – der Weiße Tee. Denn es sind nur wenige Tage im Frühjahr, an denen dieser Tee geerntet werden darf. Dafür besitzt dieser Tee aber eine außergewöhnlich starke antioxidative Wirkung. Verantwortlich dafür ist der hohe Gehalt an Polyphenolen (gesunde Stoffe in äußeren Pflanzenschichten). Weißer Tee hat dreimal soviel Polyphenole wie grüner Tee und er ist deutlich effektiver als Vitamin C und E. Im Kampf gegen die schädlichen freien Radikale, die verantwortlich für die vorzeitige Hautalterung sind, nimmt Weißer Tee mit seinen Antioxidantien damit eine Spitzenstellung ein und ist somit ein ausgezeichneter Anti-Aging-Wirkstoff.

Weizenkeimöl

Weizenkeimöl zeichnet sich durch eine ausgewogene Fettsäurenzusammensetzung mit hohem Gehalt von essenziellen Fettsäuren sowie durch seinen Reichtum an Vitamin E, D und dem Provitamin A aus. Seine ausgezeichneten Pflegeeigenschaften sind für jeden Hauttyp, vor allem für die trockene und empfindliche Haut geeignet. Auch die reife Haut profitiert von Weizenkeimöl. Mit dem hohen Anteil an Vitamin E wirkt das Öl zudem der vorzeitigen Hautalterung entgegen. Das Öl nährt, pflegt und schützt. Weizenkeimöl regt die Durchblutung an und glättet die Haut. Neben der Hautpflege wird das Öl auch in Pflegeprodukten für Haare und Kopfhaut eingesetzt.

Wimperntusche

Wimperntusche oder Mascara gehört zu den Schmink-Basics. Sie betont die Augen, macht sie ausdrucksstark und öffnet optisch. Gebogene Bürstchen verlängern die Wimpern, während die gerade Form sie trennt. Sie enthält pflegende Wachse und schützende Öle, sollte abends aber unbedingt abgeschminkt werden. Wimperntusche ist auch in wasserfester Form erhältlich.

Z

Zellerneuerung

siehe Regeneration

Zellulite

siehe Cellulitis

Zinkoxid

Zinkoxid (eine chemische Verbindung aus Zink und Sauerstoff)ist ein weißes Pulver mit hoher Deckkraft. Wegen seiner antiseptischen Wirkung wird es oft zur Haut- und Wundbehandlung eingesetzt. Neben den Einsatzmöglichkeiten in Pudern und entzündungshemmenden Pasten wird Zinkoxid auch in Kombination mit Titanoxid als Lichtschutzpigment in Sonnenschutzmitteln eingesetzt.

D

D-Vitamin

Unter Vitamin D fasst man eine Gruppe von fettlöslichen Vitaminen zusammen, die den Kalziumhaushalt regulieren und an der Mineralisation der Knochen beteiligt sind. Es kommt im Wesentlichen in Fettfischen vor, ist aber auch in verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten. Die Zufuhr über die Nahrung ist jedoch von geringerer Bedeutung, da gesunde Menschen ihren Bedarf an Vitamin D bei ausreichendem Einfluss von Sonnenlicht selbst decken können. Streng genommen wird Vitamin D wegen seiner Aufgaben im Körper heute allerdings nicht mehr zu den Vitaminen, sondern zu den Hormonen gerechnet.

Dekorative Kosmetik

Dekorative Kosmetik umschreibt die Verschönerung des Körpers durch äußere Einwirkung. Dazu gehören das richtige Schminken und Abdecken von Hautstellen sowie Falten und die Produkte hierfür ebenso wie Tätowierungen, Piercings und anderer Körperschmuck.

Deodorant

Ein Deodorant, kurz Deo, hilft den Körpergeruch zu beseitigen. In Form von Pumpzerstäubern, Sprays, Roll-ons oder Sticks überdeckt es Schweißgeruch und vermindert die Bildung geruchserzeugender Bakterien.

Dermatologie

Die Dermatologie ist der Fachbegriff für jenes Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Haut beschäftigt. Der Zusatz "dermatologisch getestet" bei Kosmetika bedeutet demnach, dass ein Dermatologe - also ein Hautarzt - bei den Tests der Produkte anwesend war.

Destillate

Destillate sind Nebenprodukte bei der Herstellung von ätherischen Ölen durch Wasserdampfdestillation, einem Trenn- und Reinigungsverfahren für Flüssigkeiten. Sie können zur Reinigung und Pflege der Haut oder auch zur Erfrischung zwischendurch verwendet werden. Als Gesichtswasser können sie pur verwendet werden - in selbsthergestellten Cremes ersetzen sie das Wasser. Einige Destillate wie beispielsweise das Rosen- und Orangenblütendestillat können darüber hinaus auch in der Küche als Würzmittel Anwendung finden.

Detox

Detox leitet sich vom englischen detoxification ab und bedeutet Entgiftung. Die Detox-Idee geht davon aus, dass eine ungesunde Ernährung, Alkohol oder Nikotin den Menschen nicht allein krank und dick machen können, sondern auch Spuren unterschiedlicher Chemikalien, die durch Luft, Wasser und unser Essen in den Organismus gelangen, negative auf den Körper einwirken. Diese unerwünschten Stoffe lagern sich dann als Schlacken ab. Um den Organismus bei der Befreiung von diesen schädlichen Substanzen zu unterstützen, gibt es spezielle Detox-Produkte wie Tees, Duschgels, Shampoos und Nahrungsergänzungsmittel oder auch eine eigene Detox-Ernährung.

Detoxophane

Detoxophane ist ein Extrakt, das aus der Gartenkresse gewonnen wird. Es entgiftet die Haut, wirkt reinigend und aktiviert die Bildung hauteigener Detox-Enzyme sowie Antioxidantien. Damit schützt es die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen wie z.B. Zigarettenrauch, Abgasen oder Smog.

Dexpanthenol

Der Medikamentenwirkstoff Dexpanthenol, auch als Pantothenol, D-Panthenol oder Panthenol bekannt, wird im Körper zu Pantothensäure bzw. Vitamin B 5 umgewandelt. Bekannt ist es unter dem Handelsnamen Bepanthen, was vor allem bei Haut- und Schleimhautverletzungen verwendet wird, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Diamagen

Diamagen-Konzentrat mit echtem Diamantpuder kann helfen, die Anzeichen vorzeitiger Hautalterung zu mildern. Der Wirkstoffkomplex unterstützt den natürlichen Collagen-Gehalt der Haut, denn es wirkt seinem Abbau entgegen und unterstützt so das natürliche Gleichgewicht der Haut. Das Hautbild wird spürbar glatt, die Faltentiefe kann reduziert werden.

Distelöl

Distelöl wird aus den Samen der Saflor- oder Färberdistel gepresst, einer Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihren Namen Färberdistel verdankt sie den intensiv gelb-roten Blütenblättern, aus denen der Flavonoidfarbstoff Carthamin extrahiert werden kann. Distelöl zeichnet sich durch einen ausgesprochen hohen Linolsäure-Gehalt aus. Daneben finden sich im Distelöl Vitamin A und K. Für fettige Haut ist Distelöl ideal. Vitamin K zeigt sich wirksam in der Behandlung von Haut, die zu Couperose und Rosacea neigt. Auch dunkle Augenringe, oft durch eine Schwäche des oberflächlichen Kapillarsystems der Haut verursacht, werden mit Färberöl intensiv gepflegt.

E

E-Vitamin

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, das in seiner naturbelassenen Form reichlich in verschiedenen pflanzlichen Ölen vorkommt und neben Vitamin C und A zu den wichtigsten Antioxidantien zählt. Als solches kann es zum Beispiel das Risiko für Krebserkrankungen verringern und macht freie Radikale unschädlich, die zum Beispiel durch Stress, Rauchen oder Sonneneinstrahlung auf den Körper einwirken. Vitamin E unterstützt zudem die Abwehrkräfte des Körpers, schützt die Gefäße vor Ablagerungen und beugt dadurch Arteriosklerose vor, indem es die Zellmembranen stabilisiert und die Lebensdauer der roten Blutkörperchen verlängert.

Eau de Parfum

Mit geringerem Duftanteil als ein Parfum, hier liegt der Anteil zwischen 15 bis 30 Prozent, besitzt das Eau de Parfum etwa zehn bis 14 Prozent Duftstoffe. Damit ist es weder schwer und aufdringlich noch verfliegt dieser Duft mit der ersten Windböe.

Eau de Toilette

Im Vergleich zum Parfum besitzt das Eau de Toilette einen deutlich geringeren Anteil an Duftstoffen von nur sechs bis acht Prozent. Der leichte, unaufdringliche Duft eignet sich daher besonders gut als für den Alltag, verfliegt jedoch binnen weniger Stunden.

Ectoin

Ectoin ist eine natürliche Substanz, die aus Mikroorganismen gewonnen wird, die an Orten überleben, wo eigentlich kein Leben möglich ist: In der klirrenden Kälte des Eises, im kochend heißen Geysiren, in Salzseen, in der trockenen Wüstengebieten oder in der Tiefe des Meeres. Ectoin wirkt als Wasserspeicher und schützt die Zellen vor dem Austrocknen - ein idealer Wirkstoff für Kosmetika, denn auch bei menschlichen Hautzellen stärkt es die Widerstandsfähigkeit gegen Umweltbelastungen und Stressfaktoren wie Hitze, Trockenheit oder starke Sonne.

Ekzem

Ein Ekzem ist ein Sammelbegriff für nicht ansteckende Entzündungen der Haut. Es kann entweder vereinzelt oder auch großflächig am ganzen Körper auftreten und wird oft von Juckreiz begleitet. Ekzeme können nässend oder trocken und schuppig sein. Sie können von Medikamenten, Kosmetika, Chemikalien, Kleidung oder auch der Nahrung hervorgerufen werden. Auch neurodermitische Entzündungen werden als Ekzem bezeichnet. Hinsichtlich der Wahl der Pflegeprodukte sollte man auf milde, nicht reizende Inhaltsstoffe achten.

Emulgator

Emulgatoren sind Hilfsstoffe in Emulsionen. Sie dienen dazu, dass sich die Bestandteile der Gemische nicht sofort wieder trennen und damit über einen längeren Zeitraum stabil sowie haltbar bleiben.

Emulsion

Unter einer Emulsion versteht man ein fein verteiltes Gemisch zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten wie zum Beispiel Wasser und Öl. Sie sind in zahlreichen Kosmetika enthalten. Öl-in-Wasser-Emulsionen verteilen sich besonders gut auf der Haut und ziehen schnell ein, während Wasser-in-Öl-Emulsionen einen schützenden Feuchtigkeitsfilm auf der Haut zurücklassen.

Enzym

Enzyme sind Eiweißverbindungen, die alle wichtigen Stoffwechselprozesse im Körper erst ermöglichen. Sie sind erforderlich für Wachstum, Verdauung, Fortpflanzung und Atmung. Diese sogenannten "Bio-Katalysatoren" beschleunigen, verlangsamen und steuern Lebensvorgänge und bewirken, dass der Körper aus der Nahrung Energie aufnehmen kann. Es besteht kein Zweifel: Ohne Enzyme würde unser Organismus nicht funktionieren. Für die Kosmetik sind Enzyme, die am Aufbau und Abbau des Collagens beteiligt sind, besonders interessant. Bekanntlich nimmt die Collagensynthese in der Haut mit dem Alter ab und der Collagenabbau zu. Das hauteigene Vitamin C bewirkt die Aktivierung der collagenbildenden Enzyme. Je weniger Vitamin C vorhanden ist, umso mehr wird die Collagenbildung gedrosselt. Auch das Vitamin E spielt bei diesem Vorgang eine wichtige Rolle. Beide Vitamine sind daher entscheidende Inhaltsstoffe einer Anti-Aging-Hautpflege.

Extensions

Extensions sind künstliche Haarverlängerungen, die entweder mit Echt- oder mit Kunsthaar geleistet wird.

Extrakt

Ein Extrakt ist der Auszug bzw. die Lösung eines bestimmten Wirkstoffes aus einem Stoffgemisch.

Eye Shadow

siehe Lidschatten

Eyeliner

Ein Eyeliner verleiht den Augen mehr Ausdruck. Er ist in verschiedenen Farben als Stift mit Mine, in Tubenform mit eingebautem Pinsel oder zum selbst anrühren erhältlich. Das Auftragen erfordert etwas Übung: Um den Augen Kontur und Form zu geben, sollte der Strich dünn und gleichmäßig am Wimpernkranz gezogen werden.

F

Facelifting

Ein Facelifting ist ein chirurgischer Eingriff zur Bekämpfung von Falten, bei dem die Haut gestrafft wird. Meist werden die Augen- und Stirnpartie nicht behandelt, weshalb ein Facelifting mit einem Stirnlifting und/oder einer Lidkorrektur kombiniert wird.

Färberöl

(siehe Distelöl)

Farnesol

Farnesol kommt in einigen ätherischen Ölen wie zum Beispiel in Lindenblüten-, Moschuskörner- oder Orangenblütenöl, vor. Die ölige Flüssigkeit verströmt einen leichten Duft nach Lindenblüten und Maiglöckchen. Es wirkt antibakteriell gegen die Bakterienstämme, die Schweiß abbauen und den damit verbundenen Geruch verantworten. Farnesol ist daher in vielen Deodorants oder Fußcremes zu finden.

Feuermal

Ein Feuermal bezeichnet eine gutartige, angeborene Fehlbildung der kleinen Gefäße in der Haut, die als rote bis dunkelrote Flecken am ganzen Körper auftreten können und ohne Behandlung ein Leben lang verbleiben. Feuermale können entweder mit einem Laser operativ entfernt oder alternativ mit Camouflage abgedeckt werden.

Flavonoide

Flavonoide sind Extrakte aus Pflanzen, die die Wirkung von freien Radikalen vermindern. Zudem können sie schädliche Enzyme, die der Haut die Elastizität nehmen, neutralisieren.

Fluid

Ein Fluid unterscheidet sich von einer Creme durch seine Konsistenz. Fluids enthalten wenige Fette bzw. Öle, sind flüssiger und spenden mehr Feuchtigkeit als eine Creme. Ein Feuchtigkeitsfluid fühlt sich auf der Haut leichter an und zieht schneller ein.

Foundation

siehe Grundierung

French Manicure

French Manicure bezeichnet ein Design der Fingernägel, bei dem die Natürlichkeit im Mittelpunkt steht. In der klassischen Variante wird die Nagelspitze weiß gestaltet, der restliche Nagel mit einem farblosen Lack behandelt.

Fruchtsäure

Fruchtsäuren sind als mehr oder weniger sanfte Schäl- und Peelingmittel in Kosmetikprodukten populär geworden. Sie sind auch als AHAs (Alpha-Hydroxy-Acids) bekannt. Meist werden sie aus Orangen, Weintrauben, Zitronen und Äpfel gewonnen. Fruchtsäuren lösen abgestorbene oder verhornte Hautpartikel ab und stimulieren die Zellerneuerung, weshalb sie den Teint frischer und strahlender erscheinen lassen und häufig in Peelings Anwendung finden. Zudem verbessern sie den Feuchtigkeitsgehalt in der Haut, da sie die wasserbindenden Eiweiße vermehren. Pigmentstörungen und Falten können ebenfalls mit den natürlichen Säuren gemildert werden. Auch in der Haarpflege kommen sie zum Einsatz: Mit ihren feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften versorgen sie normales und trockenes Haar optimal. Bei empfindlicher Haut sollte man jedoch auf andere Pflegeprodukte zurückgreifen, da Fruchtsäuren Hautreizungen verursachen können.

Fructose

Dieser Einfachzucker kommt in der Natur vor allem in Früchten oder im Honig vor und wird gern als Zuckeraustauschtoff verwendet. Im Körper wird die Fructose über den Darm aufgenommen und in der Leber abgebaut. Weil Fruchtzucker langsamer in den Blutkreislauf gelangt als Rohrzucker, wird er in Diät-Lebensmitteln verwendet und eignet sich für Personen mit Diabetes. In Kosmetika hat Fructose eine leicht feuchthaltende Wirkung.

G

Gel

Ein Gel ist ein halbfestes, transparentes Produkt, das aus mindestens zwei Komponenten besteht: Einem festen, fein verteilten Stoff und einer Flüssigkeit - meist Wasser. Es gibt verschiedene Geltypen: Wasserfreie Oleo-Gele, ölfreie Hydrogele und Öl-/Wasser-Gele. Sie werden entweder als Trägermedium für Salben und Cremes oder auch als Haargel zum Formen einer Frisur verwendet.

Gesichtsmaske

Gesichtsmasken unterscheidet man nach ihrer Verwendung. Creme- und Gel-Masken werden mit Pinsel oder Spatel aufgetragen und anschließend mit den Fingerspitzen im Gesicht verteilt, wobei die Augenpartie grundsätzlich ausgespart wird. Nach einer Einwirkungszeit von 15 - 20 Minuten werden sie mit einem feuchten Tuch oder Wattepads und warmen Wasser abgenommen. Bei Schaummasken, die fast vollständig in die Haut einziehen, müssen nur die Überreste entfernt werden. Andere Masken wie die so genannten Peel-off-Masken werden abgezogen bzw. abgerubbelt. Die Auswahl an Masken und deren Pflegewirkung ist groß - für jeden Hauttyp ist die richtige dabei.

Ginger

siehe Ingwer

Ginkgo

Die aus China stammende Pflanze ist nicht nur wegen ihrer fingerförmigen Blätter schön anzusehen, sondern überzeugt auch wegen ihrer medizinischen Wirkung. Als Tee, Extrakt, Tinktur oder Tabletten kann man den Ginkgo für die Förderung der Durchblutung einsetzen. Wer Ginkgo-Extrakte einnimmt, steigert offenbar auch sein Denkvermögen. In Kosmetika wird er gern verwendet, weil er vor freien Radikalen schützt und die Blutgefäße stärkt.

Ginseng

Der Ginseng ist ein altes Naturheilmittel. Man könnte ihn als Allheilmittel bezeichnen. Der Ursprung des Ginsengs liegt in Asien, wo er bereits seit mehr als 2000 Jahren als Heilmittel zum Einsatz kommt. Er ist ein wesentlicher Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Ginseng wird hauptsächlich zur Stärkung von Körper und Geist eingesetzt. Er wirkt stimulierend und gegen Müdigkeit und Schwäche. In der Kosmetik wird Ginseng wegen seiner enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine als Pflege für gesunde und schöne Haut eingesetzt. Er wirkt positiv auf den Zellstoffwechsel und fördert die Mikrozirkulation des Blutes in den feinen Blutgefässen, wodurch die Hautzellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Ginseng stärkt und schützt die Haut, verbessert ihre Widerstandsfähigkeit, beschleunigt die Erneuerung der oberen Hautschicht, wirkt stimulierend auf die Bildung des hauteigenen Kollagens, verfeinert das Hautbild und verfügt über eine straffende Wirkung.

Glukose

Glukose wird auch häufig als Dextrose oder Traubenzucker bezeichnet und ist ein Einfachzucker, der von allen Zuckerarten am schnellsten vom menschlichen Körper aufgenommen wird - ein purer Enegierlieferant. In Kosmetikprodukten wird sie wegen ihrer feuchtigkeitsbewahrenden Wirkung verwendet.

Glycerin

Glycerin ist ein dreiwertiger Alkohol, der wegen seiner rückfettenden, hydroskopischen Wirkung gern in Kosmetika eingesetzt wird. Es speichert Feuchtigkeit in der Hornschicht und verbessert die Wasserbindung zwischen den Zellen. Die Haut wird vor dem Austrocknen geschützt und wird weicher.

Glycolsäure

Glycolsäure, auch Hydroxy-Essigsäure genannt, gehört zu den Fruchtsäuren. Man findet sie in unreifen Weintrauben, Zuckerrüben, Zuckerrohrsaft, in Rosmarin oder den Blättern des wilden Weins. In der Kosmetik wird Glycolsäure in Peelings und Cremes verwendet um verhornte Haut oder abgestorbene Zellen abzulösen und die Bildung neuer Zellen anzuregen. Zudem steigert Glycolsäure die Elastizität der Haut, indem sie das Vermögen, Feuchtigkeit zu binden, erhöht.

Gold

Gold ist nicht nur ein begehrtes Material in der Schmuckverarbeitung, sondern auch als Spurenelement am menschlichen Hormonhaushalt beteiligt. Es kann helfen das Stützgewebe der Haut wieder aufzubauen. Durch seine lichtreflektierenden Eigenschaften wirkt das Edelmetall als Weichzeichner und sorgt dafür, dass die Haut jugendlich erscheint. Es wird zudem eine beruhigende und zugleich antibakterielle Wirkung nachgesagt. Ein Vorteil für die Kosmetikindustrie ist die hohe Verträglichkeit von Gold bei empfindlicher und zu Allergien neigender Haut.

Granatapfel

Der Granatapfel gilt als einer der ältesten Kulturpflanzen und Heilfrüchte und wurde bereits in der Bibel erwähnt. In der Kosmetik hat sich der Granatafel mittlerweile fest etabliert. Kein Wunder, denn er weist erstaunlich viele hautpflegende Eigenschaften auf: So enthält der Granatapfel die wichtigen Vitamine C und E, Beta-Carotin, Zink, Selen und Polyphenole (gesunde Stoffe in äußeren Pflanzenschichten). Auch als Anti-Aging-Wirkstoff wird er eingesetzt. Granatapfel schützt die Hautzellen vor freien Radikalen. Seine antioxidative, zellschützende Kraft ist dreimal so hoch wie die von grünem Tee oder Rotwein. Darüber hinaus sagt man dem Granatapfel auch eine Optimierung des Zellstoffwechsels nach. Auch gegen Hautirritationen kann der Wunderapfel mit seinen Flavonoiden (Antioxidantien auf Pflanzenbasis) wirken. Das pflegende Granatapfel-Kernöl beruhigt gereizte und trockene Haut. Bei Mischhaut ist der Fruchtsaftextrakt des Granatapfels ideal, weil es die Poren verfeinert und für ein ebenmäßigeres Hautbild sorgen.

Grundierung

Die Grundierung oder Foundation bildet die Basis für ein Make-up. Man kann dabei zwischen deckender, transparenter, flüssiger, puderiger oder cremiger Grundierung wählen. Gemein ist allen Produkten, dass sie den Teint ebenmäßig erscheinen lassen sollen.

Grüner Tee

Grüner Tee ist nicht nur ein köstlich schmeckendes Getränk, das dem Körper guttut. Er ist auch ein beliebter Wirkstoff in Kosmetika. Denn grüner Tee ist reich an Polyphenolen (gesunde Stoffe in äußeren Pflanzenschichten) und Flavonoiden. Diese Antioxidantien auf Pflanzenbasis fangen freie Radikale ab. Sie schützen also die Haut und beugen vorzeitiger Faltenbildung vor. Grüner Tee hat hundertmal mehr Antioxidantien als Vitamin C. Auch die antibakterielle Eigenschaften dieses Tees sind ideal z.B. gegen unreine Haut. Darüber hinaus kann grüner Tee die Haut stärken, ihr neue Vitalität schenken, sie widerstandsfähiger und schön glatt machen. Vor allem auch in Anti-Cellulite-Kosmetika wird grüner Tee eingesetzt. Grüner Tee verbessert die Durchblutung und regt den Lymphfluss an. Er verbessert die Hautstruktur und schützt sie vor dem Verblassen. Grüner Tee kann das äußere Erscheinungsbild von Cellulite und Dehnungsstreifen mildern.

Gurke

Gurken bringen gerade nach einem heißen Tag eine erfrischende Kühle und Feuchtigkeit für die Haut. Wegen der milden Inhaltstoffe kann die Gurke bei allen Hauttypen angewandt werden. Ihr Saft beruhigt Juckreiz, entfettet die Haut und hat eine bleichende Wirkung auf Pigmentflecken. Außerdem hat sie eine reinigende, erfrischende Wirkung und verfeinert die Poren. Aus Salatgurken kann man selbst Masken für müde Augen oder Packungen sowie Masken gegen fettige und trockene Haut herstellen.

H

Haarmaske

Haarmasken wie auch Spülungen und Kuren dienen der besonderen Haarpflege und glätten insbesondere poröse Spitzen. Häufig werden sie jedoch falsch aufgetragen, denn solche Produkte gehören nicht auf den Ansatz, sondern werden nur in Spitzen und Längen verteilt. Andernfalls werden die Haare zu schwer und liegen platt am Kopf an.

Haarspitzenkur

siehe Haarmaske

Haartonic

Ein Haartonic oder Haarwasser ist streng genommen kein Pflegeprodukt für die Haare, sondern für die Kopfhaut. Ein Tonic soll so die Spannkraft erhöhen und stärken. In Kosmetika wird es oft verwendet, um das Haar leichter zu frisieren, es zu parfümieren oder zu erfrischen. Es gibt aber auch spezielle Produkte gegen Schuppen, trockene Kopfhaut oder Haarausfall.

Hagebutte

Die ungiftigen Früchte der Hundsrose und anderer Wildrosen nennt man Hagenbutten. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden. Es ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2 – und somit ideal als intensiver Pflegeanteil. Hagebuttenkernöl wird auch Wildrosenöl oder Muskatrosenöl genannt. Hagebuttenkernöl wird aus den Früchten der Wildrose gewonnen und weist einen hohen Gehalt an essenziellen Fettsäuren auf. Das Öl ist optimal zur Pflege von trockener, schuppiger und rissiger Haut, für fettige Haut ist es jedoch ungeeignet.

Hamamelis

Hamamelisextrakt, welches aus der Zaubernuss gewonnen wird, gilt als Wundermittel bei fettiger Haut. Er befreit von Schmutz und Glanz ohne dabei auszutrocknen. Außerdem verfeinert die Hamamelis das Hautbild, indem sie vergrößerte Poren zusammenzieht und die Talgproduktion vermindert. Außerdem besitzt sie eine entzündungshemmende und erfrischende Wirkung, weshalb sie auch gerne in Gesichts-, Haar- und Rasierwässern verwendet wird.

Hautaufbau

Das größte Organ des Menschen - die Haut - besteht aus verschiedenen Schichten mit jeweils unterschiedlichen Funktionen. Man unterscheidet die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und das darunter liegende Unterhautfettgewebe (Subcutis). Der sichtbare der Teil der Oberhaut ist die Hornhaut, die laufend erneuert wird. Die Lederhaut ist fest mit der Oberhaut verbunden und besteht aus kollagenen Fasern, die der Haut Reißfestigkeit und Spannkraft verleihen. Die Unterhaut besteht aus Fettzellen, die als Energie- und Wärmespeicher dienen.

Hautrötung

Hautrötungen können verschiedene Ursachen haben: Bei gesunder Haut tritt sie auf, wenn sie beispielsweise nach einer warmen Dusche besonders gut durchblutet ist. Übermäßiges Sonnenbaden verursacht ebenfalls Hautrötungen bis hin zum Sonnenbrand. Diese Rötungen hingegen sind schmerzhaft, die Haut spannt und reagiert empfindlich auf Berührungen. Ferner treten Hautrötungen als Überempfindlichkeitsreaktionen auf Kosmetika oder falscher Behandlung auf. Sie klingen meist von allein ab, wenn man das entsprechende Produkt wieder absetzt. In Extremfällen kann sich jedoch ein auch Ekzem entwickeln, das gegebenenfalls vom Hautarzt behandelt werden muss.

Heilerde

Bei Heilerde handelt es sich um ein Pulver, das aus Lehm gewonnen wir und sich durch einen hohen Mineralstoffgehalt an Kieselsäure, Kalzium oder Magnesium auszeichnet. Als Packung wirkt sie bei unreiner Haut und Hautkrankheiten antiseptisch, entgiftend und beruhigend. Innerlich kann sie bei Nagel- und Haarwuchsstörungen eingenommen werden. Dabei bindet sie auch überschüssige Magensäure und hilft bei Durchfall, Übersäuerung, Sodbrennen und Magen- und Darmbeschwerden.

Herznote

Die Herznote umschreibt das Herz eines Parfums. Sie wird erst nach dem Auftragen des Duftes erkennbar, hält dafür aber länger an. Sie verbindet Kopf- und Basisnote, weshalb man bei ihr auch von einer zweiten Phase der Duftentfaltung spricht.

Hibiskusblüten

Hibiskus wird oft auch als Rote Malve oder Afrikanische Malve genannt. Zwar gibt es über 300 Hibiskus-Arten, als Heilkraut wird aber nur der Hibisci sabdariffae eingesetzt. Hibiskus gehört zu den Malvengewächsen und verfügt über eine relativ hohe Konzentration an Vitamin C, aber auch Weinsäure und Zitronensäure. Hibiskusblüten haben eine antibakterielle Wirkung. Daher wird in der Volksmedizin Hibiskus bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Bekannt ist der Hibiskustee. Es handelt sich dabei um einen tiefroten Tee, den man heiß oder kalt trinken kann. In der heißen Jahreszeit ist kalt getrunkener Hibiskustee eine wohltuende Erfrischung. In der Kosmetik werden die Hibiskusblüten wegen ihrer hohen Konzentration an Vitamin C vielfältig eingesetzt: als Radikalfänger, als Kollagenankurbler und als schneller Wundheiler. Darüber hinaus hat Hibiskus auch zellschützende Eigenschaften. Hibiskus erfrischt und belebt die Haut.

Highlighter

Ein Highlighter ist ein Make-up-Produkt, mit welchem bestimmte Gesichtspartien betont werden wie z.B. heller Lidschatten oder Glanzcremes.

Honig

Die alten Römer bezeichneten den Honig als "Himmelsmedizin": Sie nutzten ihn, um die Haut zu beruhigen und raue Stellen zu glätten. Auch Kleopatra gab für ein geschmeidiges Körpergefühl immer eine Portion Honig in ihr Milchbad. Das sogenannte Gelée Royale, der Futtersaft, mit dem die Honigbienen ihre Königinnen aufziehen, verfügt über viele Proteine, Vitamine und Spurenelemente und zaubert so einen besonders schönen Teint. Trockene Haut kann wirkungsvoll geglättet werden und frühzeitiger Faltenbildung kann vorgebeugt werden. Auch Haarpflegemittel mit Gelée Royale machen strapaziertes Haar wieder weich und gesund.

Hormonspiegel

Die Hormonumstellung während bzw. nach den Wechseljahren verschuldet meist Veränderungen der Haut, denn der Hormonspiegel beeinflusst auch ihr Erscheinungsbild. Östrogen, das weibliche Geschlechtshormon, ist z.B. an der Bildung von Kollagen beteiligt, das für die Speicherung von Wasser in der Haut verantwortlich ist und sie dadurch glättet und strafft. Durch den sinkenden Hormonspiegel geht in den ersten fünf Jahren nach der Menopause etwa ein Drittel des Hautkollagens verloren, die Haut verliert an Elastizität, wird trocken und faltig. Auch die Haare sind von den Veränderungen betroffen, sie wirken oft dünn und spröde, es kann zu verstärkten Haarausfall kommen. Eine ausreichende Flüssigkeitszunahme, rückfettende und feuchtigkeitsspendende Cremes oder Lotionen können Abhilfe schaffen.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein sehr beliebter Wirkstoff gegen Falten. Dabei handelt es sich um einen hauteigenen Stoff, der im Alter abnimmt. Die Haut wirkt weniger elastisch bzw. prall und erste Falten entstehen. Hyaluron-Säure gilt als erstklassiger Feuchtigkeitsbinder: Ein Gramm speichert bis zu sechs Liter Wasser. Chemisch gesehen ist sie ein Mehrfachzucker, der mittlerweile künstlich im Labor hergestellt werden kann und daher gern in der Dermatologie als Füller bei der Unterspritzung von Falten wird. Zudem hat sie die Kosmetikindustrie auch als Inhaltsstoff in Anti-Falten-Produkte für sich entdeckt.

Hydration

Unter Hydration versteht man die Ablagerung von Wassermolekülen. Kosmetikprodukte mit dem Zusatz Hydration wie z.B. Gesichtsmasken, Shampoos oder Cremes versuchen einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt auszugleichen.

Hydrolipidfilm

Der Hydrolipidfilm wird auch als Säureschutz- oder Hydrolipidmantel bezeichnet und sorgt für das Gleichgewicht der Hautflora. Er setzt sich aus dem Hauttalg und dem auf der Hautoberfläche befindenden Schweiß zusammen. Er schützt so die Haut vor dem Eindringen schädlicher Mikroorgansimen und vor Schadstoffen. Er verhindert auch den Verlust von Feuchtigkeit in der Haut und bewahrt die Oberhaut vor dem Austrocknen. Vorsicht ist geboten: Intensives Reinigen, falsche Pflege, das Klima, Hormone oder Medikamente können dieses natürliche Schutzschild angreifen.

hydrophob

Hydrophob bedeutet "Wasser meidend" und umschreibt im Zusammenhang mit Kosmetika Produkte, die eine besondere Wasserfestigkeit aufweisen. Hydrophobe Stoffe wie z.B. Vaseline oder Paraffin werden daher auch gern als Grundlage für Salben verwendet.

hydroskopisch

Hydroskopisch bedeutet "Feuchtigkeit bzw. Wasser an sich bindend". Beispielsweise wirken Vitamin E und Glycerin wasseranziehend und schützen die Haut so vor dem Austrocknen.

I

in vitro

Ein Kosmetikprodukt mit der Kennzeichnung "in vitro" wurde im Reagenzglas und nicht im Tierversuch getestet.

INCI

INCI ist eine Abkürzung für International Nomenclature Cosmetic Ingredient. Aus Gründen des Verbraucherschutzes müssen sämtliche Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes auf der Verpackung in der so genannten INCI-Deklaration genannt werden.

Ingredients

Ingredients ist der englische Begriff für Inhaltsstoffe.

Ingwer

Der Wurzelstock des Ingwers ist nicht nur in der Küche beliebt, sondern kann auch gesundheitlich viel Gutes bewirken, weshalb die Knolle schon seit Jahrhunderten eine große Rolle in der chinesischen und indischen Medizin spielt. Die Wurzel kann Magen-Darm-Beschwerden lindern und hilft, der Reisekrankheit vorzubeugen. Er kann dabei frisch oder getrocknet zur inneren aber auch äußeren Anwendung genutzt werden. Aber auch die Kosmetikindustrie hat den Ingwer inzwischen für sich entdeckt: Das Öl aus der Wurzel ist bekannt für seine wärmende Wirkung und die Fähigkeit, den Körper zu aktivieren und zu vitalisieren. Es enthält auch den Scharfstoff Gingerol, welcher die Mikrozirkulation, den Blutfluss in den kleinsten Gefäßen des Körpers, stimuliert und antiseptisch wirkt.

J

Jasmin

Das feine Jasminöl riecht intensiv, honigsüß und blumig mit fruchtig-kräuterartiger Note. Der Duft soll anregen, gelassener zu werden und Stress abzubauen. Auf der Haut pflegt das Öl, wirkt beruhigend, spendet Feuchtigkeit und eignet sich besonders für trockene Haut. Auch bei Akne ist es dank seiner antiseptischen Wirkung gut geeignet.

Jojobaöl

Der Jojobastrauch wächst in Arizona, Nordmexiko und Israel. Die Nüsse dieser Wüstenpflanze enthalten ein hochwertiges Öl, dessen Zusammensetzung in der Pflanzenwelt einzigartig ist. Streng genommen handelt es sich nämlich nicht um ein Öl, sondern um ein Wachs, das bei Kälte dicklich und bei Wärme flüssig wird. Diese Eigenschaft führt dazu, dass das Jojobaöl nicht ranzig wird und fast unbegrenzt haltbar ist, was es zu einem der besten Basisstoffe für Kosmetikprodukte macht. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig: Reich an Fettsäuren ist es ein hervorragendes Pflegeöl, das die Haut vor Austrocknung schützt, geschmeidig macht und zusätzliche Feuchtigkeit speichert. Es dringt schnell in die Haut ein, hinterlässt dabei aber keinen schmierigen Ölfilm. Zudem ist es entzündungshemmend und beruhigend, weshalb es für nahezu jeden Hauttyp passend ist. Es wird zudem als Basis für ätherische Öle und Sonnencremes sowie als Massageöl gegen Schwangerschaftsstreifen verwendet. Als Emulgator in selbstgefertigten Cremes überzeugt es mit einem natürlichen Lichtschutzfaktor von drei bis vier und unterstützt eine lang anhaltende Bräune. Auch für die Haare eignet sich Jojobaöl hervorragend als Pflege für trockener Spitzen.

K

Kajal

Meist wird der Kajal als Augenkonturenstift benutzt. Als Strich wird er oberhalb, meist aber unterhalb des Auges aufgetragen. Er ist in verschiedenen Farben erhältlich und wird aus unterschiedlichen Pflanzenölen, Wachsen, Fetten sowie Kohle und Eisenhydroxiden hergestellt.

Kakaobutter

Kakaobutter wird direkt aus der Kakaobohne gewonnen und wird wegen seiner intensiv pflegenden Eigenschaften geschätzt. Das Fett spendet Feuchtigkeit und ist daher für trockene und empfindliche Haut besonders geeignet ist. Reine Kakaobutter schmilzt beim Auftragen und zieht schnell in die Haut ein. Dabei kühlt sie leicht und macht die Haut wunderbar zart.

Kamille

siehe Bisabolol

Kastanie

Die Kastanie eignet sich besonders bei Venenproblemen. In Salben und Cremes beigemischt stärkt ihr Wirkstoff Aescin die Venenwände, wodurch der Austritt von Flüssigkeit aus dem Blut ins Gewebe verhindert wird und Wasseransammlungen abgebaut werden. Daneben lindert die Kastanie Schmerzen und Schwellungen.

Keratin

Keratin ist die Grundsubstanz, aus der Haare und Nägel bestehen. Dieser Eiweißbaustein ist für die nötige Spannkraft, Stabilität und Festigkeit verantwortlich. Es erhöht die Elastizität der Haare und gibt ihnen mehr Schwung, weshalb dieser Wirkstoff häufig in Haarpflegeprodukten zu finden ist.

Kieselerde

Das wichtigste Element der Kieselerde ist die Kieselsäure, die das Spurenelement Silicium enthält und wichtig für festes Bindegewebe und Nägel sowie straffe Haut ist. Dieses kann vom Körper nicht allein gebildet werden. Ein Mangel führt daher oft zu brüchigen Nägeln, Haaren und Verminderung der Spannkraft des Bindegewebes.

Koffein

Koffein ist nicht nur ein Wachmacher, sondern regt auch den Fettabbau an, weshalb es auch ein guter Wirkstoff in Anti-Cellulitis-Produkten ist. Es regt die Mikrozirkulation an und dringt hundertprozentig in die Haut ein.

Kollagen

Kollagen bildet das Stützgerüst des Bindegewebes und galt daher nicht umsonst jahrelang als beliebtestes biologisches Füllmaterial für die Unterspritzung von Falten und Lippen. Das seilartige Eiweiß verbindet die Zellen, wodurch der Haut Festigkeit und Elastizität verliehen werden. Mit zunehmendem Alter stellt der Körper jedoch weniger Kollagen her - ein Grund warum die Haut ihr jugendliches Aussehen verliert. Kollagenhaltige Cremes versuchen, diesen Abbau auszugleichen, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Regeneration anzukurbeln.

Konservierungsstoffe

Neben den eigentlichen Wirkstoffen enthalten kosmetische Produkte häufig auch Konservierungsstoffe, die dazu dienen, das Produkt über einen längeren Zeitraum haltbar zu machen und vor Bakterien zu schützen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen natürlichen und chemischen Konservierungsstoffen. In der Naturkosmetik werden gern die Stoffe Kaliumsorbat und Benzylalkohol zur Konservierung verwendet. Kaliumsorbat wird aus den unreifen Früchten der Eberesche gewonnen, Benzylalkohol entsteht als Zwischenprodukt des Eiweißstoffwechsels. Chemische Konservierungsstoffe sind z.B. Triclosan, Cethylpyridinium, Methylparabeen oder Sodium Benzoate. Einige Konservierungsstoffe stehen im Verdacht Allergien auszulösen oder auf Dauer gesundheitsschädigend zu sein. Daher müssen alle Konservierungsstoffe in der INCI-Deklaration auf der Verpackung angegeben werden.

Konzentrat

Ein Konzentrat kann eine Flüssigkeit oder ein Pulver sein, welches reine Stoffe ohne oder nur mit einem geringen Anteil von zusätzlichen Füllstoffen oder Lösungsmitteln enthält. Ein Konzentrat ist sehr ergiebig, da vor der eigentlichen Verwendung durch erneute Zugabe eines Füllstoffes bzw. des Lösungsmittels das ursprüngliche Volumen wieder hergestellt wird.

Kopfnote

Die Kopfnote beschreibt den ersten Eindruck eines Parfums und macht durch leichte Nuancen auf den Duft aufmerksam. Diese Note verfliegt bereits nach wenigen Minuten wieder und dient eher der Vermarktung eines Parfums. Man spricht deshalb auch von der ersten Duftphase.

L

L-Carnitin

Bei L-Carnitin handelt es sich um einen vitaminähnlichen Stoff, der im menschlichen Organismus in Leber, Niere und Gehirn gebildet wird. Es spielt eine wichtige Rolle beim Energiestoffwechsel der Zelle und dem Transport von Fettsäuren und hat daher in den letzten Jahren Aufsehen als Fettverbrenner und natürliches Dopingmittel erregt. Der angebliche Fatburner-Effekt wird auch in Kosmetika genutzt: So soll L-Carnitin in Cremeform von außen den Abbau von Cellulitis unterstützen.

Lavendel

Um das Lavendelöl zu gewinnen, werden die Blüten im Dampf destilliert. Das ätherische Öl ist nicht nur pflegend, sondern wirkt bei kleinen Verbrennungen, Wunden und Hautunreinheiten auch entzündungshemmend. Lavendel ist auch als Badezusatz beliebt, da seine Wirkstoffe die Muskulatur entspannen und beim Stressabbau helfen. Der typische süß-balsamische Duft mit einem feinen blumig-waldigen Unterton wirkt beruhigend und harmonisierend, was den Lavendel auch zu einem bedeutenden Parfumrohstoff macht.

Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist ein Maß für die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln. Er gibt an, um wie viel der Eigenschutz der Haut verlängert wird. Ein LSF 20 heißt folglich, dass man sich 20-mal länger in der Sonne aufhalten kann, als es der natürliche Schutz der Haut zulässt. Ein heller Hauttyp kann ungeschützt bereits nach zehn Minuten Sonnenbestrahlung einen Sonnenbrand bekommen, wohingegen ein dunkler Hauttyp eine Eigenschutzzeit von etwa 30 bis 40 Minuten besitzt.

Lidschatten

Lidschatten oder Eye Shadow gibt es in allen erdenklichen Farben, aber auch in verschiedenen Formen: Als Puder, Creme oder Mousse ist er auf dem Markt zu finden. Cremiger Lidschatten hält nicht so lange, glänzt dafür mehr. Pudriger Lidschatten kann mit transparentem Puder fixiert werden, um das Absetzen in der Lidfalte zu verhindern. Die Verwendung ist leicht: Er wird mithilfe eines Applikators, Pinsels oder auch der Finger auf dem Augenlid bis unter die Augenbraue aufgetragen. Grundsätzlich empfiehlt sich folgendes Schminkmuster: Ein heller Ton wird als Grundierung aufgetragen, ab der Lidfalte und auf dem äußeren Augenlid kann ein dunklerer Ton die Augen optisch öffnen. Mit der richtigen Technik können beispielsweise Schlupflider kaschiert oder kleine Augen optisch vergrößert werden.

Lilie

Die Lilie stammt aus Syrien und gehört der Familie der Liliengewächse an. Seit der Antike gilt die Lilienblüte als Symbol der Reinheit und der Schönheit, aber auch des Todes. Sie schmückte die Wappen der Könige Frankreichs bis zur französischen Revolution. In der Kosmetik wird die Lilie aufgrund ihrer weich machenden, klärenden, schützenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften verwendet. Wegen ihrer Heilwirkung empfahl bereits Hildegard von Bingen die Verwendung von Weiße-Lilien-Extrakt bei oberflächlichen Wunden.

Lip Gloss

Ein Lip Gloss enthält weniger Farbpigmente als ein Lippenstift, weshalb er auch nicht so lange haftet. Vorteil ist jedoch, dass er dadurch das Licht besser reflektiert und die die Lippen voller erscheinen lässt. Lip Gloss gibt es in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen, transparent oder mit Glitzerpartikeln. Meist sind ihm auch pflegende und feuchtigkeitsspendende Substanzen beigemischt.

Lipide

Lipid ist ein Sammelbegriff für Fette und fettähnliche Stoffe, die wasserunlöslich sind. Als größter Energielieferant und -speicher des Körpers gehören sie zu den Grundbausteinen der Ernährung. Auch in Kosmetika spielen sie eine große Rolle. Lipide sind alle Fettstoffe, die sowohl natürlichen Ursprungs sind als auch aus Erdöl hergestellt sind. Ihre Aufgabe ist, die Haut vor dem Austrocknen und schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Sie spenden Feuchtigkeit und glätten die Hautstruktur.

Lipliner

Bevor man einen Lippenstift benutzt, sollte man Lipliner auftragen, um die Lippen zu akzentuieren und zu verhindern, dass die Farbe "ausläuft". Man kann ihn dabei nutzen, um die Lippen optisch zu vergrößern oder zu verkleinern. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass er farblich zum Lippenstift passt. Idealerweise ist ein Lipliner eine Nuance heller als die Farbe des Lippenstifts.

Liposome

Liposome sind winzig kleine Kügelchen, die aus einem Wasserkern und einer Fetthülle bestehen. Sie werden in Lotionen, Cremes, Reinigungsmilch, Make-up und Lippenstiften eingesetzt und wirken dabei als Transportmittel für Nährstoffe und Feuchtigkeit. Ihre Hülle besteht aus den gleichen Bausteinen wie die Zellwände, weshalb die Haut sie besonders gut aufnimmt. Im Inneren können die Liposome dann ihre Pflegesubstanzen besonders zielgerichtet freisetzen.

Lippenstift

Verführerische Lippen garantiert: Der Lippenstift erfreut sich seit über 125 Jahren großer Beliebtheit. Es gibt ihn in unzähligen Farben, mit und ohne Glanz und in unterschiedlicher Textur. Er enthält Wachse, Öle, unterschiedliche Pflegestoffe und Farbpigmente. Die Farbe sollte auf den Hauttyp abgestimmt sein.

Lotion

Bei einer Lotion handelt es sich um eine flüssige Emulsion, die zur Reinigung und Pflege der Haut bestimmt ist. Oft findet man sie unter der Bezeichnung Reinigungs-, Körper- (Body-) oder Feuchtigkeitslotion. Wasser bildet ihre Grundlage. Je nach Verwendungszweck wird sie mit Alkohol, Tensiden oder anderen Wirkstoffen angereichert.

M

Macadamiaöl

In seinem optimalen Lebensraum – mit subtropischem, feuchtem Klima – wächst der Macadamiabaum bis zu einer Höhe von 15 Metern. Der stattliche immergrüne und hartlaubige Baum wird älter als 50 Jahre und beginnt erst im Laufe der Zeit, Nüsse zu tragen. Macadamianüsse liefern ein wertvolles Öl, das leicht in die Haut eindringt, sie glättet und ihr seidigen Glanz verleiht. Es ist für alle Hauttypen geeignet und kann als Ersatz für Nerzöl eingesetzt werden. Wie dieses hat es einen hohen Anteil an Palmitoleinsäure, die unseren hauteigenen Fettsäuren sehr ähnlich ist, kommt aber fast ausschließlich in tierischen Fetten vor. Macadamiaöl zieht schnell vollständig in die Haut ein, macht sie geschmeidig und weich. Es wirkt regenerierend, glättet kleine Fältchen und macht die Haut widerstandsfähiger. Aber auch die Haare – vor allem trockenes und sprödes Haar sowie gespaltene, dünne Haarspitzen – profitieren von den positiven Eigenschaften dieses Öls.

Make-up

Ein Make-up umfasst alle Produkte der dekorativen Kosmetik. Zu einer umfassenden "Verschönerung" gehören mehrere Schritte: Nach der Grundierung betont man die Augenbrauen mit einem Augenbrauenstift. Das Augen-Make-up besteht darüber hinaus aus dem Eyeliner oder Kajal, Lidschatten, Highlighter und Mascara. Am Ende werden die Lippen mit einem Lippenstift, Lipliner und/oder etwas Lipgloss geschminkt.

Mandelöl

Mandelöl ist ein sehr feines und pflegendes Öl. Es wird aus den Nüssen durch Kaltpressung gewonnen und ähnelt in seiner Zusammensetzung dem Aprikosenkernöl. Wie dieses besitzt Mandelöl einen sehr hohen Anteil von einfach ungesättigten Fettsäuren, enthält Linolsäure und ist reich an Vitamin B und E. Es eignet sich besonders zur Hautpflege aller Hauttypen und macht die Haut samtig weich und zart, weshalb es auch gern als Massageöl eingesetzt wird.

Mascara

siehe Wimperntusche

Matrixyl

Matrixyl wird als Alternative zu Botox gehandelt. Es handelt sich dabei um ein natürliches Mikrokollagen, das die hauteigene Kollagensynthese fördert. Als ein Bestandteil der extrazellulären Matrix des Hautgewebes wird es in Kosmetika von den Hautzellen erkannt und kann seine Wirkung rasch entfalten. Matrixyl ist daher ein beliebter Inhaltsstoff in Anti-Falten-Cremes. Es kann Falten in Anzahl und Tiefe reduzieren und die natürliche Regeneration stimulieren.

Mikro-Struktur-Formel

Die Mikro-Struktur-Formel ist ein besonderer Inhaltsstoffkomplex, der in Produkten von Beate Johnen zu finden ist. Die spezielle Age-Control-Wirkstoffformel wird exklusiv nach einer Geheimrezeptur hergestellt. Feinste Emulsionen "verschmelzen" dabei mit der Haut und können unter der Oberfläche ihre volle Wirkung entfalten.

Mikrodermabrasion

Bei der Microdermabrasion handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des (kosmetischen) Peelings. Das Wort "Microdermabrasion", auch Mikrodermabrasion oder Dermabrasion genannt, bedeutet soviel wie "kleinste Hautabtragung". Hautunebenheiten wie Aknenarben, Mutter- und Feuermale, Schwangerschaftsstreifen, Pigmentflecken, ja sogar Falten sollen dabei gemindert werden. Auch zur Hautverjüngung im Gesicht, Hals, Dekolleté und Rücken wird das schonende und zugleich hochwirksame Verfahren empfohlen.

Mindesthaltbarkeit

Kosmetika, die im ungeöffneten Zustand länger als 30 Monate haltbar sind, müssen angeben, wie lange sie nach dem ersten Öffnen noch verwendet werden können, ohne dass eine Schädigung zu erwarten ist. Produkte, die weniger als 30 Monate halten, müssen dagegen ein exaktes Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung aufweisen. Die Mindesthaltbarkeit wird meist in Form eines Tiegelsymbols mit der Zeitangabe wie z.B. 8 M für "acht Monate" angezeigt.

Mineralien

Mineralien bzw. Mineralstoffe werden auch als Mengenelemente bezeichnet, da ihr Anteil an der Gesamtkörpermasse mehr als 0,1 Prozent beträgt. Zu ihnen zählen essenzielle Stoffe wie Calcium, Chlor, Kalium, Magnesium, Natrium, Schwefel und Phosphor. Mineralien sind am Aufbau von Zähnen und dem Knochenskelett beteiligt, regeln den Blutdruck, Nerven- und Muskelfunktionen, steuern Enzyme und sind für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts wichtig. Auch die Kosmetikindustrie hat die Mineralien für sich entdeckt und hat unter anderem mineralisches Make-Up auf dem Markt gebracht. Der Vorteil des Produkts ist, dass es sich schützend über die Haut legt ohne dabei die Poren zu verstopfen. Wegen der guten Verträglichkeit eigenen sich mineralisch angereicherte Kosmetika auch bei Couperose, Akne und für zur Allergie neigende Haut. In dekorativer Kosmetik können mineralische Pigmente zudem helfen Falten optisch reduzieren.

Mineralöle

Mineralöle sind Fette und Öle, die man durch die Destillation von Erdöl gewinnt. Sie werden in Kosmetikprodukten als Ersatz für pflanzliche Öle verwendet, da sie in Gewinnung und Aufbereitung kostengünstiger sind und lang gelagert werden können. Der Nachteil ist jedoch, dass sie einen leichten Film auf der Haut hinterlassen können und damit die hauteigene Feuchtigkeitsregulation verhindern. Zudem stehen Produkte mit Mineralölen im Verdacht, Allergien zu begünstigen und sich in Lymphknoten, Leber und Nieren abzulagern.

Mischhaut

Eine glänzende T-Zone bei ansonsten normaler bis trockener Körperhaut und schnell fettende Haare kennzeichnen die Mischhaut. Sie bedarf sanfter, aber konsequenter Pflege, der unterschiedlichen Körperpartien. So benötigt die T-Zone entfettende, die Wangen und der restliche Körper feuchtigkeitsspendende Produkte.

Moisturizer

Moisturizer ist der englische Begriff für Feuchtigkeitscreme.

Moschus

Moschus - der König unter den Düften - wird aus den Drüsen des Moschusochsen gewonnen und ist aufgrund des vom Aussterben bedrohten Tieres sehr begehrt und zugleich teuer. Mittlerweile kann Moschus jedoch auch synthetisch hergestellt werden. Der Duft ist Bestandteil vieler Parfums. Er riecht fein holzig, animalisch sowie leicht süßlich und soll zudem erogen wirken.

Mousse

Ein Mousse ist ein schaumartiges Produkt, welches besonders leicht zu verteilen und angenehm aufzutragen ist. Es gibt unter anderem Feuchtigkeits- oder Reinigungsmousse für die Haut, aber auch Farbmousse für die Tönung der Haare.

N

Nachtcreme

Abends braucht die Haut eine andere Pflege als am Morgen, da sie in der Nacht andere Bedürfnisse hat als am Tag. Durch die richtige Nachtcreme tankt der Hautstoffwechsel auf, Defizite des Tages werden ausgeglichen und die Haut kann regenerieren. Spurenelemente, Öle, Fettsäuren sowie Vitamine A und E bilden dabei die Basis, die von regenerationsunterstützenden Inhaltsstoffen ergänzt wird. Zudem sollte eine Nachtcreme immer auch passend auf die Tagespflege abgestimmt sein.

Nachtkerzenöl

Nachtkerzenöl wird aus den Samen der Gemeinen Nachtkerze (Oenothera biennis), einer aus Nordamerika stammenden Pflanze, die heute in ganz Europa verbreitet ist, gewonnen. Bereits die nordamerikanischen Indianer verwendeten die Nachtkerze als Heilpflanze. In der Kosmetik wird Nachtkerzenöl gegen trockene, raue und schuppige Haut eingesetzt: Es reguliert den Zellstoffwechsel, beugt dem Feuchtigkeitsverlust vor und gibt der Haut Elastizität. So kann es auch den Hautalterungsprozess verlangsamen. Bei Akne oder fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut reguliert Nachtkerzenöl die Talgproduktion. Auch zur unterstützenden Behandlung von Allergien wird Nachtkerzenöl eingesetzt und stellt das natürliche Gleichgewicht der Haut wieder her.

Nail Polish

Nail Polish ist der englische Begriff für Nagellack. Dieser ist in zahlreichen Farben oder auch als Klarlack erhältlich und wird mit einem Pinselchen auf die Fuß- oder Fingernägel gestrichen. Er besteht hauptsächlich aus Lösungsmitteln und Farbpigmenten, wobei auch pflegende Inhaltsstoffe beigemischt werden. Ein perfektes Ergebnis erzielt man mit der Verwendung von Unterlack (Base Coat) und Überlack (Top Coat). Bei der Entfernung sollte man auf acetonfreie Produkte zurückgreifen.

Nano

Der Vorsatz Nano bezeichnet ein Milliardstel einer Einheit. Die Kosmetikindustrie verwendet Nanopartikel gezielt als Transportmittel für Wirkstoffe in die tieferen Hautschichten.

Nasolabialfalten

Falten bzw. Fältchen, die von den Nasenflügeln aus bis zu den Mundwinkeln führen, werden als Nasolabialfalten bezeichnet. Als Ursache werden vor allem Gesichtsbewegungen und eine ausgeprägte Mimik ausgemacht.

Naturkosmetik

Naturkosmetika unterliegen bestimmten gesetzlichen Auflagen, so dass man bei der Verwendung auf haut- und umweltfreundliche sowie gesundheitserhaltende Rohstoffe vertrauen kann. So wird Naturkosmetik in der Regel aus natürlichen Stoffen hergestellt - mit Ausnahme von naturidentischen Konservierungsstoffen und Emulgatoren. Die Rohstoffe werden bei der Verarbeitung nicht chemisch behandelt. Meist besitzen Naturkosmetika eine besonders hohe Verträglichkeit und enthalten hautwirksame Pflanzenstoffe in konzentrierter Form.

Neurodermitis

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die rote, schuppende und im Extremfall nässende Hautekzeme auslöst und fast immer von starkem Juckreiz begleitet wird. Die Ursachen sind so zahlreich wie die Behandlungsmethoden. UV-Licht-Therapien, die Behandlung mit bestimmten Ölen, Gerbstoffen und Teer-Präparaten oder die medikamentöse Beeinflussung des Histaminstoffwechsels sind je nach Patient unterschiedlich geeignet, die Symptome zu mildern. Gegen den Juckreiz werden in der Regel kortisonhaltige Medikamente verschrieben. Betroffene sollten auf besonders milde, nicht reizende Pflegeprodukte zurückgreifen.

O

Öl-in-Wasser

Bei der Öl-in-Wasser-Emulsion besteht der Kern des Gemischs aus Öl und wird von Wassermolekülen umschlossen. Solche Emulsionen verteilen sich daher besonders gut auf der Haut und ziehen schnell ein.

Olivenöl

Olivenöl enthält große Mengen an Vitamin E sowie ungesättigte Fettsäuren. Es schützt die Haut vor zellschädigenden freien Radikalen, macht sie elastisch und kittet trockene bzw. raue Stellen. Olivenöl kann sowohl pur als Massageöl als auch als Zusatzstoff für geschmeidige Haut in Kosmetika verwendet werden. Ein Pluspunkt dabei: Es duftet angenehm. Auch in Haarpflegeprodukten wird es genutzt, um das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Kopfhaut zu entspannen.

OPC

OPC ist die Abkürzung für „oligomere Proanthocyanidine“. Es handelt sich dabei um einen hauptsächlich in Traubenkernen natürlich auftretenden Stoff, der zur Gruppe der Flavonoide gehört und einen antioxidativen Schutz vor freien Radikalen ausübt. Man vermutet, dass OPC die Gefäße stabilisiert und fördernde Wirkung auf die Blutzirkulation haben, weshalb es häufig in Anti-Aging-Produkten enthalten ist.

Orangenduft

Der Duft der Zitrusfrucht gilt als wichtiger Grundstoff für Parfums und wird wegen seiner erfrischenden, belebenden Wirkung auch gern in Shampoos, Duschgels und Massageölen verwendet.

Orangenhaut

siehe Cellulitis

Overnight

Overnight-Kosmetika sind Produkte, die ihre Pflegewirkstoffe über Nacht entfalten und unterstützen damit besonders den Regenerationsprozess der Haut.

P

Panthenol

siehe Dexpanthenol

Papaya

Als Kolumbus die Papaya entdeckte, nannte er sie spontan "Frucht der Engel". Die Papaya wirkt entschlackend und entgiftend und kann bei regelmäßiger Verwendung vor vorzeitiger Alterung und Verdauungsproblemen schützen. Neben den Vitaminen A und C enthalten Papayas ein eiweißspaltendes Enzym, das Papain. Dieses sowie das enthaltene Beta-Carotin wehren zellschädigende freie Radikale ab und lassen uns länger jung aussehen. In den Kernen finden sich ungesättigte Fettsäuren, die positiv auf den Zellstoffwechsel wirken und besonders Haut und Haar zugute kommen. Kosmetika, die mit Papaya angereichert sind, wirken erfrischend und belebend.

Parabene

Parabene sind Konservierungsstoffe, die kosmetische Mittel haltbar machen. Parabene schützen vor allem wasserhaltige Produkte vor dem Verderben durch Keime. Sie sollen eine sichere Verwendung der Kosmetik über einen längeren Zeitraum gewährleisten.

Paraffin

Paraffin wird bei der Destillation von Mineralöl gewonnen und wird häufig in Pflegeprodukten eingesetzt, da es kaum Allergien auslöst. Es ist wasserunlösöich und hinterlässt auf der Haut einen Film. Kritiker befürchten, dass es daher die Haut austrocknen kann. Andere Stimmen jedoch sehen keine Bedenken für die Hautatmung.

Peeling

Der Begriff kommt vom englischen to peel, was schälen bedeutet. Bei einem Peeling handelt es sich um eine intensive Tiefenreinigung, die locker sitzende Hornschüppchen und tote Hautpartikel abträgt, die Haut stimuliert und sie aufnahmefähiger für Wirkstoffe macht. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen mechanischen, chemischen und biologischen Peelings, je nach Art der "Schälpartikel". Ein Peeling sollte man jedoch nur einmal in der Woche anwenden, um die Haut nicht zu reizen.

Peptide

Peptide sind in der Natur als Botenstoffe und Hormone verbreitet und werden in Oligo- und Polypeptide unterschieden. Sie nehmen eine bedeutende Stellung in der Hautpflege ein, so werden Peptide beispielsweise zur Stimulation der Kollagenherstellung in Cremes und Lotionen verarbeitet. Jedoch ist ihre Wirkung meist nicht dauerhaft und schwindet wieder, sobald das Produkt abgesetzt wird. Dies gilt vor allem für die Peptide mit muskelentspannender Wirkung, die gegen Mimikfältchen helfen sollen.

Perlen-Extrakt

Perlen sehen nicht nur hübsch aus, sie machen dank ihrer Anti−Aging−Wirkung auch schön. Sie versorgen die Haut mit Mineralien und wichtigen Eiweißstoffen, deren körpereigene Produktion mit zunehmendem Alter nachlässt. Als fein gemahlene Extrakte in Cremes kurbeln sie die Durchblutung an, lassen müde Haut frischer schimmern und polstern Fältchen von innen auf.

Pfefferminze

Die ätherischen Öle der Pfefferminze wirken antiseptisch, antibakteriell und antifungal (gegen Hefen und Schimmelpilze). In der Kosmetik kommt die Pfefferminze vor allem in Pflegeprodukten für fettige, unreine und großporige Haut zum Einsatz. Die Minze klärt und erfrischt. Ideal sind Gesichtsdampfbäder mit Pfefferminze. Die erfrischende und angenehm kühlende Wirkung können Sie auch in Fußbädern oder in Fußcremes genießen.

Phyto

Der Zusatz "Phyto" bedeutet pflanzliche Herkunft.

Pigmentflecken

Pigmentflecken sind dauerhafte und fehlgeleitete Ablagerungen des hauteigenen Farbstoffs Melanin. Sie können am ganzen Körper auftreten, angeboren oder später erworben sein. Sommersprossen, Leber- und Alters- bzw. Sonnenflecken gehören zu dieser Kategorie.

Plisseefältchen

Plisseefältchen befinden sich zwischen der Oberlippe und der Nase. Zur Behandlung dieser feinen Fältchen stehen derzeit Seren, Botox oder injizierbare bzw. implantierbare Füllmaterialien zur Verfügung. Zudem versprechen auch spezielle Cremes Abhilfe.

Protection

Produkte mit dem Zusatz "Protection" dienen dem besonderen Schutz von Haut und Haaren.

Proteine

Proteine oder auch Eiweiße sind Makromoleküle, die aus langen Peptidketten mit mehr als 100 Aminosäuren aufgebaut sind. Sie gehören zu den Grundbausteinen aller Zellen. Auch Kollagen zählt zu den Proteinen. In Kosmetika werden gern Soja- oder Weizenproteine verwendet, weil sie einen glättenden Film auf Haut oder Haaren hinterlassen und Feuchtigkeit spenden.

Puder

Puder mattiert die Haut, lässt sie samtig erscheinen und sorgt für einen langen Halt des Make-ups. In der Kosmetik gibt es verschiedene Produkte: Losen Puder, Kompaktpuder, Puder in Erd- und Brauntönen, Rouge oder Körperpuder. Lose Puder schützen die Haut vor dem Austrocknen, gleichen kleine Unebenheiten aus und verfeinern die Poren. Bei fettiger Haut und Mischhaut eignet sich öl- und talkumfreies Kompaktpuder, der der Haut den Glanz nimmt. Bei trockener und empfindlicher Haut sollte man auf ein Produkt mit pflegenden Eigenschaften zurückgreifen. Um der Haut einen Hauch von Sommerbräune zu verleihen, verwendet man Bronzepuder, den man entweder im ganzen Gesicht oder als Rouge oder Lidschatten auftragen kann.

Q

Q 10

Das Coenzym Q 10 findet sich in jeder Körperzelle und ist an der Sauerstoffaufnahme und ihrer Energieproduktion beteiligt. Es schützt gemeinsam mit Vitamin C und E vor freien Radikalen und bindet schädlichen Sauerstoffmoleküle im Körper. Mit zunehmendem Alter oder als Folge von Stress nimmt die Konzentration von Q 10 in den Zellen jedoch ab. Durch besondere Anti-Aging-Pflegeprodukte soll ein altersbedingter Mangel von Q 10 ausgeglichen werden. Die Kosmetikindustrie nutzt daher die zellschützende und zellerneuernde Wirkung von Q10 vor allem in Hautcremes.

Quaddeln

Quaddeln sind meist juckende, hellrote Schwellungen auf der Oberhaut. Sie sind die typische Begleiterscheinung bei einer Nesselsucht, können aber auch nach einem übermäßigem Sonnenbad als allergische Reaktion auftreten. Meist bilden sie sich nach nach wenigen Minuten bis einer Stunde von selbst wieder zurück, falls nicht sollte man einen Hautarzt aufsuchen.

Quark

Quark ist reich an Calcium und eignet sich nicht nur zum Kochen oder Backen, sondern auch für die Schönheitspflege. Das eiweißreiche Molkereiprodukt wirkt reinigend sowie stärkend und kann mit den richtigen Zutaten versetzt aber auch adstringierend oder feuchtigkeitsspendend wirken. In selbsthergestellten Gesichtsmasken ist Quark längst kein Geheimtipp mehr.

Quaste

Bei einer Quaste handelt es sich um ein pinselähnliches Instrument, mit dem loses Puder auftragen wird. Die Spitze der Quaste wird in das Puder getaucht und dann abgeklopft. Das in den Härchen verbleibende Puder wird anschließend auf die Haut gebracht. Quasten sollten regelmäßig mit etwas Shampoo und lauwarmem Wasser gereinigt werden.

R

(Freie) Radikale

Freie Radikale sind aggressive chemische Verbindungen, die sowohl in der Atmosphäre durch Ozon und UV-Belastung, als auch im Körper durch Stress gebildet werden können. Sie entstehen meist durch eine unvollständige Verbrennung von Sauerstoff oder einen gestörten Fettstoffwechsel. Nahrungsmittelrückstände, Nikotin, Alkohol, Medikamente oder eine Strahlentherapie können zudem ihre Bildung auslösen. Wenn freie Radikale im Übermaß auf den Organismus einwirken, können sie ihm erheblich schaden, denn sie verändern das Erbgut und die Zellmembranen. Weiterhin gilt als gesichert, dass ein Zusammenhang zwischen der übermäßigen Produktion von freien Radikalen und dem Alterungsprozess bzw. dem Auftreten von degenerativen Erkrankungen, wie Herzerkrankungen und Schlaganfall, Krebs und Arteriosklerose besteht. Da der Organismus in einem hohen Maß mit aggressiven Stoffen konfrontiert wird, ist es umso wichtiger, dass er über ein Schutzschild verfügt. Hierbei spielen Antioxidantien eine wichtige Rolle.

Radikalfänger

siehe Antioxidantien

Regeneration

Regeneration bzw. Zellerneuerung umschreibt die allgemeine Fähigkeit Zellen, Gewebe oder Organe neu zu bilden. Zellen wie die der Herzmuskeln oder der Netzhaut bleiben das ganze Leben bestehen, wohingegen zum Beispiel Hautzellen ständig erneuert werden. Diverse Kosmetika unterstützen und beschleunigen die Regenerierungseffekte der Haut positiv wie zum Beispiel bestimmte Peelings oder Nachtcremes. Sie versprechen eine strahlende, straffende Wirkung sowie eine Verminderung von Falten.

Reinigung

Die optimale Pflege des Gesichts beginnt mit einer gründlichen Reinigung. Sie entfernt Schmutz-, Fett- und Schweißrückstände, die sich während des Tages oder der Nacht auf der Haut abgelagert haben und ihr schaden können - eine morgendliche und abendliche Reinigung ist daher unumgänglich. Am besten benutzt man ein mildes, auf den Hauttyp abgestimmtes Reinigungsmittel, das die Haut nicht unnötig strapaziert. Das abschließende Auftragen von Gesichtswasser belebt und erfrischt die Haut. Ein Tipp: Bei starkem Augen-Make-up erleichtern spezielle Produkte das Abschminken.

Reiskeimöl

Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften und seiner beruhigenden Wirkung wird Reiskeimöl in der Kosmetik speziell auch für sensible Haut eingesetzt. Darüber hinaus kommt Reiskeimöl auch in vielen Sonnenschutzpräparaten zum Einsatz, weil die im Öl enthaltenen Tocotrienole, Tocopherole und das Oryzanol als schützende und antioxidierende Substanzen wirken und γ-Oryzanol zudem eine natürliche Sonnenschutzfunktion besitzt. Seine feuchtigkeitsspendende und nährende Wirkung macht es auch zu einem idealen Bestandteil für Shampoos.

Reiskleie

Als Reiskleie bezeichnet man den dünnen, nährstoffreichen Teil des Reiskorns. Dieser befindet sich zwischen dem Reiskorn und dessen Schale. Sie setzt sich zusammen aus der Samenschale, der Fruchtwand, der Aleuronschicht und dem Embryo des Reiskorns. Der Reiskeim enthält neben den wertvollen nährstoffreichen Komponenten des Reises (u.a. Fett und Protein), auch Vitamin E und Lecithin. Man erhält die Reiskleie als Nebenprodukt bei der Befreiung der braunen Roh-Reiskörner von ihren Schalen.

Rejuvenation

Rejuvenation bedeutet Verjüngung und meint im kosmetischen Zusammenhang die Eingrenzung von Alterungsprozessen.

Repair

Kosmetika mit dem Zusatz "Repair" dienen der Stärkung bzw. dem gezielten Aufbau von Haut, Haaren und Nägeln. Brüchige Haare und Nägel sowie geschädigte Hautzellen werden repariert.

Resveratrol

Resveratrol gilt als Wirkstoff des Weines, denn er ist ein Hautbestandteil von Traubenschalen und schützt die Weintraube vor Pilz-, Bakterien- und Virusbefall sowie vor schädlichen Umwelteinflüssen. Für den Menschen gilt er als wirksames Antioxidans und wird daher gern in Kosmetika beigemischt.

Retinol

siehe Vitamin A

Ringelblumen (Calendula officinalis)

Das angenehm duftende Ringelblumenöl ist ein bekanntes Massageöl mit äußerst wohltuender Wirkung. Darüber hinaus sind Ringelblumen mit ihren antibakteriellen Eigenschaften aber auch ein altes Naturheilmittel für die Wundheilung. In der Kosmetik wird das Ringelblumenöl vor allem für trockene und empfindliche, leicht gerötete Haut eingesetzt. Rissige Hände beispielsweise werden wieder glatt und schön. Auszüge aus Ringelblumen wirken abschwellend, entzündungshemmend und beruhigen die Haut. Ringelblumenöl ist dank seiner entzündungshemmenden Eigenschaften auch bei Sonnenbrand ideal.

Rosen

Der Extrakt aus Rosenblütenblättern gehört zu den wichtigsten Parfümrohstoffen. Rosen enthalten Flavonoide, Gerbstoffe sowie Wein- und Apfelsäure. Sie stärken die Abwehrkräfte und erfrischen. Rosenwasser verfeinert darüber hinaus die Poren.

Rosenholz

Rosenholz wirkt antimikrobiell, deodorierend und lindert leichte Schmerzen. Zudem pflegt es trockene, empfindliche und fettige Haut. Das ätherische Öl des Rosenholzes ist besonders selten und ist deshalb eines der teuersten überhaupt. Rosenholzöl duftet nach Maiglöckchen und gilt als aphrodisierend. Dieser edle Duft wird gerne für Parfums, in der Kosmetik und für hochwertige Badezusätze verwendet.

Rouge

Rouge dient dazu, den Teint so zu verändern, dass die Wangen röter und damit jugendlicher bzw. gesünder erscheinen. Es besteht häufig aus einem Puder, das mit rotem Farbstoff versetzt ist.

S

Schuppen

Schuppen entstehen, wenn der Prozess der Hauterneuerung zu schnell abläuft. Man unterscheidet dabei zwischen trockenen und fettigen Schuppen. Die trockene Form findet sich gleichmäßig auf dem Kopf verteilt. Als weiße Pünktchen rieseln sie ab und sind auf der Kleidung zu erkennen. Meist treten sie bedingt durch große Hitze, zu heißes Duschen oder Föhnen auf.
Fettige Schuppen hingegen werden durch eine Funktionsstörung der Talgdrüsen verursacht. Zur Behandlung eignet sich in beiden Fällen die regelmäßige Anwendung von speziellen Shampoos.

Seidenproteine

Seidenproteine enthalten bestimmte Eiweiße, die dem Aufbau der menschlichen Haut ähneln. Sie sind daher besonders verträglich und gelangen in Schichten der Haut, die anderen Wirkstoffen nicht zugänglich sind. Sie wirken wie kleine Schwämmchen, die das 300-fache an Feuchtigkeit ihres Gewichts speichern können - ideal für trockene und empfindliche Haut. Seidenproteine schützen außerdem vor UV-Strahlen und lassen den Teint gesund erscheinen.
Auch in der Haarpflege kommen sie zum Einsatz. In Shampoos und Spülungen glätten sie das Haar, sorgen für intensiven Glanz und verbessern die Widerstandsfähigkeit.
Flüssige Seidenlösungen stecken darüber hinaus auch in Foundations, Pudern, Lippenstiften oder auch Lidschatten. Dabei erleichtern sie das Auftragen, sorgen für ein zartes Hautgefühl und machten die Produkte farb- und hitzebeständig.

Selbstbräuner

Selbstbräuner dienen der Färbung der äußeren Hornhautschichten ohne dabei die pigmentbildenden Zellen zu aktivieren. Der Wirkstoff Dihydroxyaceton dringt dabei in die oberen Schichten der Haut ein und färbt diese bräunlich. Dieser chemische Prozess benötigt je nach Produkt bis zu acht Stunden und muss wegen der natürlichen Zellerneuerung alle drei bis vier Tage wiederholt werden. Um Unregelmäßigkeiten in der Bräune zu vermeiden, empfiehlt es sich vor der Anwendung ein Peeling zu machen und die Haut gründlich zu reinigen.

Serum

Ein Serum ist ein Produkt, das durch die hohe Konzentration eines bestimmten Inhaltstoffes eine besondere Wirkkraft zeigt. Seren sind häufig in Haarkuren zu finden; in Cremes wirken sie gegen Fältchen, Altersflecken, Cellulitis oder pflegen trockene, reife und beanspruchte Haut.

Shape

Kosmetika mit der Bezeichnung "Shape" sind Produkte, die den Körper in Form bringen bzw. die Haut straffen und die Durchblutung anregen sollen.

Sheabutter

Sheabutter ist ein talgähnliches Fett, das aus den Nüssen des afrikanischen Karitébaumes gewonnen wird. Sie kann entweder pur auf die Haut aufgetragen werden oder dient als Grundstoff in Kosmetika. Sie wird bei der Pflege von trockener und beanspruchter Haut verwendet, da sie rückfettende sowie beruhigende Eigenschaften besitzt und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut positiv beeinflusst. Darüber hinaus glättet sie, gibt Elastizität, verhindert die Schuppenbildung und beugt der Hautalterung vor. Zudem kann sie den Regenerationsprozess bei Hautverletzungen beschleunigen.
Positive Nebeneffekte: Wegen dem natürlichen Lichtschutzfaktor von drei bis vier und der langen Haltbarkeit müssen Produkten mit Sheabutter keine künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffe zugesetzt werden. Damit sind diese Kosmetika auch für Allergikern gut verträglich.

Silikon/Silikonöl

Silikon ist ein künstliches Lipid, das aus Silizium und Sauerstoff besteht und in der Umwelt nicht abgebaut werden kann. In Kosmetikproduktion sorgt es in Ölform für ein glattes Hautgefühl, bewirkt eine optimale Verteilung und verlängert die Dufthaftung. Zudem ist es wasserabweisend, weshalb Silikon gern für Handcremes genutzt wird.
In der Haarpflege, speziell in Spülungen, soll Silikonöl für einen schönen Glanz sorgen. Die Haare werden dabei einzeln mit einem leichten Film überzogen, was brüchige Spitzen kittet. Kritische Stimmen merken jedoch an, dass Silikon auf die Dauer das Haar beschweren kann und damit auch die Aufnahme von Dauerwellen oder Colorationen beeinträchtigt bzw. die Haut austrocknet.

Skin

Skin ist der englische Begriff für Haut, der von der Kosmetikindustrie gern für verschiedene Produkte verwendet wird.

Soja

Sojabohnen enthalten Spurenelemente, Vitamine und viel hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Für Vegetarier, die sich gesund ernähren möchten, ist Soja deshalb in Form von Tofu als Fleischersatz beliebt. Sojabohnenöl wird aus den Bohnen der Glycine max Pflanze gewonnen, die in gemäßigten Klimazonen der USA, Brasiliens, Argentiniens und Chinas angebaut wird. Durch Extraktion oder Auspressen wird aus der Sojabohne rohes Sojabohnenöl gewonnen. Das Öl enthält Triglyceride, die hauptsächlich die Omega-6-Fettsäure Linolsäure enthalten.
In der Kosmetik gilt Soja als Anti-Aging-Substanz, als Faltenkiller und als Feuchtigkeitspender. Und das kommt nicht von ungefähr, denn der Gehalt an Antioxidantien, sprich Vitaminen, macht Soja tatsächlich zu einem Wirkstoff mit intensiv schützenden und pflegenden Eigenschaften. Kosmetika mit Soja sind aber vor allem wegen der Isoflavone geschätzt. Diese gehören zur Gruppe der Phytohormone. In Anti-Aging-Cremes sollen die hormonähnlich wirkenden Isoflavone der nachlassenden Kollagen- und Elastinbindung der Haut entgegenwirken. Schon seit einigen Jahren finden Isoflavone Verwendung bei Wechseljahresbeschwerden von Frauen. Sie sind in der Lage ohne Nebenwirkungen dem Hormonmangel entgegenzuwirken.

Sonnenallergie

Bei einer Sonnenallergie kommt es einige Stunden bis wenige Tage nach UV-Einwirkung an den bestrahlten Körperpartien zu verschiedenen Symptomen auf der Haut: Rötungen, Knötchen, Bläschen, Pusteln und polsterartigen Verdickungen, verbunden mit intensivem Brennen und starkem Juckreiz. Betroffene sollten daher die Sonne meiden. Eine Sonderform ist die so genannte Mallorca Akne. Eine Sonderform der Sonnenallergie ist die Mallorca-Akne. Sie tritt häufig während des Sommerurlaubs in südlichen Ländern auf. Es handelt sich jedoch nicht um eine echte Allergie, sondern um eine Unverträglichkeit.

Sonnenflecken

Sonnenflecken oder auch Altersflecken sind bräunliche, linsenförmige und medizinisch harmlose Flecken, die vorwiegend am Handrücken, an den Unterarmen und im Gesicht meist ab 40 Jahren auftreten können. Die nachlassende Spannkraft der Haut führt zu einer ungleichmäßigen Ansammlung von Melanin, dem Pigment das für die Hautfärbung zuständig ist. Auch kommt es aufgrund langjähriger Sonneneinstrahlung zu einer immer höheren Produktion dieser Pigmente.

Strixx-Effekt

Strixx-Effekt ist eine Kosmetiklinie von Beate Johnen, die gegen Dehnungsstreifen und zur Kontrolle von sichtbaren Zeichen der Hautalterung entwickelt wurde.

T

T-Zone

Zur T-Zone gehören die Gesichtspartien Kinn, Nase und Stirn, sie bilden optisch gesehen den Buchstaben T. In diesem Bereich ist die Aktivität der Talgdrüsen besonders hoch ist, weshalb diese Stellen vermehrt zu Glanz und Unreinheiten neigen.

Tagescreme

Die Tagescreme ist im Gegensatz zur Nachtcreme weniger reichhaltig, um einen unangenehmen Fettglanz auf der Haut zu vermeiden und die Verwendung von Make-up oder anderen Kosmetika vorzubereiten. Sie ist jeweils auf trockene, empfindliche, problematische oder zu Unreinheiten neigenden Haut abgestimmt und sollte die Nachtcreme sinnvoll ergänzen. Hochwertige Tagescremes enthalten zusätzlich einen Lichtschutzfaktor. Daneben gibt es auch getönte Cremes, die der Haut auch ohne Make-up einen frischen Teint verleihen.

Talgdrüse

Talgdrüsen befinden sich überall am Körper. Sie produzieren ein Fettgemisch und sorgt so dafür, dass die Haar- und Hornschicht der Haut geschmeidig bleibt. Bei einer Überproduktion wirken Gesichts- und Kopfhaut sehr schnell fettig. In diesem Fall kann man mit mattierendem Puder und entsprechenden Shampoos gegensteuern.

Teint

Teint ist ein anderer Begriff für Haut- bzw. Gesichtsfarbe.

Tenside

Tenside sind waschaktive Substanzen. Das bekannteste unter ihnen ist die Seife. In Shampoos, Spülungen und Waschlotionen übernehmen Tenside die Reinigungswirkung, können aber auch als Lösungsmittel oder Emulgatoren eingesetzt werden. Sie reduzieren die Oberflächenspannung des Wassers, wodurch der Schmutz auf der Haut eingehüllt und entfernt wird.

Tiegelsymbol

siehe Mindesthaltbarkeit

Top Coat

Top Coat ist der englische Begriff für Überlack. Der farblos glänzende Lack wird zum Schutz vor dem Absplittern und der Rissbildung über den farbigen Nagellack aufgetragen. Die Nageloberfläche wird dadurch zusätzlich gehärtet und widerstandfähiger.

Traubenkernöl

Das aus den Traubenkernen gewonnene Öl gilt wegen seiner geringen Ausbeute als wahre Kostbarkeit. Traubenkernöl ist eine gute Quelle für natürliches Vitamin E und enthält viele antioxidative Stoffe, wovon reife Haut besonders profitiert. Reich an Lecithin zieht Traubenkernöl sehr schnell ein und ist besonders gut bei fettiger und Mischhaut geeignet. Der hohe Anteil an Linolsäure im Traubenkernöl erhält die Flexibilität der Haut und beugt Verhornungen vor, indem es den Talgfluss bewahrt.

U

Unreinheiten

Gerät die Haut aus der Balance, sind Unreinheiten, Pickel und große Poren vorprogrammiert. Als Ursachen kommen Stressphasen, Hormonschwankungen, Umwelteinflüsse und auch die Ernährung in Frage. Konsequente Pflege mit klärenden Reinigungsprodukten helfen Hautunreinheiten in den Griff zu bekommen. Besonders geeignet sind die Wirkstoffe Salicyl- und Milchsäure, Zink oder Vitamin-A-Säure. Sie wirken antibakteriell und klären die Haut.

Urea

Urea ist der Fachbegriff für Harnstoff, dem Endprodukt des Eiweißstoffwechsels. Es hält die Feuchtigkeit zurück und kann bei Schuppenflechte oder Neurodermitis helfen, da Urea mit seinem wasseranziehenden Effekt die weitere Austrocknung der Hornhaut verhindert. Auch in Kosmetika wird Harnstoff gern verwendet. Bei trockener und spröder Haut wird es als feuchtigkeitsbindende Substanz verwendet. Es wirkt hoch konzentriert, aber auch bakterienabtötend, juckreizmildernd und antibakteriell, was Urea zu einem guten Wirkstoff bei unreiner Haut macht.

V

Veilchen

Aus den Blättern des Veilchens wird ein aromatisches Öl hergestellt, das intensiv bzw. laubartig riecht und eine blumige Note besitzt. Veilchenduft wird daher gern in Parfums verwendet.

W

Wasser-in-Öl

Bei einer Wasser-in-Öl-Emulsion besteht der Kern des Gemischs aus Wasser und wird dabei von Öl umschlossen. Solche Emulsionen hinterlassen auf der Haut einen schützenden Fettfilm.

Weißer Tee

Er soll eine verjüngende und lebensverlängernde Wirkung haben, und er zählt wohl zu den kostbarsten Teesorten der Welt – der Weiße Tee. Denn es sind nur wenige Tage im Frühjahr, an denen dieser Tee geerntet werden darf. Dafür besitzt dieser Tee aber eine außergewöhnlich starke antioxidative Wirkung. Verantwortlich dafür ist der hohe Gehalt an Polyphenolen (gesunde Stoffe in äußeren Pflanzenschichten). Weißer Tee hat dreimal soviel Polyphenole wie grüner Tee und er ist deutlich effektiver als Vitamin C und E. Im Kampf gegen die schädlichen freien Radikale, die verantwortlich für die vorzeitige Hautalterung sind, nimmt Weißer Tee mit seinen Antioxidantien damit eine Spitzenstellung ein und ist somit ein ausgezeichneter Anti-Aging-Wirkstoff.

Weizenkeimöl

Weizenkeimöl zeichnet sich durch eine ausgewogene Fettsäurenzusammensetzung mit hohem Gehalt von essenziellen Fettsäuren sowie durch seinen Reichtum an Vitamin E, D und dem Provitamin A aus. Seine ausgezeichneten Pflegeeigenschaften sind für jeden Hauttyp, vor allem für die trockene und empfindliche Haut geeignet. Auch die reife Haut profitiert von Weizenkeimöl. Mit dem hohen Anteil an Vitamin E wirkt das Öl zudem der vorzeitigen Hautalterung entgegen. Das Öl nährt, pflegt und schützt. Weizenkeimöl regt die Durchblutung an und glättet die Haut. Neben der Hautpflege wird das Öl auch in Pflegeprodukten für Haare und Kopfhaut eingesetzt.

Wimperntusche

Wimperntusche oder Mascara gehört zu den Schmink-Basics. Sie betont die Augen, macht sie ausdrucksstark und öffnet optisch. Gebogene Bürstchen verlängern die Wimpern, während die gerade Form sie trennt. Sie enthält pflegende Wachse und schützende Öle, sollte abends aber unbedingt abgeschminkt werden. Wimperntusche ist auch in wasserfester Form erhältlich.

Z

Zellerneuerung

siehe Regeneration

Zellulite

siehe Cellulitis

Zinkoxid

Zinkoxid (eine chemische Verbindung aus Zink und Sauerstoff)ist ein weißes Pulver mit hoher Deckkraft. Wegen seiner antiseptischen Wirkung wird es oft zur Haut- und Wundbehandlung eingesetzt. Neben den Einsatzmöglichkeiten in Pudern und entzündungshemmenden Pasten wird Zinkoxid auch in Kombination mit Titanoxid als Lichtschutzpigment in Sonnenschutzmitteln eingesetzt.